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Vom Aufgebot zum europäischen Heiratsregister

  • Kartonierter Einband
  • 236 Seiten
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Ziel der Arbeit von Ole Kramp ist es, in einer rechtshistorischen Betrachtung die Entwicklung der Prüfung von materiellen Ehevorau... Weiterlesen
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Beschreibung

Ziel der Arbeit von Ole Kramp ist es, in einer rechtshistorischen Betrachtung die Entwicklung der Prüfung von materiellen Ehevoraussetzungen herauszuarbeiten und diese in einer rechtsvergleichenden Analyse in einen europäischen Kontext einzuordnen. Ausgangspunkte bilden hierbei das römische und kanonische Eherecht als Basis einer in Europa tradierten Rechtsüberzeugung. Am Beispiel Deutschlands wird in einer historischen Rückschau die Wandelbarkeit des Eheschließungsrechts dargestellt und dabei insbesondere das Aufgebotsverfahren, die Zeugenbeteiligung und die Registerführung berücksichtigt. Im Anschluss daran nimmt der Autor die aktuelle Prüfungssystematik im Vorfeld der Eheschließung in den Blick und stellt in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit einer Öffentlichkeitsbeteiligung heraus. Neben neuen Formen der Öffentlichkeitsbeteiligung werden auch die Möglichkeiten einer elektronischen Registerführung analysiert. Einen wesentlichen Teil der Arbeit bildet die rechtsvergleichende Untersuchung des Eheschließungsrechts in Europa sowie die Frage der Realisierbarkeit eines europäischen Heiratsregisters als dem Nahziel eines europäischen Ehe- und Familienrechts. Kramp kommt zu dem Ergebnis, dass die Beteiligung der Öffentlichkeit bei und im Vorfeld der Trauung sowohl einen historisch-tradierten als auch einen notwendigen Teil der Eheschließung und ihrer Kontrolle darstellt. Daneben wird die Schaffung eines europäischen Heiratsregisters angeregt, durch welches eine nachhaltige Effizienzsteigerung in der Prüfung von materiellen Ehevoraussetzungen erzielt werden könnte. Daher kann die Abhandlung auch als Beitrag zur Schaffung eines europäischen Ehe- und Familienrechts verstanden werden.

Inhalt

A. Einführung: Genese der Thematik - Zielsetzung - Vorgehensweise - B. Historische Entwicklung: Das römische Eheschließungsrecht - Vom Frühmittelalter bis zum Ende des 12. Jahrhunderts - Vom Anfang des 13. Jahrhunderts bis zum tridentinischen Konzil - Von den Anfängen der Reformation zu den evangelischen Kirchenordnungen des 16. Jahrhunderts - Vom partikularen Eheschließungsrecht der deutschen Staaten zur Vereinheitlichung auf Reichsebene - Das Eheschließungsrecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs vom 1. Januar 1900 - Das Eherecht im Nationalsozialismus - Das Ehegesetz vom 1. März 1946 - Das Eheschließungsrecht im Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik - Das Eheschließungsreformgesetz vom 1. Juli 1998 - Ergebnis - C. Die Prüfungssituation in Deutschland: Das Vorverfahren der Eheschließung - Weitere Ermittlungsmethoden - Möglichkeiten einer kirchlichen Vorprüfung - Das elektronische Heiratsregister - Ergebnis - D. Das europäische Eheschließungsrecht: Das nationale Recht der Mitgliedsstaaten - Das europäische Eherecht - Ergebnis - E. Schlussbetrachtungen - Literaturverzeichnis - Sachverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Vom Aufgebot zum europäischen Heiratsregister
Untertitel: Entwicklung und Perspektiven der Prüfung im Vorfeld der Eheschließung
Autor:
EAN: 9783428125494
ISBN: 978-3-428-12549-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Internationales Recht
Anzahl Seiten: 236
Gewicht: 343g
Größe: H232mm x B156mm x T14mm
Jahr: 2007
Auflage: 1. Auflage

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