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Unternehmerische Entscheidungen als pflichtwidrige Untreuehandlungen

  • Kartonierter Einband
  • 283 Seiten
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Der Tatbestand der Untreue gehört zu einem der am meisten diskutierten Themen der Strafrechtswissenschaft; dies gilt insbesondere ... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Tatbestand der Untreue gehört zu einem der am meisten diskutierten Themen der Strafrechtswissenschaft; dies gilt insbesondere für die Frage, inwieweit unternehmerische Entscheidungen, vor allem solche, die der Wirtschaftskorruption zuzuordnen sind, von
266 StGB erfasst werden können. Dieser Frage widmet sich die vorliegende Arbeit unter dem Blickwinkel des Merkmals der Pflichtwidrigkeit. Erarbeitet wird eine restriktive, am Unrechtsgehalt der Untreue orientierte Lösung, die auch die Einbeziehung ökonomischer Nutzenerwägungen gestattet.

Der Untreuetatbestand gehört zu einem der am meisten diskutierten Themen der Strafrechtswissenschaft. Dies gilt insbesondere für die Frage, inwieweit unternehmerische Entscheidungen, vor allem solche, die der Wirtschaftskorruption zuzuordnen sind, von
266 StGB erfasst werden können. Victoria Ibold widmet sich dieser Frage unter dem Blickwinkel des Merkmals der Pflichtwidrigkeit. Die Autorin nähert sich der Problematik durch interdisziplinäre Ansätze: Zum einen untersucht sie mit Hilfe wirtschaftswissenschaftlicher Analysemethoden, ob und unter welchen Voraussetzungen speziell die unternehmerische Entscheidung zu bestechen nützlich für ein Unternehmen ist; zum anderen ermittelt sie im Hinblick auf die akzessorische Ausgestaltung des Merkmals der Pflichtwidrigkeit zunächst die Voraussetzungen für eine "unternehmensrechtliche" Pflichtwidrigkeit unternehmerischer Entscheidungen.

Die Autorin plädiert im Ergebnis für eine restriktive, am Unrechtsgehalt der Untreue orientierte Auslegung der "untreuespezifischen" Pflichtwidrigkeit, die auch die Einbeziehung ökonomischer Nutzenerwägungen gestattet. Hierfür schlägt sie eine vermögensinteressenbezogene Auslegung vor, die im Fall einer unternehmerischen Entscheidung eine Orientierung am Gesellschaftsinteresse erfordert.

Autorentext

Victoria Ibold absolvierte ihr Jurastudium mit Schwerpunkt Handels- und Gesellschaftsrecht an der Universität Bayreuth, wo sie bereits als wissenschaftliche Hilfskraft im Zivilrecht und Strafrecht tätig war. Nach Abschluss ihres Studiums war sie knapp vier Jahre lang als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Petra Wittig an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Frau Ibold ist Mitautorin im Kommentar für Wirtschaftsstrafrecht des Verlages C.H. Beck. Derzeit absolviert sie ihr Rechtsreferendariat am OLG München.



Klappentext

Der Untreuetatbestand gehört zu einem der am meisten diskutierten Themen der Strafrechtswissenschaft. Dies gilt insbesondere für die Frage, inwieweit unternehmerische Entscheidungen, vor allem solche, die der Wirtschaftskorruption zuzuordnen sind, von § 266 StGB erfasst werden können. Victoria Ibold widmet sich dieser Frage unter dem Blickwinkel des Merkmals der Pflichtwidrigkeit. Die Autorin nähert sich der Problematik durch interdisziplinäre Ansätze: Zum einen untersucht sie mit Hilfe wirtschaftswissenschaftlicher Analysemethoden, ob und unter welchen Voraussetzungen speziell die unternehmerische Entscheidung zu bestechen nützlich für ein Unternehmen ist; zum anderen ermittelt sie im Hinblick auf die akzessorische Ausgestaltung des Merkmals der Pflichtwidrigkeit zunächst die Voraussetzungen für eine "unternehmensrechtliche" Pflichtwidrigkeit unternehmerischer Entscheidungen. Die Autorin plädiert im Ergebnis für eine restriktive, am Unrechtsgehalt der Untreue orientierte Auslegung der "untreuespezifischen" Pflichtwidrigkeit, die auch die Einbeziehung ökonomischer Nutzenerwägungen gestattet. Hierfür schlägt sie eine vermögensinteressenbezogene Auslegung vor, die im Fall einer unternehmerischen Entscheidung eine Orientierung am Gesellschaftsinteresse erfordert.



Inhalt

Inhaltsübersicht: Einleitung: Problemaufriss - Aufgabenstellung - Aufbau - 1. Teil: Grundfragen: A. Unternehmerische Entscheidungen: Begriff der unternehmerischen Entscheidung - Unternehmerische Entscheidungen in der höchstrichterlichen Rechtsprechung - B. Bestechungszahlungen zugunsten von Unternehmen: Begriffsbestimmung und Kategorisierung - Die Strukturen von Bestechungszahlungen zugunsten von Unternehmen - Bestechung zugunsten von Unternehmen im Strafrecht - C. Untreue, Pflichtwidrigkeit und unternehmerische Entscheidungen: Der Untreuetatbestand in der Übersicht - Unternehmerische Entscheidungen als Fallgruppe der Untreue - Untreueopfer und -täter im Unternehmen - Unternehmerische Entscheidungen. Pflichtwidrigkeit und ökonomischer Nutzen - 2. Teil: Die Pflichtwidrigkeit unternehmerischer Entscheidungen dargestellt am Beispiel von Bestechungszahlungen zugunsten eines Unternehmens: A. Die Pflichtwidrigkeit unternehmerischer Entscheidungen: Pflichtwidrigkeit und das Innenverhältnis - Unternehmensrechtliche Pflichtwidrigkeit unternehmerischer Entscheidungen - Untreuespezifische Pflichtwidrigkeit unternehmerischer Entscheidungen - B. Die Pflichtwidrigkeit der Vornahme von Bestechungszahlungen: Unternehmensrechtliche Pflichtwidrigkeit - Untreuespezifische Pflichtwidrigkeit - 3. Teil: Zusammenfassung der Arbeit - Literaturverzeichnis - Sachwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Unternehmerische Entscheidungen als pflichtwidrige Untreuehandlungen
Untertitel: Dargestellt am Beispiel von Bestechungszahlungen zugunsten eines Unternehmens
Autor:
EAN: 9783428136148
ISBN: 978-3-428-13614-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Strafrecht
Anzahl Seiten: 283
Gewicht: 383g
Größe: H233mm x B159mm x T18mm
Veröffentlichung: 01.10.2011
Jahr: 2011
Auflage: 1. Auflage

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