

Beschreibung
Eine Praktikantin für die Death Scorpions? Das ist schon eine wahnwitzige Idee, die Jacob da hat. Aber er ist es einfach leid, in seinem Motorcycle Club immer nur auf männliche Prospects zu treffen, die gerne rumballern, aber ansonsten nichts auf die Reihe kr...
Eine Praktikantin für die Death Scorpions? Das ist schon eine wahnwitzige Idee, die Jacob da hat. Aber er ist es einfach leid, in seinem Motorcycle Club immer nur auf männliche Prospects zu treffen, die gerne rumballern, aber ansonsten nichts auf die Reihe kriegen. Er braucht echte Unterstützung, jemanden, der gut organisiert ist. Und dann schickt der Himmel ihm doch tatsächlich solch einen Engel. Zara ist ein Organisationstalent und in ihrem derzeitigen Job völlig unterfordert. Als sie dann vor einem Coffeeshop mit einem muskelbepackten Outlaw zusammenstößt und der ihr eine außergewöhnliche Praktikumsstelle anbietet, greift sie zu. Das Abenteuer beginnt und sie lernt schnell: Wer mit bösen Buben spielen will, muss sich an deren Spielregeln halten. Und das gilt nicht nur für eine freche Praktikantin, sondern auch für eine verrückte Chaotin, eine wilde Sängerin und eine schüchterne Schauspielerin...
Das eBook beinhaltet die komplette 5-teilige Rocker-Serie Death Scorpions Motorcycle Club :
Bärbel Muschiol wurde 1986 in Weilheim, Oberbayern, geboren. Glücklich verheiratet lebt und arbeitet sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern heute noch immer im tiefsten Bayern. Im Genre Erotik und in der Belletristik hat sich die Autorin mittlerweile einen festen Platz in den Bestsellerlisten geschaffen.
Autorentext
Bärbel Muschiol wurde 1986 in Weilheim, Oberbayern, geboren. Glücklich verheiratet lebt und arbeitet sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern heute noch immer im tiefsten Bayern. Im Genre Erotik und in der Belletristik hat sich die Autorin mittlerweile einen festen Platz in den Bestsellerlisten geschaffen.
Leseprobe
Prolog
Die Primaballerina
Es ist eng und dunkel, große starke Hände streichen über meine Brüste, kneten sie sanft und zupfen an den empfindlichen Spitzen. Mit wird heiß und kalt, durch den Türschlitz dringt nur wenig Licht zu uns herein. Ich stoße mit dem Ellenbogen gegen ein Regalbrett, etwas fällt zu Boden, ich muss kichern.
"Leise, Baby."
Die raue Stimme des Rockerpräsidenten, dem ich vor wenigen Minuten zum ersten Mal begegnet bin, klingt angespannt. Kein Wunder, mit seinen breiten Schultern hat er in dem winzigen Raum, in dem wir uns vor dem Rest der Welt versteckt haben, noch weniger Bewegungsfreiheit als ich.
Ich bewege mich, steige ihm auf den Fuß. Er flucht. Einer der ordentlich und sauber aufgereihten Wischmopps kippt um und knallt dem Biker gegen den Hinterkopf, erneut muss ich kichern.
"Na warte, dir wird das Lachen noch vergehen."
Eigentlich sollte ich Angst vor dieser Drohung haben, ich meine, verdammt!
Ich kenne diesen kuttentragenden Rocker nicht, ich weiß nichts von ihm, außer dass er der Präsident des Death Scorpions Motorcycle Clubs aus New York ist und somit einer der gefährlichsten Männer dieses Landes, wenn nicht sogar der gefährlichste ...
Meine Fingerspitzen berühren den kalten Stahl der Waffe in seinem Schulterholster und ich spüre den Griff des Dolches, den er an seinem rechten Oberschenkel befestigt hat, an meinem Bein.
Trotzdem empfinde ich keine Angst, sondern nichts als Lust. Ich will diesen Outlaw und ich will ihn jetzt. Wider alle Vernunft und besseren Wissens.
Das, was ich hier tue, ist falsch. So falsch wie nur irgend möglich. Immerhin hat mir mein Freund erst vor wenigen Stunden einen Heiratsantrag gemacht.
Überrascht und auch irgendwie panisch bin ich vor der Antwort davongelaufen und ausgerechnet hier gelandet. In einer Putzkammer, mit einem Typen, dessen Körpergeruch so lecker ist, dass mir das Wasser im Mund zusammenläuft.
Jonas, mein Vielleicht-Verlobter ist nett und brav und langweilig. Er ist nicht meine große Liebe, sondern eher ein Freund, ein guter Kumpel sozusagen. Stürmische Leidenschaft war noch nie unsere Sache. Wir sind nie so wild und ungezügelt übereinander hergefallen, wie der Rocker und ich es gerade tun.
Himmel! Das hier ist falsch und trotzdem fühlt es sich unfassbar richtig an.
Wenn ich Jonas wirklich lieben würde, wenn wir wirklich füreinander bestimmt wären und eine Chance auf eine glückliche Zukunft haben sollten, wäre ich dann jetzt hier? Würde ich dann das jetzt tun?
Wohl kaum.
Scheiße! Scheiße! Scheiße!
Ich wispere ein "Es tut mir leid, Jonas." in die Dunkelheit und lasse zu, dass dieser Rocker mich so hart und wild küsst, dass es mir den Atem verschlägt.
Ich brauche das jetzt. Ich brauche jemanden, der mir zeigt, dass ich am Leben bin und dass es richtig ist, hin und wieder aus der Norm auszubrechen und ein Abenteuer zu erleben.
"Holy Fuck! Du schmeckst so süß wie reife Erdbeeren."
Das letzte bisschen Schuldgefühl verpufft und löst sich in Luft auf.
"Fick mich."
Er knurrt wie ein Wolf, schiebt meinen Rock nach oben und beißt sich zeitgleich an meiner Unterlippe fest. Ich seufze, presse mich ihm entgegen und genieße die unglaubliche Kraft, die dieser Biker ausstrahlt.
Halleluja!
Ich will das. Ich brauche das. Jetzt!
In einer Stunde muss ich als Primaballerina auf der Bühne stehen und das Publikum, das viel Geld dafür bezahlt hat, unser Ensemble tanzen zu sehen, begeistern.
Aber bis ich mich verkleide und in die Rolle schlüpfe, die ich so liebe, habe ich noch etwas Zeit. Zeit, um das hier zu Ende zu bringen.
"Wie willst du es, Kleines?"
Der Präsident zerfetzt mühelos meinen Slip, öffnet seine Jeans und holt seine beeindruckende Erektion hervor.
Ohn
