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Kleine Epochengeschichte: Aufklärung, Romantik und Realismus
Christian Schön

Essay aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, , 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: D... Weiterlesen
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Beschreibung

Essay aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, , 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In vorliegendem Aufsatz wird versucht, die Epochen der Aufklärung, Romantik und des Realismus kurz und prägnant darzustellen. Die Vorgangsweise ist historisch-deskriptiv, ohne dass dabei auf Theoriebildung verzichtet wird. Die vorliegende Epochendarstellung richtet sich dabei an Kunst- und Literaturwissenschaftler, Historiker, Kulturwissenschaftler und Wissenschaftsgeschichtler und -theoretiker.
Dabei ist sich der Autor der Problematik von Epochenkonstrukten bewusst, denn die Defizite von Epocheneinteilungen sind bekannt. Epochenkonzepten wird das Manko einer spezifischen Historisierung vorgehalten, sie gelten als kritisch-heuristisch. Das Verdienst besteht in Klassifizierungs- und Systematisierungseffekten, die kategoriale Differenzierungen innerhalb der Literaturgeschichte und Zugehörigkeitsdistinktionen ermöglichen, die wiederum als Diskussionsgrundlage dienen.
Da in der neueren Literaturgeschichte ein Paradigmenwechsel dahingehend stattgefunden hat, Literaturgeschichte in ihrem Verhältnis zum allgemeinen Prozess der Geschichte zu betrachten empfiehlt es sich, sozialgeschichtliche Implikate des Realismus aufzuarbeiten. Fokussiert werden gesellschaftliche Entwicklungen. Darauf folgt die Darstellung der realistischen Programmatik. Die Programmatik einer Epoche bietet den Ariadnefaden, der einen bei der Durchleuchtung eines Kunstwerks leitet. Abweichungen von epochenbestimmenden Programmatiken sind für den Literaturwissenschaftler von Interesse, da durch sie eine Epochen unabhängige Strukturierung des Werks erkenntlich wird. Epochenprogrammatiken sind selten einheitlich und gelten nicht für die gesamte Epoche gleichverbindlich.
So kann man die Romantik beispielsweise in eine Früh- und Hoch- bzw. Spätromantik einteilen und den Realismus in eine poetische, bürgerliche und psychologische Phase untergliedern. Dabei fragt sich dann z.B. beim Realismus, aber auch bei der Romantik, ob dies als deskriptiv oder analytisch zu verstehen ist. Bei einem deskriptiven Verständnis stellt sich das Problem, dass häufig Elemente aller drei Realismen in einem Werk aufzufinden sind. Wird sie analytisch postuliert, so wird zwar auf theoretischer Ebene potentiell Theoriebildung ermöglicht; bewegt man sich aber auf die Textebene herunter, ergibt sich die Problematik einer realen Vermischung und Überlappung der Realismuskonzepte.

Klappentext

In vorliegendem Aufsatz wird versucht, die Epochen der Aufklärung, Romantik und des Realismus kurz und prägnant darzustellen. Die Vorgangsweise ist historisch-deskriptiv, ohne dass dabei auf Theoriebildung verzichtet wird. Die vorliegende Epochendarstellung richtet sich dabei an Kunst- und Literaturwissenschaftler, Historiker, Kulturwissenschaftler und Wissenschaftsgeschichtler und -theoretiker. Dabei ist sich der Autor der Problematik von Epochenkonstrukten bewusst, denn die Defizite von Epocheneinteilungen sind bekannt. Epochenkonzepten wird das Manko einer spezifischen Historisierung vorgehalten, sie gelten als kritisch-heuristisch. Das Verdienst besteht in Klassifizierungs- und Systematisierungseffekten, die kategoriale Differenzierungen innerhalb der Literaturgeschichte und Zugehörigkeitsdistinktionen ermöglichen, die wiederum als Diskussionsgrundlage dienen. Da in der neueren Literaturgeschichte ein Paradigmenwechsel dahingehend stattgefunden hat, Literaturgeschichte in ihrem Verhältnis zum allgemeinen Prozess der Geschichte zu betrachten empfiehlt es sich, sozialgeschichtliche Implikate des Realismus aufzuarbeiten. Fokussiert werden gesellschaftliche Entwicklungen. Darauf folgt die Darstellung der realistischen Programmatik. Die Programmatik einer Epoche bietet den Ariadnefaden, der einen bei der Durchleuchtung eines Kunstwerks leitet. Abweichungen von epochenbestimmenden Programmatiken sind für den Literaturwissenschaftler von Interesse, da durch sie eine Epochen unabhängige Strukturierung des Werks erkenntlich wird. Epochenprogrammatiken sind selten einheitlich und gelten nicht für die gesamte Epoche gleichverbindlich. So kann man die Romantik beispielsweise in eine Früh- und Hoch- bzw. Spätromantik einteilen und den Realismus in eine poetische, bürgerliche und psychologische Phase untergliedern. Dabei fragt sich dann z.B. beim Realismus, aber auch bei der Romantik, ob dies als deskriptiv oder analytisch zu verstehen ist. Bei einem deskriptiven Verständnis stellt sich das Problem, dass häufig Elemente aller drei Realismen in einem Werk aufzufinden sind. Wird sie analytisch postuliert, so wird zwar auf theoretischer Ebene potentiell Theoriebildung ermöglicht; bewegt man sich aber auf die Textebene herunter, ergibt sich die Problematik einer realen Vermischung und Überlappung der Realismuskonzepte.

Produktinformationen

Titel: Kleine Epochengeschichte: Aufklärung, Romantik und Realismus
Autor: Christian Schön
EAN: 9783640145423
ISBN: 978-3-640-14542-3
Format: PDF
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 11
Veröffentlichung: 26.08.2008
Jahr: 2008
Dateigrösse: 0.5 MB
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