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Das Rechnen mit Einflußgrößen im Stahlwerk

  • Kartonierter Einband
  • 168 Seiten
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Eines der Hauptanliegen der klassischen Kostentheorie bestand darin, zu klä ren, in welcher Weise die Kosten eines Betriebes oder ... Weiterlesen
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Beschreibung

Eines der Hauptanliegen der klassischen Kostentheorie bestand darin, zu klä ren, in welcher Weise die Kosten eines Betriebes oder Teilbetriebes variieren, wenn seine Anlagen unterschiedlich genutzt werden. Man stellte die durchaus be rechtigte Frage nach der Abhängigkeit zwischen dem Beschäftigungsgrad und der Kostenhöhe. Die Frage, von welchen Ursachen im einzelnen die Kosten bzw. Verbrauchs mengen abhängen, blieb demgegenüber im Hintergrund, streng genommen inter essierte sie auch gar nicht. Gerade diese Frage ist nun aber von größter theore tischer und praktischer Bedeutung. Jeder Fertigung liegen physikalische sowie che mische Gesetze zugrunde und der Fertigungsablauf selbst wird durch organisa torische Maßnahmen bestimmten Regeln unterworfen. Aus dieser Tatsache folgt, daß sich auch für die Kostenentstehung bestimmte Gesetzmäßigkeiten angeben lassen. Das Wissen um diese Gesetzmäßigkeiten, um die in einem konkreten Falle relevanten Kosteneinflußgrößen und ihre Wirkung auf die Kostenhöhe ist nun zweifelsohne außerordentlich wertvoll und stellt eine der wesentlichsten Voraus setzungen für eine erfolgreiche Kostenpolitik dar.

Klappentext

Eines der Hauptanliegen der klassischen Kostentheorie bestand darin, zu klä­ ren, in welcher Weise die Kosten eines Betriebes oder Teilbetriebes variieren, wenn seine Anlagen unterschiedlich genutzt werden. Man stellte die durchaus be­ rechtigte Frage nach der Abhängigkeit zwischen dem Beschäftigungsgrad und der Kostenhöhe. Die Frage, von welchen Ursachen im einzelnen die Kosten bzw. Verbrauchs­ mengen abhängen, blieb demgegenüber im Hintergrund, streng genommen inter­ essierte sie auch gar nicht. Gerade diese Frage ist nun aber von größter theore­ tischer und praktischer Bedeutung. Jeder Fertigung liegen physikalische sowie che­ mische Gesetze zugrunde und der Fertigungsablauf selbst wird durch organisa­ torische Maßnahmen bestimmten Regeln unterworfen. Aus dieser Tatsache folgt, daß sich auch für die Kostenentstehung bestimmte Gesetzmäßigkeiten angeben lassen. Das Wissen um diese Gesetzmäßigkeiten, um die in einem konkreten Falle relevanten Kosteneinflußgrößen und ihre Wirkung auf die Kostenhöhe ist nun zweifelsohne außerordentlich wertvoll und stellt eine der wesentlichsten Voraus­ setzungen für eine erfolgreiche Kostenpolitik dar.



Inhalt

I. Die Hauptkostendeterminanten.- 1. Der Einfluß des Beschäftigungsgrads.- 2. Der Einfluß der Faktorpreise.- 3. Die Betriebsgröße bzw. Verfahrenswahl oder Betriebsweise als Kostendeterminante.- 4. Die Kostendeterminante Faktorqualität.- 5. Der Kostenbestimmungsgrund Produktionsprogramm.- II. Die Quantifizierung des Kosten verursachenden Gewichts der wirksamen Einflüsse.- 1. Die Problematik der Einflußgrößen-Rechnung.- 2. Das Erkennen der Einflüsse.- a) Die möglichen Schmelzverfahren im Stahlwerk.- b) Die beim Ofenbetrieb wirksamen Einflußgrößen.- 3. Das Quantifizieren der Einflüsse.- 4. Die Bestimmung des Kosten verursachenden Gewichts der einzelnen Einflußgrößen.- a) Die Ermittlung der tatsächlichen Verursachung - Die Methode Stevens -.- 1) Lineare Abhängigkeit von nur einer Veränderlichen.- 2) Abhängigkeit höherer Ordnung von einer Veränderlichen.- 3) Abhängigkeit der Kosten von zwei oder mehreren Variablen.- aa) Vorliegen einer multiplikativen Verknüpfung.- bb) Vorliegen einer additiven Verknüpfung.- b) Die Beurteilung der Methode Stevens.- 1) Die Kenntnis der bestehenden Abhängigkeit.- 2) Die Kenntnis der wirksamen Einflußgrößen.- aa) Vernachlässigung einer oder auch mehrerer Einflußgrößen.- bb) Die Auswirkung fälschlich berücksichtigter Einflußgrößen.- 3) Die Genauigkeit der Einflußgrößen.- c) Die Ermittlung der durchschnittlichen Verursachung einer Einflußgröße.- 1) Die Abhängigkeit von nur einer Variablen.- 2) Die durchschnittliche Abhängigkeit von mehreren Variablen.- 3) Die proportionale Annäherung Rummels.- 4) Das Maß für die Genauigkeit der angesetzten Näherungsgleichungen.- 5. Die Grenzen der Einflußgrößen-Rechnung.- 6. Die funktionale Darstellung der Gemeinkosten-Anteile.- a) Die Verrechnung der festen Gemeinkosten.- b) Die Bestimmung der Anteile an veränderlichen Gemeinkosten.- 1) Additive Verknüpfung.- 2) Multiplikative Verknüpfung.- 3) Die Bestimmung der Gemeinkosten-Anteile beim Auftreten einer Exponentialgleichung.- c) Der Unterschied zwischen der Einflußgrößen-Rechnung und den üblichen Divisions- bzw. Zuschlagsrechnungen.- III. Die rechnerische Ermittlung des Schmelzstromverbrauchs mit Hilfe von Einflußgrößen.- 1. Die Bilanzgleichung der Wärmeeinnahmen und Wärmeausgaben.- a) Die Reaktionswärmen bei der Stahlerzeugung.- b) Die Nutzleistung des Elektroofens.- c) Die Verlustleistung des Elektroofens.- 1) Die elektrischen Verluste.- aa) Verluste durch Ohm'schen Widerstand.- bb) Verluste durch Hysteresisarbeit.- 2) Die thermischen Verluste.- aa) Verluste durch Wärmestrahlung.- bb) Verluste durch Wärmeleitung.- cc) Verluste durch Kühlwasser und Abgase.- 2. Die Problematik der rechnerischen Ermittlung des Schmelzstromverbrauchs in der praktischen Rechnung.- a) Die Verlust- und die Nutzleistung als Funktion der Strom- bzw. Schmelzzeit.- 1) Die Verlustleistung als Funktion der Schmelzzeit.- 2) Die Schmelzzeit als Funktion der Nutzleistung.- b) Die Verlustleistung als Funktion der Nutzleistung.- c) Der Wirkungsgrad des Elektroofens.- d) Die Zusammenstellung der gefundenen Beziehungen.- 3. Die Anwendung der gefundenen Zusammenhänge bei 84 Vorschmelzen.- a) Die Abrechnung der 84 Vorschmelzen nach der Divisionskalkulation.- b) Die Ermittlung des Schmelzstromverbrauchs mit Hilfe der Einflußgrößen-Rechnung.- 1) Die Schmelzzeiten sind gegeben.- 2) Die Schmelzzeiten sind funktional zu errechnen.- 3) Die Berücksichtigung des eingeblasenen Sauerstoffs als weitere Einflußgröße.- c) Der Schmelzstrombedarf je Tonne als Funktion des Einsatzgewichts.- 4. Die rechnerische Bestimmung des Schmelzstrombedarfs von Stahlschmelzen.- 5. Die Zusammenfassung der rechnerischen Ergebnisse.- 6. Die nomographische Darstellung der gefundenen Zusammenhänge.- IV. Die funktionale Darstellung der Personalkosten.- 1. Die Zurechenbarkeit der Löhne und Gehälter.- a) Die Ermittlung der anteiligen Lohn- und Gehaltskosten in der Schmelzenabrechnung.- b) Die Ermittlung der anteiligen Lohn- und Gehaltskosten in der Tonnenabrechnung.- V. Die rechnerische Ermittlung des Anteils einer Schmelze an den Deckelkosten.- 1. Die Bestimmungsgründe der Deckelhaltbarkeit.- 2. Die Deckelhaltbarkeit als Funktion der Schmelzzeit.- 3. Die Deckelhaltbarkeit als Funktion des kWh- und Sauerstoffverbrauchs.- 4. Die anteiligen Deckelkosten je Schmelze als Funktion des kWh-Verbrauchs.- 5. Die rechnerische Bestimmung der zum Deckelwechsel günstigsten Schmelze.- VI. Das Ergebnis der quantitativen Untersuchungen.- 1. Die möglichen Methoden.- 2. Die Verwendungsmöglichkeit der Betriebsaufschreibung.- 3. Die Anwendungsmöglichkeit der Rechnung mit Einflußgrößen.- Anlagen.- I. Die Verbrauchswerte bei 84 Vorschmelzen.- II. Lineare Näherungsgleichung zur Beschreibung der Gesamtverluste eines 17-t-Lichtbogenofens als Funktion der Schmelzzeit.- III. Lineare Näherungsgleichung zur Beschreibung der Wärmeverluste eines 17-t-Lichtbogenofens als Funktion der Schmelzzeit bei einem Einsatzgewicht von 16 Tonnen.- VII. Standardabweichung der mit den spezifischen Verbrauchsgleichungen (116, 117 und 118) errechneten Verlustwerte von den tatsächlich gemessenen bei den Einsätzen von 16, 17 und 18 t..- VIII. Ermittlung der Wärmeverluste mit Hilfe der allgemeinen Verbrauchsgleichung und den spezifischen Verbrauchsgleichungen für die Einsätze von 16, 17 und 18 Tonnen.- X. Standardabweichung der mit Hilfe der funktional errechneten Schmelzzeiten ermittelten Verbrauchswerte an Schmelzstrom - A -.- XI. Standardabweichung der mit Hilfe der funktional errechneten Schmelzzeiten ermittelten Verbrauchswerte an Schmelzstrom - B -.- XIII. Zusammenstellung der in den Gleichungen benutzten Abkürzungen.

Produktinformationen

Titel: Das Rechnen mit Einflußgrößen im Stahlwerk
Autor:
EAN: 9783322983763
ISBN: 978-3-322-98376-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Management
Anzahl Seiten: 168
Gewicht: 302g
Größe: H244mm x B170mm x T9mm
Jahr: 1959
Auflage: 1959

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