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Möglichkeiten und Grenzen von Off-Balance-Sheet-Finanzierungen bei Anwendung der IFRS

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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: EG-Verordnung Nr. 1606/2002 – Hinter dieser unscheinbaren Bezeichnung steckt die wohl weitreichendste Ausprägung der fortschreitenden Globalisierung und Harmonisierung der Rechnungslegung im sich vereinenden Europa. Die weitere Verbesserung des Binnenmarktes für Finanzdienstleistungen im Auge, verpflichtete man gemäß Artikel 4 dieser so genannten IAS-Verordnung kapitalmarktorientierte Unternehmen ab 1.1.2005 bzw. 2007 zur Erstellung ihrer Konzernabschlüsse nach den IAS/IFRS3. Am 12.9.2004 ratifizierte die Europäische Kommission die Übernahme, es handelt sich nun um unmittelbar bindendes EU-Recht. Mit Inkrafttreten des Bilanzrechtsreformgesetzes (BilReG, BGBl. I 2004 S. 3166) am 4.12.2004 hat der deutsche Gesetzgeber die IAS-Verordnung in nationales Recht übernommen. Die Arbeit bezieht sich dementsprechend auf kapitalmarktorientierte Konzernmuttergesellschaften, die ab 1.1.2005 die IFRS für ihre Konzernabschlüsse verpflichtend anwenden müssen. Nachfolgende Ausführungen zur Einzelabschlussebene sind bislang nur bei der Erstellung der IFRS-Handelsbilanzen II im Rahmen der Konsolidierung zu beachten. Auf Einzelabschlussebene bleibt wegen der Maßgeblichkeit der Handels- für die Steuerbilanz das HGB verpflichtend. Die aktuelle Systemdiskussion hält an5. Inwieweit die IFRS in näherer Zukunft auch auf Einzelabschlussebene verbindlich werden, bleibt abzuwarten. Das zunehmende Interesse an publizierten Informationen über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens führt immer stärker dazu, dass der bewussten und zielgerichteten Sachverhaltsgestaltung im Rahmen der Bilanzpolitik zur Beeinflussung bestimmter Adressatenkreise ein erheblich gewachsener Stellenwert zukommt. Nach Pfleger besteht für eine Unternehmung die Pflicht „sich so zu präsentieren, dass sie im Wettbewerb um Kapital, Kunden, Arbeitskräfte usw. nicht unterliegt“. Der Einsatz bilanzpolitischen Instrumentariums ist somit ein legitimes und unverzichtbares Mittel der Unternehmensleitung, diesem Auftrag nachzukommen7. Insbesondere managergeführte Unternehmen werden dabei zur Erfüllung der Erwartungshaltung der externen Informationsempfänger bestrebt sein, ein möglichst positives Bild der wirtschaftlichen Lage zu zeichnen. Spiegel dieser Bemühungen sind vordergründig die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Bilanz. Hier heißt es Jahresergebnis und Bilanzstruktur möglichst nahe an die Vorgaben des Marktes und der Unternehmensziele anzulegen. Grundlage hierfür ist das [...]

Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:EG-Verordnung Nr. 1606/2002 ? Hinter dieser unscheinbaren Bezeichnung steckt die wohl weitreichendste Ausprägung der fortschreitenden Globalisierung und Harmonisierung der Rechnungslegung im sich vereinenden Europa. Die weitere Verbesserung des Binnenmarktes für Finanzdienstleistungen im Auge, verpflichtete man gemäß Artikel 4 dieser so genannten IAS-Verordnung kapitalmarktorientierte Unternehmen ab 1.1.2005 bzw. 2007 zur Erstellung ihrer Konzernabschlüsse nach den IAS/IFRS3. Am 12.9.2004 ratifizierte die Europäische Kommission die Übernahme, es handelt sich nun um unmittelbar bindendes EU-Recht. Mit Inkrafttreten des Bilanzrechtsreformgesetzes (BilReG, BGBl. I 2004 S. 3166) am 4.12.2004 hat der deutsche Gesetzgeber die IAS-Verordnung in nationales Recht übernommen. Die Arbeit bezieht sich dementsprechend auf kapitalmarktorientierte Konzernmuttergesellschaften, die ab 1.1.2005 die IFRS für ihre Konzernabschlüsse verpflichtend anwenden müssen. Nachfolgende Ausführungen zur Einzelabschlussebene sind bislang nur bei der Erstellung der IFRS-Handelsbilanzen II im Rahmen der Konsolidierung zu beachten. Auf Einzelabschlussebene bleibt wegen der Maßgeblichkeit der Handels- für die Steuerbilanz das HGB verpflichtend. Die aktuelle Systemdiskussion hält an5. Inwieweit die IFRS in näherer Zukunft auch auf Einzelabschlussebene verbindlich werden, bleibt abzuwarten. Das zunehmende Interesse an publizierten Informationen über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens führt immer stärker dazu, dass der bewussten und zielgerichteten Sachverhaltsgestaltung im Rahmen der Bilanzpolitik zur Beeinflussung bestimmter Adressatenkreise ein erheblich gewachsener Stellenwert zukommt. Nach Pfleger besteht für eine Unternehmung die Pflicht ?sich so zu präsentieren, dass sie im Wettbewerb um Kapital, Kunden, Arbeitskräfte usw. nicht unterliegt?. Der Einsatz bilanzpolitischen Instrumentariums ist somit ein legitimes und unverzichtbares Mittel der Unternehmensleitung, diesem Auftrag nachzukommen7. Insbesondere managergeführte Unternehmen werden dabei zur Erfüllung der Erwartungshaltung der externen Informationsempfänger bestrebt sein, ein möglichst positives Bild der wirtschaftlichen Lage zu zeichnen. Spiegel dieser Bemühungen sind vordergründig die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Bilanz. Hier heißt es Jahresergebnis und Bilanzstruktur möglichst nahe an die Vorgaben des Marktes und der Unternehmensziele anzulegen. Grundlage hierfür ist das []

Produktinformationen

Titel: Möglichkeiten und Grenzen von Off-Balance-Sheet-Finanzierungen bei Anwendung der IFRS
Untertitel: Diskussion anhand ausgewählter Beispiele
Autor:
EAN: 9783956362651
ISBN: 978-3-95636-265-1
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 84
Veröffentlichung: 27.07.2007
Jahr: 2007
Dateigrösse: 1.0 MB

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