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Die Auswirkungen einer Umstellung auf internationale Rechnungslegung auf das Bonitätsrating nach BASEL II
Christian Kobler

Inhaltsangabe:Problemstellung: Die beiden Schlagworte ‚Basel II’ und ‚Internationale Rechnungslegung’ ware... Weiterlesen
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Beschreibung

Inhaltsangabe:Problemstellung: Die beiden Schlagworte ‚Basel II’ und ‚Internationale Rechnungslegung’ waren für die deutsche Wirtschaft eine der bedeutendsten Änderungen in den Rahmenbedingungen der Unternehmen der letzten Jahre. Sowohl die Beratungsgesellschaften als auch die Unternehmen selber sahen in der Bewältigung dieser Einflüsse eine große Herausforderung. Neben der teilweise gesetzlichen Verpflichtung zu diesen revolutionären Schritten wollen die Unternehmen durch aktive Eigeninitiative Wettbewerbsvorteile für sich behaupten. Betrachtet man den Kommunikationsfluss in der Wirtschaft, so tangiert die internationale Rechnungslegung den Informationsweg vom Unternehmen hin zur Öffentlichkeit. Die Art des Reportings wird durch die vorgegebenen Regelungen entscheidend geprägt. In diesem Zusammenhang ist eine Umstellung auf die internationalen Rechnungslegungssysteme IAS/IFRS oder US-GAAP denkbar. Auf der anderen Seite finden die nach außen gegebenen Informationen Beachtung im sog. Unternehmens- bzw. Bonitätsrating. Dessen Bedeutung durch das neue Regelwerk Basel II drastisch gestiegen ist. In Zukunft wird jede Kreditentscheidung auf der Basis eines Ratings durchgeführt. Dabei wirkt sich das Ergebnis dieser Bewertung direkt auf die Fremdkapitalkosten aus. Ziel dieser Arbeit ist die Gegenüberstellung der drei relevanten Rechnungslegungssysteme und als Ergebnis die Beeinflussung der Ratingergebnisse, welche durch die unterschiedlichen Vorschriften zur Abschlusserstellung auftreten werden. Die Ausführungen erstrecken von einzelnen Bereichen der Bilanzierung über die Analyse einzelner Ratingbestandteile bis hin zur zukünftigen Kreditbepreisung. Eine Umstellung auf eine Rechnungslegung nach internationalen Vorschriften bringt offensichtliche Vorteile für das Abschneiden im Unternehmensrating mit sich. Betrachtet man den Zinssatz für ein Darlehen, so errechnet sich dieser vereinfacht aus einer risikolosen Basisrendite zuzüglich eines, vom jeweiligen Unternehmen abhängigen, Risikozuschlags. Dieser Zuschlag vermindert sich bei umfangreicherer und transparenterer Informationsbereitstellung im Ratingprozess. Da bei den internationalen Jahresabschlüssen tendenziell der Informationsgedanke einen höheren Stellenwert besitzt als in der deutschen Rechungslegung nach HGB, ergeben sich dadurch Vorteile. Das Ratingergebnis tangiert mittelbar die Kapitalkosten eines Unternehmens. In der Berechnung des Zinssatzes für Fremdkapital entspricht 1% des hinterlegten [...]

Klappentext

Inhaltsangabe:Problemstellung: Die beiden Schlagworte Basel II und Internationale Rechnungslegung waren für die deutsche Wirtschaft eine der bedeutendsten Änderungen in den Rahmenbedingungen der Unternehmen der letzten Jahre. Sowohl die Beratungsgesellschaften als auch die Unternehmen selber sahen in der Bewältigung dieser Einflüsse eine große Herausforderung. Neben der teilweise gesetzlichen Verpflichtung zu diesen revolutionären Schritten wollen die Unternehmen durch aktive Eigeninitiative Wettbewerbsvorteile für sich behaupten. Betrachtet man den Kommunikationsfluss in der Wirtschaft, so tangiert die internationale Rechnungslegung den Informationsweg vom Unternehmen hin zur Öffentlichkeit. Die Art des Reportings wird durch die vorgegebenen Regelungen entscheidend geprägt. In diesem Zusammenhang ist eine Umstellung auf die internationalen Rechnungslegungssysteme IAS/IFRS oder US-GAAP denkbar. Auf der anderen Seite finden die nach außen gegebenen Informationen Beachtung im sog. Unternehmens- bzw. Bonitätsrating. Dessen Bedeutung durch das neue Regelwerk Basel II drastisch gestiegen ist. In Zukunft wird jede Kreditentscheidung auf der Basis eines Ratings durchgeführt. Dabei wirkt sich das Ergebnis dieser Bewertung direkt auf die Fremdkapitalkosten aus. Ziel dieser Arbeit ist die Gegenüberstellung der drei relevanten Rechnungslegungssysteme und als Ergebnis die Beeinflussung der Ratingergebnisse, welche durch die unterschiedlichen Vorschriften zur Abschlusserstellung auftreten werden. Die Ausführungen erstrecken von einzelnen Bereichen der Bilanzierung über die Analyse einzelner Ratingbestandteile bis hin zur zukünftigen Kreditbepreisung. Eine Umstellung auf eine Rechnungslegung nach internationalen Vorschriften bringt offensichtliche Vorteile für das Abschneiden im Unternehmensrating mit sich. Betrachtet man den Zinssatz für ein Darlehen, so errechnet sich dieser vereinfacht aus einer risikolosen Basisrendite zuzüglich eines, vom jeweiligen Unternehmen abhängigen, Risikozuschlags. Dieser Zuschlag vermindert sich bei umfangreicherer und transparenterer Informationsbereitstellung im Ratingprozess. Da bei den internationalen Jahresabschlüssen tendenziell der Informationsgedanke einen höheren Stellenwert besitzt als in der deutschen Rechungslegung nach HGB, ergeben sich dadurch Vorteile. Das Ratingergebnis tangiert mittelbar die Kapitalkosten eines Unternehmens. In der Berechnung des Zinssatzes für Fremdkapital entspricht 1% des hinterlegten Eigenkapitals circa 0,15% Fremdkapitalzinsen. Dies dürfte Unternehmen einen Anreiz zur ratinggerechten Unternehmensführung geben und die Mitwirkung im Ratingprozess erleichtern. Vor diesem Hintergrund erscheint die Untersuchung dieses Bereichs als sehr vielversprechend. Gang der Untersuchung: Im Anschluss an die Einleitung werden im zweiten Kapitel wesentliche Aspekte der Rechnungslegungssysteme erläutert. Die Gründe für eine Umstellung von der nationalen auf internationale Rechnungslegung und die aktuelle gesetzliche Lage. Des Weiteren werden die Unterschiede der Systeme bezüglich Aufbau, Zielsetzung und Grundsätze dargestellt. Das dritte Kapitel befasst sich mit dem Regelwerk Basel II . Die wichtigsten Neuerungen, insbesondere die Regelungen zur Ermittlung des Kreditrisikos und dessen Auswirkungen auf die Eigenkapitalunterlegungssumme werden in diesem Zusammenhang detailliert ausgeführt. Um dem Leser ein Bild vom vollständigen Regelwerk Basel II zu machen, werden die Bereiche operationelles Risiko und Marktrisiko mit in die Ausarbeitungen mit einbezogen. Aufgrund der hohen Relevanz für diese Arbeit ist das Rating ein separates Kapitel. Darin werden zuerst allgemein der Ratingbegriff und die Ausprägungen dem Leser erläutert. Die Ratingkriterien werden anhand ausgewählter Beispiele der Ratingvorgaben des Deutschen Sparkassen und Giroverband (DSGV) untersucht. Ergänzend dazu wird das Ratingkonzept kurz vorgestellt. Dabei wird kurz auf die vier Hauptbereiche: Finanzrating, qualitatives Rating, Warnsignale und Haftungsverbünde eingegangen. Im fünften Kapitel werden die einzelnen Teilbereiche am Beispiel des DSGV-Ratings verdeutlicht. Zu diesem Zweck werden Kennzahlen aus den einzelnen Ratingbestandteilen ausgewählt. Diese sollen die Inputfaktoren in Form von hard facts der Bewertung verdeutlichen. Neben den quantitativen Inhalten, erfolgt eine Einführung in den qualitativen Bereich. Neben der allgemeinen Beschreibung ist der komplette Fragenkatalog im Anhang abgebildet. In Kapitel sechs werden anschließend die Outputfaktoren der Unternehmen analysiert. Hierbei werden einzelne Teilbereiche der Rechnungslegung auf dessen Unterschiede bzgl. der Rechnungslegung nach HGB, IAS/IFRS und US-GAAP untersucht. Die Auswahl der Bereiche wurde um Teil anhand der Feldstudie des Deutschen Standardisierungsrats vorgenommen. Dadurch sollte sicher gestellt werden, dass in diesen Teilbereichen die wichtigsten Auswirkungen im Hinblick auf die Themenstellung abgedeckt werden. Nach einer kurzen Einführung in die jeweilige Thematik werden die relevanten Vorschriften genannt und im Anschluss erfolgt die Analyse der Auswirkung auf das Ratingverfahren. Im siebten und letzten Kapitel erfolgt die Einschätzung des Verfassers in dem er die einzelnen Inhalte der Arbeit aus seiner Sicht würdigt und die Ergebnisse seiner Untersuchung nochmals ausführt. Inhaltsverzeichnis: Abkürzungsverzeichnis6 Abbildungsverzeichnis8 Tabellenverzeichnis8 1.Einleitung9 1.1Problemstellung9 1.2Vorgehensweise10 2.Umstellung auf internationale Rechnungslegung12 2.1Beweggründe für eine Umstellung12 2.1.1Internationale Vergleichbarkeit12 2.1.2Anforderungen der Kapitalmärkte13 2.1.3Lean Accounting14 2.2Gesetzliche Lage15 2.3Zielsetzungen der Rechnungslegungssysteme16 2.3.1Zielsetzung des HGB16 2.3.2Zielsetzung der IAS/IFRS17 2.3.3Zielsetzung der US-GAAP17 2.4Aufbau der Rechnungslegungssysteme18 2.4.1Aufbau des HGB18 2.4.2Aufbau der IAS/IFRS19 2.4.3Aufbau der US-GAAP20 2.5Grundsätze der Rechnungslegungssysteme22 2.5.1Grundsätze des HGB22 2.5.2Grundsätze der IAS/IFRS23 2.5.3Grundsätze der US-GAAP25 2.6Überblick über die RL-Bestandteile27 3.Basel II28 3.1Von Basel I nach Basel II28 3.2Ziele von Basel II30 3.3Die 3 Säulen von Basel II31 3.3.1Mindestkapitalanforderungen31 3.3.1.1Kreditrisiko32 3.3.1.1.1Standardansatz33 3.3.1.1.2IRB-Ansatz34 3.3.1.1.3Retailsegment38 3.3.1.2Operationelles Risiko39 3.3.1.3Marktrisiko42 3.3.2Bankenaufsichtsrechtlicher Überprüfungsprozess42 3.3.3Erweiterte Offenlegungspflicht43 4.Rating44 4.1Ratingbegriff44 4.2Ratingarten45 4.2.1Externes Rating45 4.2.2Internes Rating46 4.3Auswirkungen der Ratingklasse47 4.3.1Standardansatz47 4.3.2IRB-Ansatz49 5.DSGV-Rating51 5.1Ratingkriterien des DSGV-Ratings51 5.1.1Qualitative Faktoren53 5.1.2Quantitative Faktoren54 5.2Kennzahlen des Finanzratings55 5.2.1Kennzahlen zur Finanzlage55 5.2.2Kennzahlen zur Ertragslage57 5.2.3Kennzahlen zur Vermögenslage58 6.Unterschiede in den Rechnungslegungsvorschriften61 6.1Langfristige Fertigungsaufträge61 6.1.1Behandlung nach dem HGB61 6.1.2Behandlung nach den IAS/IFRS62 6.1.3Behandlung nach den US-GAAP63 6.1.4Auswirkungen auf das Rating64 6.2Immaterielle Vermögensgegenstände65 6.2.1Behandlung nach dem HGB65 6.2.2Behandlung nach IAS/IFRS66 6.2.3Behandlung nach den US-GAAP67 6.2.4Auswirkungen auf das Rating68 6.3Pensionsrückstellungen69 6.3.1Behandlung nach dem HGB69 6.3.2Behandlung nach IAS/IFRS70 6.3.3Behandlung nach den US-GAAP71 6.3.4Auswirkungen auf das Rating72 6.4Leasing72 6.4.1Behandlung nach dem HGB73 6.4.2Behandlung nach IAS/IFRS74 6.4.3Behandlung nach den US-GAAP75 6.4.4Auswirkungen auf das Rating76 6.5Bewertung des Anlagevermögens76 6.5.1Behandlung nach dem HGB77 6.5.2Behandlung nach IAS/IFRS78 6.5.3Behandlung nach den US-GAAP79 6.5.4Auswirkungen auf das Rating80 6.6Bewertung des Umlaufvermögens80 6.6.1Behandlung nach dem HGB81 6.6.2Behandlung nach IAS/IFRS82 6.6.3Behandlung nach den US-GAAP83 6.6.4Auswirkungen auf das Rating84 7.Gesamtresümee der Untersuchung85 Literaturverzeichnis89 Anhang A.Überblick über die bisher verabschiedeten IAS/IFRS92 Anhang B.Ratingklassen und Ausfallwahrscheinlichkeiten des DSGV-Ratings93 Anhang C.Qualitatives Rating des DSGV94



Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Problemstellung:Die beiden Schlagworte ?Basel II? und ?Internationale Rechnungslegung? waren für die deutsche Wirtschaft eine der bedeutendsten Änderungen in den Rahmenbedingungen der Unternehmen der letzten Jahre. Sowohl die Beratungsgesellschaften als auch die Unternehmen selber sahen in der Bewältigung dieser Einflüsse eine große Herausforderung. Neben der teilweise gesetzlichen Verpflichtung zu diesen revolutionären Schritten wollen die Unternehmen durch aktive Eigeninitiative Wettbewerbsvorteile für sich behaupten.Betrachtet man den Kommunikationsfluss in der Wirtschaft, so tangiert die internationale Rechnungslegung den Informationsweg vom Unternehmen hin zur Öffentlichkeit. Die Art des Reportings wird durch die vorgegebenen Regelungen entscheidend geprägt. In diesem Zusammenhang ist eine Umstellung auf die internationalen Rechnungslegungssysteme IAS/IFRS oder US-GAAP denkbar. Auf der anderen Seite finden die nach außen gegebenen Informationen Beachtung im sog. Unternehmens- bzw. Bonitätsrating. Dessen Bedeutung durch das neue Regelwerk Basel II drastisch gestiegen ist. In Zukunft wird jede Kreditentscheidung auf der Basis eines Ratings durchgeführt. Dabei wirkt sich das Ergebnis dieser Bewertung direkt auf die Fremdkapitalkosten aus.Ziel dieser Arbeit ist die Gegenüberstellung der drei relevanten Rechnungslegungssysteme und als Ergebnis die Beeinflussung der Ratingergebnisse, welche durch die unterschiedlichen Vorschriften zur Abschlusserstellung auftreten werden. Die Ausführungen erstrecken von einzelnen Bereichen der Bilanzierung über die Analyse einzelner Ratingbestandteile bis hin zur zukünftigen Kreditbepreisung. Eine Umstellung auf eine Rechnungslegung nach internationalen Vorschriften bringt offensichtliche Vorteile für das Abschneiden im Unternehmensrating mit sich. Betrachtet man den Zinssatz für ein Darlehen, so errechnet sich dieser vereinfacht aus einer risikolosen Basisrendite zuzüglich eines, vom jeweiligen Unternehmen abhängigen, Risikozuschlags. Dieser Zuschlag vermindert sich bei umfangreicherer und transparenterer Informationsbereitstellung im Ratingprozess. Da bei den internationalen Jahresabschlüssen tendenziell der Informationsgedanke einen höheren Stellenwert besitzt als in der deutschen Rechungslegung nach HGB, ergeben sich dadurch Vorteile.Das Ratingergebnis tangiert mittelbar die Kapitalkosten eines Unternehmens. In der Berechnung des Zinssatzes für Fremdkapital entspricht 1% des hinterlegten []

Produktinformationen

Titel: Die Auswirkungen einer Umstellung auf internationale Rechnungslegung auf das Bonitätsrating nach BASEL II
Autor: Christian Kobler
EAN: 9783832494797
ISBN: 978-3-8324-9479-7
Format: PDF
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 97
Veröffentlichung: 28.03.2006
Jahr: 2006
Dateigrösse: 0.6 MB