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Protestantismus und Protest in der Weimarer Republik

  • Kartonierter Einband
  • 336 Seiten
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Verteilungskämpfe um die Kosten des verlorenen Krieges belasteten die Weimarer Republik schwer. Die Protestbewegungen zur Fürstene... Weiterlesen
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Beschreibung

Verteilungskämpfe um die Kosten des verlorenen Krieges belasteten die Weimarer Republik schwer. Die Protestbewegungen zur Fürstenenteignung und gegen die Aufwertungsgesetze stellten je auf ihre Weise die Frage, wer diese Kosten zu tragen habe: die Opfer der Inflation oder die Fürsten. Die Inflationsopfer verloren, was erheblich zur Öffnung von Teilen des Mittelstands für den Nationalsozialismus beitrug. Der Protestantismus hat in und gegenüber den beiden Protestbewegungen eine wichtige Rolle gespielt, die in der vorliegenden Arbeit eingehend untersucht wird. Die Arbeit gibt Einblick in Mentalitäten und Machtverhältnisse im Weimarer Protestantismus. Dämonologischer Antisemitismus, Antiliberalismus, Antikommunismus und Führersehnsucht lauten die prägenden Begriffe. Insofern ist sie auch ein Beitrag zur Goldhagen-Debatte um die mentalitätsgeschichtlichen Ursachen des Nationalsozialismus.

Autorentext
Der Autor: Thomas Kluck wurde 1963 in Essen geboren. Er studierte Evangelische Theologie in Münster, Bochum und Hamburg. Vikariat in Hofheim-Diedenbergen, Promotion in Bochum, wissenschaftlicher Mitarbeiter der werkstatt ökonomie in Heidelberg, seit 1995 im Pfarramt in Ober-Ramstadt.

Klappentext

Verteilungskämpfe um die Kosten des verlorenen Krieges belasteten die Weimarer Republik schwer. Die Protestbewegungen zur Fürstenenteignung und gegen die Aufwertungsgesetze stellten je auf ihre Weise die Frage, wer diese Kosten zu tragen habe: die Opfer der Inflation oder die Fürsten. Die Inflationsopfer verloren, was erheblich zur Öffnung von Teilen des Mittelstands für den Nationalsozialismus beitrug. Der Protestantismus hat in und gegenüber den beiden Protestbewegungen eine wichtige Rolle gespielt, die in der vorliegenden Arbeit eingehend untersucht wird. Die Arbeit gibt Einblick in Mentalitäten und Machtverhältnisse im Weimarer Protestantismus. Dämonologischer Antisemitismus, Antiliberalismus, Antikommunismus und Führersehnsucht lauten die prägenden Begriffe. Insofern ist sie auch ein Beitrag zur Goldhagen-Debatte um die mentalitätsgeschichtlichen Ursachen des Nationalsozialismus.



Zusammenfassung
quot;Für interessierte Leser bietet das Buch...eine solide recherchierte Fallstudie." (Dirk Schönrock, Darmstädter Echo)

Inhalt
Aus dem Inhalt: Die Volksbewegung zur Fürstenenteignung - Landeskirchen, Staat und Fürsten - Protestantische Eigentumsethik - Protestantische Positionen zur Fürstenenteignung - Disziplinierung der Andersdenkenden - Inflation und Aufwertung - Protestantische Mittelstandsideologie - Kleinrentnernot - "Altershilfe des deutschen Volkes" - Innere Mission und Fürsorgepolitik.

Produktinformationen

Titel: Protestantismus und Protest in der Weimarer Republik
Untertitel: Die Auseinandersetzungen um Fürstenenteignung und Aufwertung im Spiegel des deutschen Protestantismus
Autor:
EAN: 9783631500231
ISBN: 978-3-631-50023-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 336
Gewicht: 431g
Größe: H325mm x B151mm x T21mm
Jahr: 1996
Auflage: Neuausg.

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