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  • Kartonierter Einband
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Leseprobe
Becky Bloomwood schwebt im siebten Himmel: Sie ist mit Luke Brandon, dem Mann ihrer Träume, auf Hochzeitsreise rund um die Welt, u... Weiterlesen
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Beschreibung

Becky Bloomwood schwebt im siebten Himmel: Sie ist mit Luke Brandon, dem Mann ihrer Träume, auf Hochzeitsreise rund um die Welt, und natürlich kommt dabei auch das Shoppen nicht zu kurz. Wieder in London landet sie allerdings unsanft auf dem Boden der Realität. Sie hat keinen Job, Luke ist wegen ihrer überzogenen Konten sauer und ihre beste Freundin Suze hat eine neue Busenfreundin. Da taucht Jessica auf, eine Schwester, von deren Existenz Becky nichts wusste. Eine Schwester - eine Seelenverwandte! Ein Geizkragen? Becky ist fassungslos ...

"Kein Zweifel: Sophie Kinsella schreibt fantastische romantische Komödien!"

Autorentext
Sophie Kinsella ist ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre romantischen Komödien und Shopaholic-Romane werden von einem Millionenpublikum verschlungen und erobern regelmäßig die Bestsellerlisten. Sie lebt mit ihrer Familie in London.

Leseprobe
Okay. Ich schaffe das. Gar kein Problem.
Es geht schließlich bloß darum, mein höheres Selbst übernehmen zu lassen, Erleuchtung zu erlangen und ein strahlendes weißes Lichtwesen zu werden.
Kinderkram.
Ich bewege mich so unauffällig wie möglich auf meiner Yoga-Matte in eine Position, bei der mir die Sonne direkt ins Gesicht scheint, und schiebe mir die Spaghettiträger von den Schultern. Ist doch gar nicht einzusehen, wieso man nicht den ultimativen Glückszustand erreichen und gleichzeitig schön gleichmäßig braun werden sollte.
Ich sitze an einem Berghang mitten in Sri Lanka, das heißt im Blue Hills Refugium, einer so genannten Erholungs- und Besinnungsstätte, und die Aussicht ist einfach umwerfend. Vor mir erstrecken sich Berge und Teeplantagen und verschmelzen mit einem tiefblauen Himmel. Ich kann die bunte Kleidung der Teepflücker auf den Feldern erkennen, und wenn ich den Kopf ein wenig drehe, sehe ich in der Ferne einen Elefanten gemächlich durchs hohe Gras stapfen.
Und wenn ich den Kopf noch weiter drehe, sehe ich Luke. Meinen Mann. Abgeschnittene Leinenhose, schäbiges altes T-Shirt So sitzt er da im Schneidersitz und mit geschlossenen Augen. Auf einer blauen Yoga-Matte.
Ich weiß. Es ist unglaublich. Nach zehn Monaten Hochzeitsreise ist Luke ein völlig anderer Mensch. Ganz anders als der, den ich geheiratet habe. Der alte, immer nur an die Firma denkende Luke ist verschwunden. Die Anzüge sind verschwunden. Er ist braun gebrannt und dünn, und in seinen langen, von der Sonne gebleichten Haaren hängen immer noch ein paar von den bunten Zöpfen, die er sich an Bondi Beach hat einflechten lassen. An seinem Handgelenk trägt er ein Freundschaftsarmband, das er in der Masai Mara gekauft hat, und an seinem Ohr glitzert ein winziger, silberner Ring.
Luke Brandon mit Ohrring! Luke Brandon im Schneidersitz!
Als könne er meinen Blick auf sich spüren, öffnet er die Augen und lächelt mich an. Ich strahle zurück. Zehn Monate verheiratet. Und noch kein einziger Streit.
Na ja. Sie wissen schon. Jedenfalls kein richtiger.
»Siddhasana«, sagt unser Yoga-Lehrer Chandra, und sofort lege ich gehorsam den rechten Fuß auf den linken Oberschenkel. »Und jetzt den Kopf frei machen von allen unwesentlichen Gedanken.«
Okay. Kopf frei machen. Konzentrieren.
Ich will ja nicht angeben, aber ich finde es ziemlich einfach, den Kopf frei zu machen. Ich verstehe gar nicht, wie das überhaupt irgendjemand schwierig finden kann! Ich meine, nicht-denken muss doch im Grunde so viel einfacher sein als denken, oder?
Aber gut, ich bin ja auch gewissermaßen ein Naturtalent in Sachen Yoga. Wir sind erst seit fünf Tagen in diesem Refugium, und ich kann schon den Lotus-Sitz und alles! Ich habe mir sogar schon überlegt, eventuell als Yoga-Lehrerin zu arbeiten, wenn wir wieder nach Hause kommen.
Vielleicht könnte ich mich ja mit Trudie Styler zusammentun. Au ja! Dann könnten wir auch eine ganze Kollektion bequemer Yoga-Kleidung entwerfen, alles in Grau und Weiß, mit einem kleinen Logo
»Auf die Atmung konzentrieren«, sagt Chandra.
Ach, ja, richtig. Atmen.
Einatmen ausatmen. Einatmen ausatmen. Einatmen
Mann, sehen meine Fingernägel toll aus. Ich habe sie mir in dem Spa machen lassen kleine rosa Schmetterlinge auf weißem Grund. Und die Fühler sind winzige, glitzernde Diamanten. Die sind so süß. Hm, der eine ist anscheinend leider abgefallen. Ob die mir das reparieren
»Becky.« Chandras Stimme lässt mich zusammenzucken. Er steht direkt vor mir und mustert mich mit diesem ganz speziellen Chandra-Blick: sanft und allwissend, als könne er einem in die Seele gucken.
»Du machst das sehr gut, Becky«, lobt er mich. »Du hast einen wunderschönen Geist.«
Mein ganzer Körper prickelt vor Freude. Ich, Rebecca Brandon, geborene Bloomwood, habe einen wunderschönen Geist! Ich habe es gewusst!
»Deine Seele ist der Welt abgewandt«, fügt er sanft hinzu, und ich starre ihn vollkommen gebannt an.
»Weltliche Güter bedeuten mir gar nichts«, entgegne ich atemlos. »Das Einzige, was mir wirklich wichtig ist, ist Yoga.«
»Du hast deinen Weg gefunden.« Chandra lächelt.
Ich höre ein seltsames Schnauben aus Lukes Richtung, und als ich mich nach ihm umdrehe, sehe ich, dass er uns sichtlich amüsiert beobachtet.
Ich wusste, dass Luke das hier nicht wirklich ernst nehmen würde.
»Das hier ist ein Privatgespräch zwischen mir und meinem Guru, also bitte, ja?«, pflaume ich ihn an.
Aber eigentlich sollte mich das ja gar nicht überraschen.
Davor hat man uns nämlich am ersten Tag dieses Yoga-Kurses ausdrücklich gewarnt. Es kommt anscheinend häufig vor, dass der eine Partner größere Erleuchtung erfährt als der andere, und dass der andere darauf mit Skepsis oder gar Neid reagiert.
»Du wirst sicher schon bald über die glühenden Kohlen gehen können.« Chandra nickt lächelnd in Richtung der unweit gelegenen, mit weißglühenden, aschebedeckten Kohlen gefüllten Grube, und der Rest der Gruppe lacht nervös. Heute Abend werden Chandra und einige seiner besten Yoga-Schüler uns den Gang über die Kohlen demonstrieren. Das soll unser aller Ziel sein. Angeblich kann der Glückszustand so profund sein, dass man überhaupt nicht merkt, wie die Kohlen einem die Füße verglühen. Man ist hundertprozentig schmerzfrei!
Meine geheime Hoffnung dabei ist ja, dass das auch mit 15 cm hohen Stilettos funktioniert.
Chandra korrigiert meine Armhaltung und geht dann weiter. Ich schließe die Augen und genieße die wärmende Sonne im Gesicht. Ich fühle mich so rein und ruhig, während ich an diesem Berghang in der absoluten Pampa sitze. Nicht nur Luke hat sich in den vergangenen zehn Monaten verändert. Ich auch. Ich bin erwachsen geworden. Meine Prioritäten haben sich geändert. Genau genommen, bin ich ein ganz anderer Mensch geworden. Ich meine, jetzt sehen Sie mich doch mal an! Ich mache Yoga in einem echten Refugium! Ich besinne mich! Meine alten Freunde würden mich wahrscheinlich gar nicht wiedererkennen, wenn sie mich so sähen.
Auf Chandras Anweisung hin nehmen wir alle die Vajrasana-Haltung ein. Von meinem Platz aus sehe ich, wie sich ein alter Mann mit zwei riesigen Taschen Chandra nähert. Die beiden unterhalten sich kurz, wobei Chandra wiederholt den Kopf schüttelt, bis der Mann schließlich wieder im Gebüsch des Berghangs verschwindet. Als er außer Hörweite ist, wendet Chandra sich an die Gruppe und verdreht die Augen.
»Dieser Mann ist ein fliegender Händler. Er hat gefragt, ob jemand von euch an Edelsteinen interessiert sein könnte. Halsketten, billige Armbänder. Ich habe ihm gesagt, dass ihr euch in ganz anderen geistigen Sphären bewegt.«
Einige der Kursteilnehmer um mich herum schütteln fassungslos den Kopf. Eine Frau mit langen roten Haaren sieht nachgerade beleidigt aus.
»Sieht der denn nicht, dass wir uns mitten in einer Meditation befinden?«, fragt sie.
»Er versteht eure Art der geistigen Hingabe nicht.« Chandra lässt einen ernsten Blick über die Gruppe schweifen. »Und es gibt da draußen in der Welt noch viel mehr seinesgleichen. Es gibt Menschen, die nicht verstehen können, dass Meditation Seelennahrung ist. Ihr braucht keine Saphirarmbänder!«
Einige der anderen nicken zustimmend.
»Aquamarinanhänger an Platinketten«, fährt Chandra abfällig fort. »Das ist doch alles nichts im Vergleich zu dem Glanz, den die Erleuchtung uns verleiht!«
Aquamarin?
Wow. Wie viel die wohl
Ich meine, nicht, dass mich das ernsthaft interessieren würde. Natürlich nicht. Die Sache ist nur so, dass ich neulich rein zufällig in einem Schaufenster Aquamarine angeguckt habe. Aus rein akademischem Interesse.
Ich sehe der kleiner werdenden Gestalt des alten Mannes nach.
»Drei-Karat-Fassung, Fünf-Karat-Fassung, hat er ständig gesagt. Alles zum halben Preis.« Chandra schüttelt den Kopf.»Ich habe ihm gesagt, diese Menschen hier sind nicht an so etwas interessiert.«
ZUM HALBEN PREIS? FÜNFKARÄTIGE AQUAMARINE ZUM HALBEN PREIS?
Schluss jetzt. Aufhören! Chandra hat Recht. Natürlich interessieren mich diese dämlichen Aquamarine nicht. Ich gebe mich ganz der Erleuchtung hin.
Und überhaupt ist der alte Mann jetzt fast ganz weg. Er ist nur noch ein winziger Punkt dort oben am Berg. Gleich ist er völlig verschwunden.
»Und jetzt«, lächelt Chandra, »die HALASANA-Stellung. Becky, zeigst du sie uns?«
»Gerne.« Ich erwidere Chandras Lächeln und bereite mich darauf vor, die gewünschte Stellung einzunehmen.
Aber irgendetwas stimmt nicht. Das Gefühl der Zufriedenheit ist weg. Das Gefühl der inneren Ruhe ist weg. Stattdessen macht sich ein ganz merkwürdiges Gefühl in mir breit und verdrängt alles andere. Es wird immer mächtiger, immer massiver

Und dann kann ich mich nicht mehr beherrschen. Bevor ich selbst weiß, was ich tue, renne ich, so schnell ich kann, barfuß los den Berg hinauf auf die kleine Gestalt zu. Meine Lungen stechen, meine Füße brennen, und die Sonne knallt mir auf den ungeschützten Kopf, aber ich renne weiter, bis ich den Bergkamm erreicht habe. Dort bleibe ich keuchend stehen und sehe mich suchend um.
Das glaube ich nicht. Er ist weg. Wie vom Erdboden verschluckt.
Ich verharre ein Weile, während ich versuche, wieder zu Puste zu kommen, und blicke in alle Richtungen. Er ist nirgends zu sehen.
Leicht deprimiert drehe ich mich schließlich wieder um und kehre bergab zurück zu meiner Yoga-Gruppe. Als ich mich ihnen nähere, bemerke ich, dass sie alle rufen und mir wie wild winken. Oh Gott. Ob ich jetzt Ärger kriege?
»Du hast es geschafft!«,kreischt die Rothaarige.»Du hast es geschafft!«
»Was geschafft?«
»Du bist über die glühenden Kohlen gerannt! Du hast es geschafft, Becky!«
Wie bitte?
Ich gucke auf meine Füße Und ich fasse es nicht! Sie sind über und über mit grauer Asche bedeckt! Benommen blicke ich zu der Kohlengrube und auf den Kohlen sind ganz klar und deutlich Fußabdrücke zu sehen!
Oh mein Gott. Oh mein Gott! Ich bin über die Kohlen gerannt! Ich bin über die glühend heißen Kohlen gerannt!
Ich habe es geschafft!
»Aber aber Ich habe überhaupt nichts gemerkt!«, stelle ich verwirrt fest. »Und meine Füße sind auch nicht verbrannt!«
»Wie hast du das gemacht?«, will die Rothaarige wissen.
»Woran hast du gedacht?«
»Das kann ich beantworten.« Chandra tritt vor und lächelt. »Becky hat die höchste Form karmischer Glückseligkeit erlangt. Sie hat sich auf ein Ziel konzentriert, auf ein ganz klares Bild, und das hat ihren Körper in einen übernatürlichen Zustand versetzt.«
Die anderen glotzen mich alle an, als wenn ich plötzlich der Dalai Lama wäre.
»Ach, alles halb so wild«, winke ich bescheiden ab. »Ich hatte bloß na, ihr wisst schon. Die Erleuchtung.«
»Kannst du das Bild beschreiben?«, fragt die Rothaarige aufgeregt.
»War es weiß?«, fragt jemand anders.
»Nein, weiß war es eigentlich nicht «, sage ich.
»War es so eine Art glänzendes Blau-Grün?«, höre ich Lukes Stimme von ganz hinten. Abrupt sehe ich auf. Luke hält meinem Blick völlig cool stand.
»Ich weiß es nicht mehr«, gebe ich kühl zurück. »Die Farbe war auch nicht wirklich wichtig.«
»Hat es sich so angefühlt wie « Luke tut, als würde er scharf nachdenken. » als wenn die Glieder einer Kette dich magnetisch anziehen und hinter sich herziehen würden?«
»Das ist ein ausgezeichnetes Bild, Luke«, freut sich Chandra.
»Nein«, antworte ich knapp. »So hat es sich nicht angefühlt. Weißt du was, ich glaube, um das zu begreifen, braucht man doch ein gewisses Minimum an Verständnis für spirituelle Phänomene.«
»Verstehe.« Luke nickt ernst.
»Du kannst ja so stolz sein, Luke.« Chandra strahlt Luke an. »Hast du deine Frau schon jemals etwas so Außergewöhnliches tun sehen?«
Plötzlich herrscht Stille. Luke sieht von mir zu den glühenden Kohlen, zur schweigenden Yoga-Gruppe und schließlich zu Chandra, der immer noch strahlt.
»Chandra«, sagt er. »Glaub mir. Das war gar nichts.«

Als der Unterricht vorbei ist, gehen alle auf die Terrasse, wo gekühlte Getränke bereitstehen. Aber ich bleibe auf meiner Matte und meditiere noch ein bisschen weiter, um deutlich zu machen, wie sehr ich mich den höheren geistigen Sphären hingebe. Die eine Hälfte meines Geistes konzentriert sich gerade auf das weiße Licht meines Wesens, während ich mir mit der anderen Hälfte vorstelle, wie ich vor Trudies und Stings Augen durch die glühenden Kohlen renne und die beiden mir begeistert applaudieren als ich einen Schatten auf meinem Gesicht wahrnehme.
»Sei gegrüßt, oh du Erleuchtete«, sagt Luke, und als ich die Augen öffne, steht er vor mir und hält mir ein Glas Saft hin.
»Du bist doch bloß neidisch, weil du keinen schönen Geist hast«, kontere ich und streiche mir die Haare aus dem Gesicht, sodass der rote Punkt auf meiner Stirn sichtbar wird.
»Oh ja, und wie«, stimmt Luke zu. »Hier.«
Er reicht mir das Glas und setzt sich neben mich auf den Boden. Ich trinke einen Schluck köstlichen, eisgekühlten Passionsfruchtsaft, und dann sitzen wir einfach da und genießen den fantastischen Blick über die Berge, die in der Ferne im Nebel verschwinden.
»In Sri Lanka könnte ich wirklich ohne Probleme leben«, seufze ich. »Hier ist es doch perfekt. Das Wetter die Landschaft die Menschen hier sind so nett «
»Das hast du in Indien auch gesagt«, stellt Luke fest. »Und in Australien«, fügt er hinzu, als ich den Mund öffne. »Und in Amsterdam.«
Wow, Amsterdam. Das hatte ich ja schon ganz vergessen, dass wir da gewesen sind. Das war nach Paris. Oder war's davor?
Ach, ja, natürlich. Das war doch da, wo ich so viel von diesen abgefahrenen Kuchen gegessen habe und fast in den Kanal gefallen wäre.
Ich trinke noch einen Schluck und lasse die letzten zehn Monate Revue passieren. Wir waren in so vielen Ländern, dass es mir wirklich schwer fällt, mich an alle Einzelheiten zu erinnern. Das Ganze kommt mir vor wie ein unscharfer Film, in dem hier und da klare, scharfe Bilder auftauchen. Wie wir am Great Barrier Reef mit den vielen blauen Fischen schnorcheln die Pyramiden in Ägypten die Elefanten-Safari in Tansania wie ich in Hongkong haufenweise Seide kaufe der goldene Souk in Marokko wie ich das Ralph-Lauren-Outlet in Utah finde
Mann, haben wir viel erlebt. Ich stoße einen glücklichen Seufzer aus und trinke noch einen Schluck Saft.
»Ach, übrigens«, sagt Luke und reicht mir einen Stapel Umschläge, »Post aus England.«
Aufgeregt setze ich mich auf und sehe die Umschläge durch.
»Die Vogue!«, quietsche ich, als ich die Sonderausgabe für Abonnenten in ihrem glänzenden Plastikumschlag entdecke. »Och, guck doch mal! Die haben eine Engel-Tasche auf dem Cover!«
Ich warte auf eine Reaktion aber Lukes Blick ist leer. Das frustriert mich jetzt ja schon ein klein wenig. Wie kann er nur so ungerührt dreinblicken? Ich habe ihm doch letzten Monat den ganzen Artikel über die Engel-Taschen vorgelesen, ihm die Bilder gezeigt und alles!
Ich weiß, dass das hier unsere Flitterwochen sind. Aber manchmal wünschte ich mir echt, Luke wäre eine Frau.
»Du weißt schon!«, versuche ich ihm auf die Sprünge zu helfen. »Engel-Taschen! Die allercoolsten, hippesten Taschen seit seit «

Produktinformationen

Titel: Vom Umtausch ausgeschlossen
Untertitel: Ein Shopaholic-Roman 4
Übersetzer:
Autor:
EAN: 9783442456901
ISBN: 978-3-442-45690-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Goldmann
Genre: Romane & Erzählungen
Anzahl Seiten: 480
Gewicht: 377g
Größe: H183mm x B116mm x T33mm
Jahr: 2005
Land: DE