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Der Anspruch von Kriegsopfern auf Schadensersatz.

  • Kartonierter Einband
  • 388 Seiten
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Opfern von Kriegen wird oftmals das Recht zur Geltendmachung von Schadensersatz gegenüber fremden Staaten abgesprochen. Im Völkerr... Weiterlesen
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Beschreibung

Opfern von Kriegen wird oftmals das Recht zur Geltendmachung von Schadensersatz gegenüber fremden Staaten abgesprochen. Im Völkerrecht werden kriegsbedingte Schadensersatzansprüche ausschließlich im zwischenstaatlichen Verhältnis anerkannt. Erst in den letzten Jahren wurden vermehrt Rufe nach einer Stärkung der Rechtsstellung betroffener Individuen laut. In Deutschland wurde dieses Thema vor allem über das "Varvarin" und das "Distomo-Verfahren" bekannt. Philipp Stammler stellt den Meinungsstand über die Berechtigung einzelner Kriegsopfer zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen dar. Im ersten Teil widmet er sich ausführlich der in der Wissenschaft geführten Diskussion und der Darstellung des rechtlichen Rahmens, in dem diese sich bewegt (Schwerpunkte sind die Völkerrechtssubjektivität von Individuen und die Staatenimmunität). Im zweiten Teil wird die Praxis verschiedener Staaten und internationaler Organisationen bei der Regulierung individueller Kriegsschäden analysiert. Hierbei wird eine umfangreiche Zahl von Entscheidungen nationaler und internationaler Einrichtungen ausgewertet. Diese Analyse ist Grundlage für einen Vorschlag zur Anerkennung eines subsidiären Individualrechts von Kriegsopfern auf Schadensersatz.

Zusammenfassung
"[Eine] wirklich intensive [...] und gründlich recherchierte [...] Darstellung und Bewertung der Staatspraxis." Peter Dreist, in: Unterrichtsblätter für die Bundeswehrverwaltung, 6/2011

Inhalt
Inhaltsübersicht: Teil I: Theorie: Kapitel 1: Einleitung - Kapitel 2: Herrschende Praxis der Kriegsfolgenregulierung: Zwischenstaatliche Regulierung - Haftung internationaler Organisationen - Kapitel 3: Individualansprüche: Position von Individuen im Völkerrecht - Völkerrechtssubjektivität von Individuen und humanitäres Völkerrecht - Individuelle Schadensersatzansprüche von Kriegsopfern? - Zwischenergebnis - Kapitel 4: Die Diskussion über individuelle Schadensersatzansprüche in der Literatur: Einleitung - Argumente contra individuelle Schadensregulierung - Argumente zugunsten einer individuellen Schadensregulierung - Stellungnahme und Zwischenergebnis - Teil II: Praxis: Kapitel 5: Staatenpraxis: Deutschland - USA - Großbritannien - Japan - Griechenland - Italien - Israel - Frankreich - Niederlande - Kanada - Österreich - Belgien - Polen - Ergebnis und Stellungnahme - Kapitel 6: Praxis internationaler Einrichtungen: Internationale Gerichte - Vereinte Nationen - Internationales Komitee vom Roten Kreuz - Europäische Union - Menschenrechtskommissar des Europarats - Die Rolle von Mixed Claims Commissions - Ergebnis und Stellungnahme - Kapitel 7: Resümee: Zusammenfassung und Stellungnahme - Vorschlag für ein künftiges Wiedergutmachungsrecht (Subsidiarität des individuellen Wiedergutmachungsanspruches) - Literatur-, Rechtsprechungs- und Stichwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Der Anspruch von Kriegsopfern auf Schadensersatz.
Untertitel: Eine Darstellung der völkerrechtlichen Grundlagen sowie der Praxis internationaler Organisationen und verschiedener Staaten zur Anerkennung individueller Wiedergutmachungsansprüche bei Verstößen gegen humanitäres Völkerrecht.
Autor:
EAN: 9783428130474
ISBN: 978-3-428-13047-4
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: Duncker & Humblot
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Internationales Recht
Anzahl Seiten: 388
Gewicht: 509g
Größe: H233mm x B159mm x T20mm
Jahr: 2009
Untertitel: Deutsch
Auflage: 1. Auflage

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