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Stufenordnung und Verfahren der Setzung von Rechtsnormen in der Volksrepublik China

  • Kartonierter Einband
  • 207 Seiten
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Die rechtsvergleichende Arbeit liefert eine normative und systematische Untersuchung des heutigen Rechtsetzungssystems Chinas und ... Weiterlesen
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Beschreibung

Die rechtsvergleichende Arbeit liefert eine normative und systematische Untersuchung des heutigen Rechtsetzungssystems Chinas und trägt damit der Entwicklung seit der Reform und Öffnung Ende der 1970er Jahre Rechnung. Die Arbeit widmet sich auch der historischen Dimension der Rechtsetzung Chinas seit Anfang des 20. Jahrhunderts, um die notwendige Vorgeschichte für das Verständnis des vorhandenen Rechtsetzungssystems zu liefern.

Seit der Reform und Öffnung Ende der 1970er Jahren entfaltet das Recht eine veränderte Funktion für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft in China. Recht unterschiedlicher Formen und Hierarchieebenen ist zunehmend relevant als Rahmenordnung für Wirtschaft und Gesellschaft und als Steuerungsmedium für den Staat und innerhalb desselben. Mit dieser veränderten Rolle von Recht, den Ebenen und Formen von Rechtsnormen, den Verfahren der Rechtssetzung und der Kontrolle der Rechtssetzung befasst sich die rechtsvergleichende Arbeit von Xiaodan Zhang. Zunächst wird der Frage nachgegangen, wie es zu solchem Rechtssystem gekommen ist und wie die Verfahren der Setzung der Rechtsnormen sind. Sodann wird untersucht, wie das riesige Rechtssystem funktioniert und was für eine Stufenordnung es hat, um als ein harmonisches, logisch geschlossenes System der Realität Chinas zu entsprechen. Neben der normativen und systematischen Untersuchung des vorhandenen Rechtsetzungssystems widmet sich diese Arbeit auch der historischen Dimension der Rechtsetzung Chinas seit Anfang des 20. Jahrhunderts, um die notwendige Vorgeschichte für das Verständnis des vorhandenen Rechtsetzungssystems Chinas zu liefern.

Autorentext

Xiaodan Zhang studierte von 2005 bis 2009 Rechtswissenschaften an der China University of Political Science and Law (CUPL) in Beijing. Das juristische Staatsexamen der Volksrepublik China legte er 2009 ab. Nach dem Masterstudium an der CUPL begann er im Jahr 2011 das LL.M.-Studium an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Im Jahr 2013 begann er das Doktorstudium an der Goethe Universität und im März 2017 erfolgte die Promotion zum Doktor der Rechte. Seine Untersuchung konzentriert sich wesentlich auf die rechtsvergleichende Studie über chinesische Probleme der Gegenwart. Seine deutschen Aufsätze erschienen in Jahrbuch des Öffentlichen Rechts der Gegenwart und Verfassung und Recht in Übersee. Weitere Aufsätze wurden in Englisch und Chinesisch veröffentlicht.



Klappentext

Seit der Reform und Öffnung Ende der 1970er Jahren entfaltet das Recht eine veränderte Funktion für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft in China. Recht unterschiedlicher Formen und Hierarchieebenen ist zunehmend relevant als Rahmenordnung für Wirtschaft und Gesellschaft und als Steuerungsmedium für den Staat und innerhalb desselben. Mit dieser veränderten Rolle von Recht, den Ebenen und Formen von Rechtsnormen, den Verfahren der Rechtssetzung und der Kontrolle der Rechtssetzung befasst sich die rechtsvergleichende Arbeit von Xiaodan Zhang. Zunächst wird der Frage nachgegangen, wie es zu solchem Rechtssystem gekommen ist und wie die Verfahren der Setzung der Rechtsnormen sind. Sodann wird untersucht, wie das riesige Rechtssystem funktioniert und was für eine Stufenordnung es hat, um als ein harmonisches, logisch geschlossenes System der Realität Chinas zu entsprechen. Neben der normativen und systematischen Untersuchung des vorhandenen Rechtsetzungssystems widmet sich diese Arbeit auch der historischen Dimension der Rechtsetzung Chinas seit Anfang des 20. Jahrhunderts, um die notwendige Vorgeschichte für das Verständnis des vorhandenen Rechtsetzungssystems Chinas zu liefern.



Inhalt

Einleitung Rechtsetzung: westliches Paradigma und chinesische Praxis - Gang der Untersuchung 1. Vier Modernisierungsversuche des chinesischen Rechtssystems durch Rechtsetzung Modernisierung des chinesischen Rechtssystems - Der erste Modernisierungsversuch: Rechtsreform in der Spät-Qing-Dynastie - Der zweite Modernisierungsversuch: die Schaffung des Sechs-Kodex-Systems in der Republik China - Der dritte Modernisierungsversuch: die Entstehung des neu-demokratischen Rechtssystems - Der vierte Modernisierungsversuch: Entwicklung eines sozialistischen Rechtssystems von 1949 bis 1978 in der VRCh 2. Die zentrale Rechtsetzung Formalisierung als Voraussetzung der staatlichen Rechtsetzung - Die Verfassung (xianfa) der VRCh - Gesetze (falü) - Verwaltungsrechtsnormen (xingzheng fagui) 3. Die territoriale Rechtsetzung Grundlegende Probleme der territorialen Rechtsetzung - Der allgemeine Umfang der territorialen Rechtsetzung und ihre Grundsätze - Die Arten der lokalen Rechtsetzung - Das Verfahren der lokalen Rechtsetzung - Regeln der territorialen Regierungen (difang zhengfu guizhang) als spezielle Form der lokalen Rechtsetzung 4. Die Aufrechterhaltung der Einheit des Rechtssystems Die Festlegung der Rangverhältnisse der Rechtsnormen innerhalb des gesamten Rechtssystems und die Kollisionsregel - Überprüfungsmechanismus 5. Ergebnis der Untersuchung Literatur- und Stichwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Stufenordnung und Verfahren der Setzung von Rechtsnormen in der Volksrepublik China
Untertitel: Eine historische und normative Studie
Autor:
EAN: 9783428152292
ISBN: 978-3-428-15229-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Internationales Recht
Anzahl Seiten: 207
Gewicht: 319g
Größe: H235mm x B156mm x T17mm
Jahr: 2017
Auflage: 1. Auflage

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