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Heinrich von Kleist und Adam Müller

  • Kartonierter Einband
  • 254 Seiten
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Die Tatsache, daß Kleist für die Gestaltung seiner metaphysischen Krise das Erleuchtungstopos heranzieht, führt zu der Annahme, da... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Tatsache, daß Kleist für die Gestaltung seiner metaphysischen Krise das Erleuchtungstopos heranzieht, führt zu der Annahme, daß er eine rationale Haltung zur Philosophie ablehnte und daß seine teils dilettantischen Kenntnisse der Kantischen Philosophie aus den vorkritischen Träumen eines Geistersehers stammen. Die Quelle für den philosophischen Inhalt der Werke Kleists ist daher in seiner unmittelbaren Umgebung in Dresden und Berlin zwischen 1807 und 1811 zu suchen, in der eine enge Zusammenarbeit mit dem Philosophen und Staatsökonomen Adam Müller stattfand. Es wird gezeigt, daß Kreise um Ludwig Tieck, dem ersten Herausgeber von Heinrich von Kleists Werken, für das bisherige Urteil über Müller als Kleists "bösem Dämon" (Adolf Wilbrand) verantwortlich sind. Müllers Ästhetik bietet eine Dialektik, die ihren Niederschlag in Kleists Werken fand.

Inhalt

Aus dem Inhalt: Rezeptionsgeschichtliche Mythen - Das Erleuchtungstopos der Krisenbriefe - Literarische Salons - Das Verhältnis zum Wissen - Müllers Ironiebegriff - Narrativer Ansatz - Erzählperspektiven.

Produktinformationen

Titel: Heinrich von Kleist und Adam Müller
Untertitel: Untersuchung zur Aufnahme idealistischen Ideenguts durch Heinrich von Kleist
Autor:
EAN: 9783631429457
ISBN: 978-3-631-42945-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 254
Gewicht: 321g
Größe: H211mm x B151mm x T16mm
Jahr: 1990
Auflage: Neuausg.

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