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Proliferation und Legitimation der internationalen Investitionsschiedsgerichtsbarkeit

  • Kartonierter Einband
  • 322 Seiten
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Nicht erst seit TTIP und CETA wird über die Legitimität der internationalen Investitionsschiedsgerichtsbarkeit debattiert. Philipp... Weiterlesen
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Beschreibung

Nicht erst seit TTIP und CETA wird über die Legitimität der internationalen Investitionsschiedsgerichtsbarkeit debattiert. Philipp B. Donath erarbeitet hierzu Maßstäbe einer Rechtsprinzipientheorie der Legitimität, auf deren Grundlage er sowohl verfahrens- als auch materiellrechtliche Bestimmungen des Investitionsschutzrechts konkretisiert. Damit zeigt er Möglichkeiten einer ganzheitlichen inneren Reform der Investitionsschiedsgerichtsbarkeit auf, die nicht auf institutionelle Änderungen angewiesen ist.

Das Investitionsschutzrecht gestattet es ausländischen Investoren nicht erst seit TTIP und CETA, die jeweiligen Gaststaaten vor internationalen Schiedsgerichten auf Schadensersatz zu verklagen. Problematisch ist dabei besonders, dass den Schiedsgerichten ein großer Freiraum eingeräumt wird, da die Vorschriften, auf deren Grundlage sie entscheiden, oft sehr unbestimmt sind. Mit Hilfe einer neu entwickelten Rechtsprinzipientheorie der Legitimität, die auf die Abwägung zwischen dem Schutzinteresse der Investoren und dem effektiven Schutz der von einer Investition betroffenen Individuen abstellt, gelingt es Philipp B. Donath, die Normen des Investitionsschutzrechts präzise und einzelfallbezogen auslegen zu können. Damit konkretisiert der Autor sowohl verfahrens- als auch materiellrechtliche Bestimmungen des Investitionsschutzrechts. Er zeigt so Möglichkeiten einer ganzheitlichen inneren Reform der Investitionsschiedsgerichtsbarkeit auf, die nicht auf institutionelle Änderungen angewiesen ist.

Autorentext
Philipp B. Donath studierte nach dem Wehrdienst Rechtswissenschaft, Geschichte und Französisch in Dresden und Frankfurt am Main. Nach Praktika-Stationen im Bundestag und bei der Deutschen Vertretung bei der UNESCO in Paris ist er seit 2009 am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht (Prof. Dr. Dr. Rainer Hofmann) sowie am Wilhelm-Merton-Zentrum für Europäische Integration und Internationale Wirtschaftsordnung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main tätig. Im Anschluss an Promotion und Referendariat mit Stationen im Regierungspräsidium Darmstadt (Dezernat für Soziales, Integration und Flüchtlinge) sowie bei der Deutschen Bundesbank arbeitet er an einer staatsrechtlichen Habilitation.

Klappentext

»Proliferation and Legitimation of International Investment Arbitration« The debate about the legitimacy of international investment arbitration started even before TTIP and CETA called public attention. Philipp B. Donath sets the pattern for a novel legal theory of legitimacy, on which basis he concretises procedural as well as substantive investment law provisions. He hereby shows opportunities for an integrated reform of the investment arbitration system, which does not depend on institutional reforms.



Zusammenfassung
"Insgesamt hat Donath eine anregende und gründliche Studie vorgelegt, die rechtstheoretische Erwägungen in einem hochgradig praxisdeterminierten Gebiet des Wirtschaftsvölkerrechts zur Anwendung bringt." Prof. Dr. Christoph Herrmann, in: JuristenZeitung, 4/2018

Inhalt

A. Prolog: Innovative Konzeptionalisierung des völkerrechtlichen Investitionsschutzes B. Proliferation und Kritik am Investitionsschutzsystem Funktionsweise der Investitionsschiedsgerichtsbarkeit - Ursprung und Proliferation der Abkommen und Verfahren - Legitimitätsrelevante Kritik am System der Investitionsschiedsgerichtsbarkeit - Machtausübung jenseits des Staates C. Ein Legitimitätskonzept für die Investitionsschiedsgerichtsbarkeit Einführung: Ein Legitimitätskonzept als Rechtsprinzip - Historisch-staatsrechtliche Konturierung des Legitimitätsbegriffs: strukturbildende Grundlagen für die Entwicklung eines neuen Legitimitätsmodells mit Fokus auf die Investitionsschiedsgerichte - Zur Diskussion um Legitimität im Völkerrecht: die Debatte im übergreifenden Ordnungsrahmen - Grundlagen einer Rechtsprinzipientheorie im Investitionsschutzrecht und Konturierung des Rechtsprinzips der Legitimität - Zusammenfassung: Gestaltung eines Rechtsprinzips der Legitimität für Investitionsschiedsgerichte D. Konkretisierende Wirkung der dynamisch-gemeinwohlorientierten Legitimitätstheorie in den Verfahren der Investitionsschiedsgerichtsbarkeit Einführung in die Problematik: Der grundlegende materielle Interessenkonflikt und die Normdeterminierung durch ein ausgearbeitetes Legitimitätskonzept - Konkretisierung des Investitionsbegriffs sowie materieller Normen anhand der dynamisch-gemeinwohlorientierten Legitimitätstheorie - Konkretisierung von Verfahrensnormen anhand der dynamisch-gemeinwohlorientierten Legitimitätstheorie durch Transparenz und Beteiligung Dritter in der Verfahrensausgestaltung - Zusammenfassung E. Epilog: Ein konkretisiertes Rechtsprinzip der Legitimität im Investitionsschutzrecht Literaturverzeichnis, Verzeichnis der zitierten Schiedsgerichtsentscheidungen, Stichwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Proliferation und Legitimation der internationalen Investitionsschiedsgerichtsbarkeit
Untertitel: Grundzüge einer transnationalen judikativen Legitimitätskonzeption
Autor:
EAN: 9783428147311
ISBN: 978-3-428-14731-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Internationales Recht
Anzahl Seiten: 322
Gewicht: 487g
Größe: H233mm x B161mm x T22mm
Jahr: 2016
Auflage: 1. Auflage

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