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Die Rechtsprechung des BGH zur neuen Insolvenzordnung 1999-2006

  • Fester Einband
  • 248 Seiten
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Das Insolvenzrecht gehört zu dem Kernbestand der Regelwerke, die das Vertrauen der Rechtsgenossen in eine Rechtsordnung sichern. E... Weiterlesen
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Beschreibung

Das Insolvenzrecht gehört zu dem Kernbestand der Regelwerke, die das Vertrauen der Rechtsgenossen in eine Rechtsordnung sichern. Es regelt die Bedingungen allseitiger Haftung eines Schuldners und steckt damit zugleich den Rahmen ab, innerhalb dessen die Gläubiger erwarten können, dass ihre Rechte in einer und durch eine Reorganisation und Sanierung des schuldnerischen Unternehmens gewahrt werden. Die faktische Wirkung des Insolvenzrechts endet nicht an nationalstaatlichen Grenzen. Das Insolvenzverfahren ist nach seinem Anspruch auf universelle Geltung angelegt. In fast allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union gilt heute als innerstaatliches Recht ein gemeinsames Recht grenzüberschreitender Insolvenzverfahren. Dieses gemeinsame europäische Recht strahlt auf die innerstaatlichen Reformbemühungen aus - es hat Einfluss auf die Insolvenzgesetzgebung. Die innerstaatlichen Gesetzgebungen werden zudem von UNCITRAL-Modellgesetzgebungen beeinflusst. Die wissenschaftliche Diskussion geht zusehends auf die damit ausgelösten Konvergenzbewegungen ein; die Praxis bedarf rechtsdogmatischer Aufklärung über die komplexer werdenden Regelungen des Insolvenzrechts und der Unterrichtung über die Strukturen und Problemstellungen ausländischer europäischer und außereuropäischer Insolvenzrechte, auch und gerade in ihrer Wechselwirkung mit dem deutschen Recht. Die Schriftenreihe der DZWIR ist ein Forum dieser Diskussionen. Sie wird in loser Folge monographische Untersuchungen zu Grundsatzfragen des deutschen, europäischen und internationalen Insolvenzrechts veröffentlichen. Damit leistet diese Schriftenreihe einen Beitrag ebenso zur rechtsdogmatischen Klärung von Streitfragen wie nicht minder zur Unterstützung der europäischen Integration der nationalstaatlichen Insolvenzrechte.

Der vorliegende Band enthält eine systematische Gesamtsicht der höchstrichterlichen Judikatur des Bundesgerichtshofs zu der seit dem 01.01.1999 geltenden neuen Insolvenzordnung. Dabei wird nachgezeichnet, wie der BGH diesem Rechtsgebiet, welches in den vergangenen sieben Jahren durch die Einführung neuer Rechtsinstitute, die Übernahme von Regelungen aus anderen Rechtsordnungen, vielfältige neue Gesetze und deren Änderungen in Unruhe versetzt worden ist, Konturen und systematische Strukturen verliehen hat. Das in dieser Weise "rekonstruierte" System des Insolvenzrechts ist für die insolvenzrechtliche Praxis von besonderer Bedeutung, zielt doch jedes Insolvenzverfahren auf wirtschaftliche Optimierung im Rahmen der Krise eines Rechtsträgers, ist dabei aber eine Erscheinung des Rechts.

Autorentext

Stefan Smid, Universität Kiel; Rainer M. Bähr, Leipzig.



Zusammenfassung
"Das verdienstvolle Buch (...) zeigt in eindrucksvoller Weise die Brüche im Aufbau der InsO auf und weist nach, in welchem Umfang die höchstrichterliche Rechtsprechung im Rahmen der Lückenfüllung und Rechtsfortbildung versucht, den vom Gesetzgeber nicht immer gesehenen wirtschaftlichen Notwendigkeiten Rechnung zu tragen. (...)" Professor Dr. Wilhelm Uhlenbruck, Köln In: NZI, 8/2007

Produktinformationen

Titel: Die Rechtsprechung des BGH zur neuen Insolvenzordnung 1999-2006
Untertitel: Systematische Darstellung
Autor:
EAN: 9783899493672
ISBN: 978-3-89949-367-2
Format: Fester Einband
Herausgeber: De Gruyter
Genre: Handels- & Wirtschaftsrecht
Anzahl Seiten: 248
Gewicht: 530g
Größe: H236mm x B160mm x T18mm
Jahr: 2006
Auflage: Reprint 2011

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