Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Die strafrechtliche Verantwortlichkeit für Verweisungen durch Hyperlinks nach deutschem und Schweizer Recht

  • Kartonierter Einband
  • 352 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Strafverfahren gegen Linkprovider zeigen, welche erheblichen rechtlichen Risiken mit dem Setzen von Hyperlinks auf Informationen D... Weiterlesen
20%
94.00 CHF 75.20
Auslieferung erfolgt in der Regel innert 2 bis 4 Werktagen.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Strafverfahren gegen Linkprovider zeigen, welche erheblichen rechtlichen Risiken mit dem Setzen von Hyperlinks auf Informationen Dritter einhergehen. Das Werk stellt neben veröffentlichten auch nicht publizierte Schweizer und deutsche Strafverfahren aus diesem Bereich vor, bewertet diese und geht auf die Rechtsentwicklungen unter Berücksichtigung des jeweiligen Strafanwendungsrechts ein. Abschließend wird ein Regelungsvorschlag der strafrechtlichen Linkproviderverantwortlichkeit für das Schweizer und deutsche StGB vorgestellt.

Hyperlinks und Suchmaschinen ermöglichen das schnelle Verknüpfen und Auffinden von Informationen im World Wide Web (WWW). Ohne sie wären Informationen im WWW nur schwer auffindbar und zugänglich. Linkprovider sind sich häufig nicht des Risikos von Rechtsverletzungen bewußt, welches mit dem Setzen und Vorhalten von Hyperlinks auf fremde Websites einhergeht. Weithin verbreitet ist der Irrglaube, daß durch einen sog. Disclaimer jegliche Verantwortlichkeit für fremde Informationen ausgeschlossen werden könne. Strafverfahren gegen Linkprovider werden von Rechteinhabern häufig angestrengt, um über dieses Informationen für ein zivilrechtliches Verfahren zu erhalten.

Stephanie Müller stellt das Querschnittsthema der strafrechtlichen Verantwortlichkeit für das Setzen und Vorhalten von Hyperlinks systematisch dar und leuchtet die einzelnen Aspekte der Materie aus. Es werden neben den zu diesem Thema bekannten Schweizer und deutschen Strafverfahren auch bisher nicht publizierte Entscheide u. a. aus dem Nebenstrafrecht vorgestellt und bewertet. Als Ergebnis der intensiven Auseinandersetzung mit den komplexen technischen Fragen, welche ebenfalls erläutert werden, stellt Stephanie Müller einen Regelungsvorschlag der strafrechtlichen Linkproviderverantwortlichkeit für das Schweizer und deutsche StGB vor.

Autorentext

Stephanie Müller, Jg. 1975, Studium der Rechtswissenschaft in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Rechtsreferendariat in Baden-Württemberg mit Stationen in Spanien und Berlin. 2002 Zulassung zur Rechtsanwältin in Deutschland. Seit 2003 Tätigkeit als Juristin in der Schweiz in den Bereichen Internetstrafrecht und Gesellschaftsrecht. 2010 Promotion zum Doktor der Rechtswissenschaften an der Universität Zürich.



Klappentext

Hyperlinks und Suchmaschinen ermöglichen das schnelle Verknüpfen und Auffinden von Informationen im World Wide Web (WWW). Ohne sie wären Informationen im WWW nur schwer auffindbar und zugänglich. Linkprovider sind sich häufig nicht des Risikos von Rechtsverletzungen bewußt, welches mit dem Setzen und Vorhalten von Hyperlinks auf fremde Websites einhergeht. Weithin verbreitet ist der Irrglaube, daß durch einen sog. Disclaimer jegliche Verantwortlichkeit für fremde Informationen ausgeschlossen werden könne. Strafverfahren gegen Linkprovider werden von Rechteinhabern häufig angestrengt, um über dieses Informationen für ein zivilrechtliches Verfahren zu erhalten. Stephanie Müller stellt das Querschnittsthema der strafrechtlichen Verantwortlichkeit für das Setzen und Vorhalten von Hyperlinks systematisch dar und leuchtet die einzelnen Aspekte der Materie aus. Es werden neben den zu diesem Thema bekannten Schweizer und deutschen Strafverfahren auch bisher nicht publizierte Entscheide u. a. aus dem Nebenstrafrecht vorgestellt und bewertet. Als Ergebnis der intensiven Auseinandersetzung mit den komplexen technischen Fragen, welche ebenfalls erläutert werden, stellt Stephanie Müller einen Regelungsvorschlag der strafrechtlichen Linkproviderverantwortlichkeit für das Schweizer und deutsche StGB vor.



Inhalt

Inhaltsübersicht: Einleitung: Präzisierung des Untersuchungsgegenstands und Gang der Darstellung - 1. Teil: Technische Grundlagen: Entwicklung des Internets - Das Internet und seine Dienste - 2. Teil: Bisherige Verfahren gegen Linkanbieter: Verfahren gegen Linkanbieter in Deutschland - Verfahren gegen Linkanbieter in der Schweiz - Grundkonstellationen - Bewertung der Verfahren gegen Linkanbieter - 3. Teil: Verantwortlichkeit für Hyperlinks nach deutschem Recht: Materielles Recht - Die räumliche Geltung des deutschen Strafrechts - Ergebnis für das deutsche Recht - 4. Teil: Verantwortlichkeit für Hyperlinks nach Schweizer Recht: Täterschaft und Teilnahme - Verweisungen durch Hyperlinks durch Tun oder Unterlassen gem. Art. 11. StGB - Kausalität bzw. die Zurechnung von Kettenverweisen - Vorsatz - Suchmaschinen - Räumliche Geltung des Schweizer Strafrechts - Ergebnis für das Schweizer Recht - 5. Teil: Schlußbetrachtung und Rechtsetzungsvorschlag - Literaturverzeichnis - Stichwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Die strafrechtliche Verantwortlichkeit für Verweisungen durch Hyperlinks nach deutschem und Schweizer Recht
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783428134588
ISBN: 978-3-428-13458-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Strafrecht
Anzahl Seiten: 352
Gewicht: 469g
Größe: H233mm x B159mm x T25mm
Jahr: 2011
Auflage: 1. Auflage

Weitere Produkte aus der Reihe "Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge"