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Wir befinden uns soweit wohl. Wir sind erst einmal am Ende

  • Taschenbuch
  • 181 Seiten
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In diesem Buch sind Volker Brauns Einmischungen in die rohe Geschichte am Jahrtausendende in Form von Äußerungen gesammelt. Diese ... Weiterlesen
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Beschreibung

In diesem Buch sind Volker Brauns Einmischungen in die rohe Geschichte am Jahrtausendende in Form von Äußerungen gesammelt. Diese reichen von der Flugschrift zur 'Wende', die nun Umbruch heißt, bis zum Brief an den toten Diderot über die Räumung seines philosophischen Quartier für die beliebige, hoffnungslose neue Einrichtung der Welt. Gelassen und analytisch scharf richtet der Dichter seinen Blick auf die Realität im größer gewordenen, beschränkteren Deutschland und probiert, was oft zum Schlagwort verkommt: global zu denken. Er spricht von der Macht des Elends und vom Elend der Macht. Die Voraussetzungen des eigenen Denkens in Frage zu stellen, ist seine ernsthafte, heitere Arbeit.

Autorentext

Volker Braun, 1939 in Dresden geboren, arbeitete in einer Druckerei in Dresden, als Tiefbauarbeiter im Kombinat Schwarze Pumpe und absolvierte einen Facharbeiterlehrgang im Tagebau Burghammer. Nach seinem anschließenden Philosophiestudium in Leipzig wurde er Dramaturg am Berliner Ensemble. 1983 wurde Volker Braun Mitglied der Akademie der Künste der DDR, 1993 der (gesamtdeutschen) Akademie der Künste in Berlin. 1996 erfolgte die Aufnahme in die Sächsische Akademie der Künste und in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Im Wintersemester 1999/2000 erhielt er die Brüder-Grimm-Professur an der Universität Kassel. Von 2006 bis 2010 war Volker Braun Direktor der Sektion Literatur der Akademie der Künste. Er erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Georg-Büchner-Preis im Jahr 2000. Volker Braun lebt heute in Berlin.



Klappentext

Volker Brauns Blick auf die Vorgänge in seinem Land und in der Welt seit 1989 ist der Blick eines Philosophen. Er reicht tief unter die Oberfläche. Die ersten Texte sind noch gegen Ende der DDR entstanden, vor den Umwälzungen, die heute kaum jemand mehr »Revolution« nennen mag. Früh stellt Braun die Frage nach der Notwendigkeit struktureller Veränderungen in der DDR, lange vor der Vereinigung der beiden Deutschland problematisiert er die Verfestigung neuer Machtstrukturen. Analytisch scharf richtet er seinen Blick auf die Realitäten im größer gewordenen Land, stellt scheinbare Selbstverständlichkeiten in Frage, die Voraussetzungen des Denkens, die von vielen anderen oft nicht hinterfragt werden. Er probiert, was oft zum Schlagwort verkommt: global zu denken. Wie er sich bei Kollegen versichert und ihre Lebenshaltungen und Poetiken für sich befragt, zeigen Aufsätze über Heiner Müller, Günter Grass, Stephan Hermlin und Peter Weiss.

Produktinformationen

Titel: Wir befinden uns soweit wohl. Wir sind erst einmal am Ende
Untertitel: Äußerungen
Autor:
EAN: 9783518120880
ISBN: 978-3-518-12088-0
Format: Taschenbuch
Herausgeber: Suhrkamp
Genre: Romane & Erzählungen
Anzahl Seiten: 181
Gewicht: 118g
Größe: H177mm x B108mm x T7mm
Jahr: 1998
Auflage: 3. A.

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