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Strafrechtliche Toleranz wechselseitiger Ehrverletzungen

  • Kartonierter Einband
  • 231 Seiten
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Die Rechtsgrundbestimmung der Täterprivilegierung bei wechselseitigen Beleidigungen und Körperverletzungen ist eine der ältesten s... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Rechtsgrundbestimmung der Täterprivilegierung bei wechselseitigen Beleidigungen und Körperverletzungen ist eine der ältesten strafrechtlichen Streitfragen. Nach einer Einführung in die Dogmengeschichte und ihre sozialgeschichtlichen Bezüge kritisiert die Studie die bisherigen Konstruktionen zur Retorsion und Kompensation. Sie entwickelt eine neue, einheitliche Privilegierungsbegründung. An einem scheinbar randständigen Institut diskutiert sie in Theoremen viktimodogmatischer Kriminalpolitik Grenzen des Strafrechts: sie wertet Erkenntnisse der modernen Interaktionsforschung aus, analysiert die Struktur der komplexen Kategorie "Ehre" und überwindet dabei die funktionell beschränkten Ehrbegriffe der bisherigen herrschenden Meinung im Strafrecht, um auf dieser Grundlage Bedingungen strafrechtlicher Toleranz im Spannungsfeld von formalisierter und nichtformalisierter Sozialkontrolle zu rekonstruieren.

Klappentext

Die Rechtsgrundbestimmung der Täterprivilegierung bei wechselseitigen Beleidigungen und Körperverletzungen ist eine der ältesten strafrechtlichen Streitfragen. Nach einer Einführung in die Dogmengeschichte und ihre sozialgeschichtlichen Bezüge kritisiert die Studie die bisherigen Konstruktionen zur Retorsion und Kompensation. Sie entwickelt eine neue, einheitliche Privilegierungsbegründung. An einem scheinbar randständigen Institut diskutiert sie in Theoremen viktimodogmatischer Kriminalpolitik Grenzen des Strafrechts: sie wertet Erkenntnisse der modernen Interaktionsforschung aus, analysiert die Struktur der komplexen Kategorie «Ehre» und überwindet dabei die funktionell beschränkten Ehrbegriffe der bisherigen herrschenden Meinung im Strafrecht, um auf dieser Grundlage Bedingungen strafrechtlicher Toleranz im Spannungsfeld von formalisierter und nichtformalisierter Sozialkontrolle zu rekonstruieren.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Retorsion und Kompensation im Strafrecht - Kritik des strafrechtlichen Ehrbegriffs - Funktionen objektiver und subjektiver Ehre - Interaktionstheoretische Beschreibung wechselseitiger Delinquenz - Konvergenzen formeller und informeller Sozialkontrolle - Entkriminalisierung unter viktimologischen Aspekten.

Produktinformationen

Titel: Strafrechtliche Toleranz wechselseitiger Ehrverletzungen
Untertitel: Zur ratio legis der §§ 199, 233 Strafgesetzbuch
Autor:
EAN: 9783820489316
ISBN: 978-3-8204-8931-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Öffentliches Recht
Anzahl Seiten: 231
Gewicht: 308g
Größe: H213mm x B151mm x T16mm
Jahr: 1986
Auflage: Neuausg.

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