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Kennen wir uns nicht?
Sophie Kinsella

Lexi ist eine erfolgreiche Karrierefrau mit reichem Mann und tollem Haus. Nur schade, dass sie sich nach einem Unfall nicht daran ... Weiterlesen
Taschenbuch (kartoniert), 416 Seiten
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Beschreibung

Lexi ist eine erfolgreiche Karrierefrau mit reichem Mann und tollem Haus. Nur schade, dass sie sich nach einem Unfall nicht daran erinnern kann, wie es dazu kam.

Als Lexi Smart im Krankenhaus aufwacht, erleidet sie einen Schock: Nach einem Unfall sind die letzten drei Jahre komplett aus ihrer Erinnerung gelöscht, und sie erkennt sich selbst nicht wieder. Die junge Frau mit dem Mercedes-Cabrio, dem Chefposten und dem millionenschweren Ehemann soll sie sein? Offenbar hatte sie ein tolles Leben. Seltsam nur, dass sie mit ihren alten Kollegen im Streit liegt und ihre neue beste Freundin ein Hohlkopf ist. Und dann taucht auch noch ein höchst attraktiver Mann auf, der behauptet, ihr Liebhaber zu sein. Wie kann sie dieses Chaos in Ordnung bringen? Und vor allem: Wird sie je wieder herausfinden, wer sie wirklich ist?

"Sophie Kinsella ist die Königin der romantischen Komödie. Ihre Romane sind rasant, und ihre Figuren haben genau die richtige Dosis liebenswerter Schrullen."

Autorentext
Sophie Kinsella ist ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane werden von einem Millionenpublikum verschlungen. Sophie Kinsella eroberte die Bestsellerlisten aber auch mit Romanen wie »Göttin in Gummistiefeln« oder »Frag nicht nach Sonnenschein«. Sie lebt mit ihrer Familie in London.

Leseprobe
Wenn das nicht der absolut beschissenste Abend meines ganzen scheißbeschissenen Lebens ist!
Auf einer Skala von eins bis zehn würde ich sagen ... minus sechs. Und dabei sind meine Ansprüche noch nicht mal besonders hoch.
Regen läuft mir in den Kragen, während ich von einem blasenübersäten Fuß auf den anderen trete. Weil ich natürlich keinen Regenschirm dabei habe, halte ich mir meine Jeansjacke über den Kopf, aber die ist alles andere als wasserdicht. Ich will nur noch ein Taxi, nach Hause, diese blöden Stiefel ausziehen und mir ein schönes, heißes Bad einlassen. Aber wir warten hier nun schon geschlagene zehn Minuten, und weit und breit ist kein Taxi in Sicht.
Meine Zehen bringen mich um. Nie "wieder kaufe ich mir billige Schuhe. Diese Lackstiefel habe ich letzte Woche im Ausverkauf erstanden (mit superflachen Absätzen, ich trage eigentlich immer flache Schuhe). Sie sind eine Nummer zu klein, aber die Verkäuferin meinte, sie weiten sich beim Tragen und machen schön lange Beine. Und ich habe ihr auch noch geglaubt. Ehrlich - wie kann man nur so bescheuert sein!
Wir stehen an einer Straßenecke im Südwesten von London, und aus dem Club unter unseren Füßen wummert leise Musik. Carolyns Schwester macht Promotion und hat uns reingeschleust. Nur deshalb sind wir den ganzen Weg hier rausgefahren. Und jetzt wollen wir eigentlich nach Hause. Aber anscheinend bin ich die Einzige, die sich nach einem Taxi umsieht.
Fi hat den einzig brauchbaren Hauseingang mit Beschlag belegt und schiebt diesem Typen, den sie vorhin am Tresen angequatscht hat, ihre Zunge in den Rachen. Er ist eigentlich ganz süß, bis auf sein kümmerliches Bärtchen. Und außerdem ist er kleiner als Fi - aber das sind viele Männer, denn sie ist immerhin einsdreiundachtzig. Sie hat lange, dunkle Haare, einen großen Mund und eine dementsprechende Lache. Wenn Fi irgendwas besonders lustig findet, geht bei uns im Büro fast gar nichts mehr.
Ein paar Schritte weiter suchen Carolyn und Debs Arm in Arm unter einer Zeitung Schutz vor dem Regen und grölen Its Raining Men, als stünden sie noch immer auf der Karaoke-Bühne.
»Lexi!«, kreischt Debs und streckt einen Arm aus, damit ich mich dazugeselle. »It's raining men!« Ihre blonde Mähne ist vom Regen ganz zerzaust, aber ihre Augen leuchten noch immer vor Begeisterung. Debs Lieblingshobbys sind Karaoke und Schmuck basteln. Heute Abend trage ich sogar ein Paar Ohrringe, die sie mir zum Geburtstag geschenkt hat: kleine, silberne Ls mit baumelnden Perlen.
»Es regnet gar keine Männer!«, rufe ich missmutig. »Es regnet einfach nur!«
Normalerweise finde ich Karaoke ja auch toll. Aber heute Abend bin ich einfach nicht in der Stimmung zu singen. Ich fühle mich so klein und verwundbar, als sollte ich mich lieber irgendwo verkriechen, weit weg von allen anderen. Wenn doch nur Loser Dave wie versprochen aufgetaucht wäre. Nach all den, hdl-Simsen, nach all den Beteuerungen, er wäre spätestens um zehn Uhr hier, habe ich die ganze Zeit nur dagesessen, gewartet und die Tür im Blick behalten, obwohl die Mädels ständig sagten, ich solle ihn endlich in den Wind schießen. Ich bin echt eine selten dusselige Kuh.
Loser Dave ist Autoverkäufer, und wir sind seit letztem Sommer zusammen, seit diesem Barbecue bei Carolyns Freund. Ich nenne ihn nicht etwa Loser Dave, um ihn zu kränken. Das ist schlicht und ergreifend sein Spitzname. Keiner weiß mehr, wie er dazu gekommen ist, und er erzählt es mir einfach nicht. Ihm wäre ein anderer Name natürlich lieber. Neuerdings nennt er sich selbst »Butch«, weil er findet, dass er wie Bruce Willis in Pulp Fiction aussieht. Okay, er hat einen Bürstenschnitt - aber da hört die Ähnlichkeit auch schon auf.
Jedenfalls hat das mit dem neuen Image nicht so recht geklappt. Für seine Arbeitskollegen ist und bleibt er Loser Dave, genau wie ich das Frettchen bleibe. So hat man mich schon genannt, als ich elf war. Manchmal auch Zottelliese. Ehrlich gesagt ist mein Haar tatsächlich ziemlich strubbelig. Und meine Zähne stehen etwas schief. Aber ich sage mir immer, sie geben meinem Gesicht Charakter.
(Das ist gelogen. Eigentlich sagt nur Fi, dass sie meinem Gesicht Charakter geben. Ich möchte meine Zähne am liebsten richten lassen, sobald ich das Geld zusammengespart und mich seelisch darauf eingestellt habe, mit einer Spange im Mund herumzulaufen - was vermutlich nie der Fall sein wird.)
Ein Taxi taucht auf, und ich will es heranwinken, aber es hält bei ein paar Leuten weiter vorn. Na, toll. Mürrisch schiebe ich meine Hand "wieder in die Hosentasche und suche die regennasse Straße nach dem nächsten leuchtenden Taxischild ab.
Es liegt aber nicht allein daran, dass Loser Dave mich versetzt hat. Heute war Jahresabschluss bei meiner Arbeit, und alle bekamen Umschläge, in denen stand, "wie viel sie zusätzlich verdienen würden. Sie hüpften vor Begeisterung herum, weil die Verkäufe der Firma 2003/2004 besser ausgefallen sind als erwartet. Es war wie ein vorgezogenes Weihnachtsfest. Den ganzen Nachmittag redeten alle nur davon, was sie mit dem Geld anfangen wollten. Carolyn plante einen kleinen Ausflug nach New York, mit ihrem Freund Matt. Debs hat sich gleich einen Termin für Strähnchen bei Nicky Clarke geholt - da wollte sie schon immer mal hin. Fi hat bei Harvey Nichols angerufen und sich eine coole, neue Tasche zurücklegen lassen, die sich »Paddington« oder so ähnlich nennt.
Und da saß ich nun. Mit nada. Nicht, weil ich nicht hart genug gearbeitet hätte, nicht, weil ich meine Zielvorgaben nicht erreicht hätte, sondern einzig und allein, weil man, um eine Prämie zu bekommen, mindestens ein Jahr für die Firma gearbeitet haben muss, was ich um genau eine Woche verpasst habe. Eine Woche! Das ist so unfair! So was von knickrig! Also, wenn man mich fragen würde, wie ich das finde ...
Träum weiter. Als ob Simon Johnson jemals eine Juniorassistentin der Abteilung Bodenbeläge um ihre Meinung fragen würde. Zu allem Überfluss habe ich die schlimmste Berufsbezeichnung, die es gibt. Richtig peinlich. Sie passt kaum auf meine Visitenkarte. Je länger der Titel, desto beschissener der Job. So kommt es mir jedenfalls vor. Anscheinend glauben die, sie könnten einen mit Worten blenden, damit man nicht darüber nachdenkt, dass man in der hintersten Ecke vom Büro die lausigsten Kundenkonten bearbeitet, mit denen sonst niemand zu tun haben will.
Ein Auto rast nah am Bürgersteig durch eine Pfütze, und ich mache einen Satz zur Seite - allerdings erst, nachdem ich die volle Ladung abbekommen habe. Im Hauseingang macht Fi den süßen Typen scharf, indem sie ihm was ins Ohr säuselt. Ich kann ein paar ihrer Worte verstehen und muss - trotz meiner Laune - die Lippen zusammenkneifen, um nicht laut loszuprusten. Vor ein paar Monaten sind wir an unserem Frauenabend zu Hause geblieben und haben uns kleine Geheimnisse anvertraut. Fi meinte, sie sagt immer dasselbe, nämlich: »Ich glaube, mein Höschen schmilzt gleich.«
Also, echt. Welcher Mann fährt denn auf so was ab?
Na ja. Nach Fis Trefferquote zu urteilen, wohl so einige.
Debs hat uns eröffnet, dass sie beim Sex nur ein einziges Wort über die Lippen bringt, ohne laut zu lachen - »heiß«. Also sagt sie immer nur: »Ich bin heiß«, »Du bist so heiß«, »Das ist echt heiß«. Tja, wenn man so toll aussieht wie Debs, braucht man wahrscheinlich kein besonders ausgefeiltes Repertoire.
Carolyn ist schon seit hundert Jahren mit Matt zusammen und hat erzählt, dass sie im Bett überhaupt nichts sagt, höchstens »Ohh« oder »Weiter oben!« oder einmal, kurz vor seinem Orgasmus: »Verdammt, ich hab das Bügeleisen angelassen.« Das könnte allerdings auch ein Scherz gewesen sein. Sie hat einen ziemlich schrägen Humor, genau wie Matt. Die beiden sind superschlau, fast zu schlau, aber ohne es groß raushängen zu lassen. Wenn wir zusammen ausgehen, knallen sie sich gegenseitig so viele Schimpfwörter an den Kopf, dass man nie weiß, ob es nun ernst gemeint ist oder nicht. Vermutlich wissen sie das selbst nicht so genau.

Produktinformationen

Titel: Kennen wir uns nicht?
Untertitel: Roman
Autor: Sophie Kinsella
Übersetzer: Jörn Ingwersen
EAN: 9783442466559
ISBN: 978-3-442-46655-9
Format: Taschenbuch (kartoniert)
Herausgeber: Goldmann
Genre: Romane & Erzählungen
Anzahl Seiten: 416
Gewicht: 336g
Größe: H188mm x B119mm x T31mm
Jahr: 2008
Land: DE

Filialverfügbarkeit

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