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Grund und Grenzen einer strafrechtlichen Regulierung der Marktmanipulation

  • Kartonierter Einband
  • 436 Seiten
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Die Arbeit setzt sich auch aus multidisziplinärer Perspektive mit dem Straftatbestand der Marktmanipulation auseinander. Ihr Ziel ... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Arbeit setzt sich auch aus multidisziplinärer Perspektive mit dem Straftatbestand der Marktmanipulation auseinander. Ihr Ziel ist es, die oftmals beklagte Inkompatibilität von effektiver Kapitalmarktregulierung und rechtsstaatlichem Strafrecht beseitigen zu helfen. Ausgehend von den dogmatischen Grundlagen einer Strafbarkeit in diesem Bereich widmet sie sich dabei unter anderem umfassend dem Einwirkungskriterium und den aus diesem resultierenden materiellen wie prozessualen Zurechnungsfragen.

Yannick Schönwälder untersucht mit der Marktmanipulation (

20a, 39, 38 WpHG) einen Zentraltatbestand des Kapitalmarktstrafrechts, der oftmals als Vorbote eines neuen Wirtschaftsstrafrechts gesehen wird. Ausgehend von den dogmatischen Grundlagen der Strafbarkeit und dem spezifischen Kernbereich des Strafbaren erörtert der Autor zunächst Lösungen für Zweifelsfragen auf Ebene der Tathandlung.

Die Auseinandersetzung mit dem ambivalent interpretierbaren Einwirkungskriterium des
38 II WpHG bildet nachfolgend den Schwerpunkt der Arbeit. Der Autor analysiert die sich aus der erfolgsbezogenen Auslegung des Einwirkungskriteriums ergebenden materiellen wie prozessualen Zurechnungsprobleme und deren (Nicht-)Adaption in Literatur und Rechtsprechung. Hierbei identifiziert er die psychische Kausalität als Kernproblem. De lege lata sieht er im Ergebnis eine prozessbezogene als die rechtsgutadäquatere Auslegung an. De lege ferenda wird für die Streichung des Einwirkungskriteriums plädiert.

Der Band bietet auch mittels Einbezug multidisziplinärer Erkenntnisse eine tiefgehende und kritische Analyse des geltenden Marktmanipulationsrechts.

Die Arbeit wurde 2010 mit dem Fakultätspreis der Juristischen Fakultät der LMU München und 2011 mit dem Dissertationspreis der Münchener Juristischen Gesellschaft ausgezeichnet.

Autorentext

Nach dem Studium in München, dem Referendariat am OLG München und dem Zweiten Staatsexamen 2005 war der 1979 geborene Autor als Akademischer Rat am Institut für die Gesamten Strafrechtswissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Zunächst neben und ab Anfang 2009 nach seiner Tätigkeit in Forschung und Lehre sammelte er erst selbständig, dann angestellt bei Hengeler Mueller als Rechtsanwalt praktische Erfahrungen. Seit 2010 arbeitet er als Referent im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen.



Klappentext

Yannick Schönwälder untersucht mit der Marktmanipulation (§§ 20a, 39, 38 WpHG) einen Zentraltatbestand des Kapitalmarktstrafrechts, der oftmals als Vorbote eines neuen Wirtschaftsstrafrechts gesehen wird. Ausgehend von den dogmatischen Grundlagen der Strafbarkeit und dem spezifischen Kernbereich des Strafbaren erörtert der Autor zunächst Lösungen für Zweifelsfragen auf Ebene der Tathandlung. Die Auseinandersetzung mit dem ambivalent interpretierbaren Einwirkungskriterium des § 38 II WpHG bildet nachfolgend den Schwerpunkt der Arbeit. Der Autor analysiert die sich aus der erfolgsbezogenen Auslegung des Einwirkungskriteriums ergebenden materiellen wie prozessualen Zurechnungsprobleme und deren (Nicht-)Adaption in Literatur und Rechtsprechung. Hierbei identifiziert er die psychische Kausalität als Kernproblem. De lege lata sieht er im Ergebnis eine prozessbezogene als die rechtsgutadäquatere Auslegung an. De lege ferenda wird für die Streichung des Einwirkungskriteriums plädiert. Der Band bietet auch mittels Einbezug multidisziplinärer Erkenntnisse eine tiefgehende und kritische Analyse des geltenden Marktmanipulationsrechts. Die Arbeit wurde 2010 mit dem Fakultätspreis der Juristischen Fakultät der LMU München und 2011 mit dem Dissertationspreis der Münchener Juristischen Gesellschaft ausgezeichnet.



Zusammenfassung
"Schönwälder hat eine sehr anregende Untersuchung der strafbaren Marktmanipulation vorgelegt." Prof. Dr. Uwe Hellmann, in: Goltdammer's Archiv für Strafrecht, 9/2015

Inhalt

Inhaltsübersicht: 1. Kapitel: Einleitung und Gang der Untersuchung: § 1 Einleitung - § 2 Gang der Untersuchung - 2. Kapitel: Strafrecht und Kapitalmarktverhalten: § 1 Der Kapitalmarkt, seine Funktionen und Risiken - § 2 Legitimation strafrechtlicher Sanktionierung - A. Strafwürdigkeit: Das Rechtsgutsprinzip und die Verfassungsmäßigkeit strafrechtlicher Sanktionierungen - Das geschützte Rechtsgut des Delikts der Marktmanipulation - Strafwürdigkeit marktmanipulativen Verhaltens - B. Strafbedürftigkeit - 3. Kapitel: Die Regelung der Börsen- und Marktpreismanipulation im deutschen Strafrecht: § 1 Überblick über die Regelung - A. Struktur, Aufbau und Anwendungsbereich - B. §§ 20a, 38, 39 WpHG und der Kernbereich des Strafbaren: Ausgangspunkt: Marktmanipulation als Kommunikationsdelikt - Makroebenenirrtum als Kern der strafbaren Marktmanipulation - Parallelen zur Betrugsdogmatik in den Randbereichen des Strafbaren - Zusammenfassung - § 2 Objektiver Tatbestand - A. Tathandlung: Marktmanipulation gemäß § 20a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-3 WpHG - B. Börsen- und Marktpreiseinwirkung: Börsen- und Marktpreiseinwirkung i.S.d. § 38 II WpHG - Materiell-rechtliche Zurechnung - Objektive Zurechnung - Prozessualer Nachweis der Zurechnung - Zwischenergebnis und eigene Ansicht - § 3 Subjektiver Tatbestand - 4. Kapitel: Zusammenfassung und Reformvorschläge: § 1 Das Tatbestands- und Bestimmtheitsproblem - § 2 Das Problem der Marktpreiseinwirkung und die Deliktsstruktur - Literatur- und Sachwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Grund und Grenzen einer strafrechtlichen Regulierung der Marktmanipulation
Untertitel: Analyse unter besonderer Würdigung der Börsen- oder Marktpreiseinwirkung
Autor:
EAN: 9783428134724
ISBN: 978-3-428-13472-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Öffentliches Recht
Anzahl Seiten: 436
Gewicht: 583g
Größe: H236mm x B159mm x T23mm
Jahr: 2011
Auflage: 1. Auflage

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