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Literarische Schöpfung im Mittelalter

  • E-Book (pdf)
  • 224 Seiten
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Beschreibung

Ein faszinierender Blick auf den literarischen Umgang mit Schöpfungsfragen im Mittelalter. Stand die Idee menschlichen Schöpfertums im Mittelalter tatsächlich, wie Hans Blumenberg meinte, unter dem Verdikt einer Theologie, die streng zwischen göttlicher Schöpfermacht und menschlicher Nachahmungsfähigkeit unterschied? Oder gab es Spielräume für kreationistische Eigendynamiken? Christian Kiening geht diesen Fragen im Blick auf spezifisch prägnante Konstellationen nach. Herausgegriffen werden Texte des 12. bis 15. Jahrhunderts, die sich auf die Erschaffung der Welt beziehen und die Idee der creatio poietisch oder aisthetisch umsetzen - zum Beispiel, indem das Verhältnis zwischen dem Schöpfungsakt bzw. -bericht und dem Werk in den Fokus rückt. An kosmologisch-theologischen Traktaten, historiographisch-chronikalischen Werken und liedhaft-spekulativen Formexperimenten wird sichtbar, wie das Schöpfungsthema zum Antriebsmoment poetisch-intellektuellen Tuns wird: Sich abarbeitend an einem scheinbar übermächtigen Vorbild setzen sich die Autoren mit der scheinbaren Ohnmacht des Menschen angesichts des Göttlichen auseinander und erzeugen daraus Gefüge eigener Mächtigkeit. Das wirft ein Licht auch auf die vermeintliche Entdeckung autonomen literarischen Schöpfertums in der frühen Neuzeit.

Christian Kiening, geb. 1962. Studium der Deutschen Philologie, Geschichte und Philosophie in Mu?nchen. Seit 2000 Professor fu?r Ältere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zu?rich. Gastprofessuren in Berkeley, São Paulo und Chicago. Direktor des Nationalen Forschungsschwerpunkts Medienwandel - Medienwechsel - Medienwissen.

Ein faszinierender Blick auf den literarischen Umgang mit Schöpfungsfragen im Mittelalter. Stand die Idee menschlichen Schöpfertums im Mittelalter tatsächlich, wie Hans Blumenberg meinte, unter dem Verdikt einer Theologie, die streng zwischen göttlicher Schöpfermacht und menschlicher Nachahmungsfähigkeit unterschied? Oder gab es Spielräume für kreationistische Eigendynamiken? Christian Kiening geht diesen Fragen im Blick auf spezifisch prägnante Konstellationen nach. Herausgegriffen werden Texte des 12. bis 15. Jahrhunderts, die sich auf die Erschaffung der Welt beziehen und die Idee der creatio poietisch oder aisthetisch umsetzen - zum Beispiel, indem das Verhältnis zwischen dem Schöpfungsakt bzw. -bericht und dem Werk in den Fokus rückt. An kosmologisch-theologischen Traktaten, historiographisch-chronikalischen Werken und liedhaft-spekulativen Formexperimenten wird sichtbar, wie das Schöpfungsthema zum Antriebsmoment poetisch-intellektuellen Tuns wird: Sich abarbeitend an einem scheinbar übermächtigen Vorbild setzen sich die Autoren mit der scheinbaren Ohnmacht des Menschen angesichts des Göttlichen auseinander und erzeugen daraus Gefüge eigener Mächtigkeit. Das wirft ein Licht auch auf die vermeintliche Entdeckung autonomen literarischen Schöpfertums in der frühen Neuzeit.

Christian Kiening, geb. 1962. Studium der Deutschen Philologie, Geschichte und Philosophie in Mu?nchen. Seit 2000 Professor fu?r Ältere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zu?rich. Gastprofessuren in Berkeley, São Paulo und Chicago. Direktor des Nationalen Forschungsschwerpunkts Medienwandel - Medienwechsel - Medienwissen.

Autorentext
Christian Kiening, geb. 1962. Studium der Deutschen Philologie, Geschichte und Philosophie in Mu?nchen. Seit 2000 Professor fu?r Ältere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zu?rich. Gastprofessuren in Berkeley, São Paulo und Chicago. Direktor des Nationalen Forschungsschwerpunkts Medienwandel - Medienwechsel - Medienwissen.

Klappentext

Ein faszinierender Blick auf den literarischen Umgang mit Schöpfungsfragen im Mittelalter. Stand die Idee menschlichen Schöpfertums im Mittelalter tatsächlich, wie Hans Blumenberg meinte, unter dem Verdikt einer Theologie, die streng zwischen göttlicher Schöpfermacht und menschlicher Nachahmungsfähigkeit unterschied? Oder gab es Spielräume für kreationistische Eigendynamiken? Christian Kiening geht diesen Fragen im Blick auf spezifisch prägnante Konstellationen nach. Herausgegriffen werden Texte des 12. bis 15. Jahrhunderts, die sich auf die Erschaffung der Welt beziehen und die Idee der creatio poietisch oder aisthetisch umsetzen - zum Beispiel, indem das Verhältnis zwischen dem Schöpfungsakt bzw. -bericht und dem Werk in den Fokus rückt. An kosmologisch-theologischen Traktaten, historiographisch-chronikalischen Werken und liedhaft-spekulativen Formexperimenten wird sichtbar, wie das Schöpfungsthema zum Antriebsmoment poetisch-intellektuellen Tuns wird: Sich abarbeitend an einem scheinbar übermächtigen Vorbild setzen sich die Autoren mit der scheinbaren Ohnmacht des Menschen angesichts des Göttlichen auseinander und erzeugen daraus Gefüge eigener Mächtigkeit. Das wirft ein Licht auch auf die vermeintliche Entdeckung autonomen literarischen Schöpfertums in der frühen Neuzeit.

Produktinformationen

Titel: Literarische Schöpfung im Mittelalter
Untertitel: Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
Autor:
EAN: 9783835328976
ISBN: 978-3-8353-2897-6
Digitaler Kopierschutz: Wasserzeichen
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Wallstein
Genre: Geschichte
Anzahl Seiten: 224
Veröffentlichung: 30.11.2015
Jahr: 2015
Dateigrösse: 3.8 MB

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