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Würzburger Geschichte

  • Kartonierter Einband
  • 30 Seiten
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Quelle: Wikipedia. Seiten: 30. Kapitel: Tilman Riemenschneider, Balthasar Neumann, Hep-Hep-Unruhen, Bombenangriff auf Würzburg am ... Weiterlesen
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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 30. Kapitel: Tilman Riemenschneider, Balthasar Neumann, Hep-Hep-Unruhen, Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945, 15. Infanterie-Division, 4. Panzer-Division, KZ-Außenlager Würzburg, 2. Panzer-Division, Hexenprozesse in Würzburg, Sande, Hochstift Würzburg, Würzburger Bischofskonferenz, Königlich Bayerisches Feldartillerie-Regiment Nr. 11, II. Königlich Bayerisches Armee-Korps, Arbeitsstelle für konservatives Schrifttum, Franz Ignaz Michael Neumann, 4. Königlich Bayerische Division, Würzburger Synode, 7. Königlich Bayerische Infanterie-Brigade, Großherzogtum Würzburg, 4. Königlich Bayerische Feldartillerie-Brigade, Gallus Jacob, Johann Wolfgang von der Auwera, Martin Schipani, Antonio Giuseppe Bossi, Treuga Henrici. Auszug: Die Hep-Hep-Unruhen oder Hepp-Hepp-Krawalle von 1819 waren eine Welle gewalttätiger Ausschreitungen gegen Juden in vielen Städten des Deutschen Bundes, darunter Prag, Graz und Wien, sowie in Amsterdam, Kopenhagen, Helsinki, Krakau und kleineren Orten in Polen. Sie gingen vor allem von Handwerkern, Händlern und Studenten aus, die sich teils spontan, teils verabredet zu antijüdischen Demonstrationen versammelten, jüdische Bürger beschimpften, bedrohten, misshandelten, ihre Synagogen, Geschäfte und Wohnungen angriffen und teilweise zerstörten. Etwaige Todesopfer dabei sind nicht überliefert. Hintergrund der Unruhen war die damalige jüdische Emanzipation, die die religiöse Minderheit der Juden in manchen Staaten des Deutschen Bundes nach der Französischen Revolution zu mit den Christen gleichberechtigten Konkurrenten im Wirtschaftsleben werden ließ. Gegen die mögliche Entkräftung ihrer bisherigen Privilegien fühlten sich Handwerker, häufig Mitglieder christlicher Zünfte, Kaufleute und Bürger zum Widerstand herausgefordert. Erstmals seit den letzten Pogromen in deutschsprachigen Gebieten etwa 100 Jahre zuvor griffen sie Juden nicht nur lokal, sondern überregional und monatelang an. Dies gilt zum einen als Ergebnis und Ausläufer des mittelalterlichen Antijudaismus, der sich in der Neuzeit fortsetzte, zum anderen als Beginn eines frühen Antisemitismus im 19. Jahrhundert, der seit 1789 mit nationalistischen, ab 1860 auch mit rassistischen Motiven begründet wurde. Damit waren die Unruhen zugleich deutliches Zeichen für die Verankerung dieser modernen Form von Judenfeindlichkeit in der Bevölkerung. Dieser Antisemitismus organisierte sich seit 1879 und zielte fortan auf Ausgrenzung, Vertreibung und Enteignung des gesamten Judentums. Dieses Ziel kam in der Unruhenserie 1819 bereits ansatzweise zum Vorschein. Der in Teilen der Bevölkerung verankerte Judenhass bereitete dem Nationalsozialismus den Boden, der ihn dann zur propagandistischen Vorbereitung und Durchführung des Holoca

Produktinformationen

Titel: Würzburger Geschichte
Untertitel: Tilman Riemenschneider, Balthasar Neumann, Hep-Hep-Unruhen, Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945, 15. Infanterie-Division, 4. Panzer-Division, KZ-Außenlager Würzburg, 2. Panzer-Division, Hexenprozesse in Würzburg, Sande
Editor:
EAN: 9781159355654
ISBN: 978-1-159-35565-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Books LLC, Reference Series
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 30
Gewicht: 160g
Größe: H245mm x B190mm x T6mm
Jahr: 2011