Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Weltbürgerliches Völkerrecht

  • Kartonierter Einband
  • 606 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Der Autor wagt eine Adaption der Werke Kants zur Sittenlehre und Urteilskritik. Statt akademisch zu rekapitulieren, erarbeitet er ... Weiterlesen
20%
132.00 CHF 105.60
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.
Kein Rückgaberecht!
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Der Autor wagt eine Adaption der Werke Kants zur Sittenlehre und Urteilskritik. Statt akademisch zu rekapitulieren, erarbeitet er praktikable Vorschläge gegen übermäßig partikular ausgerichtetes Recht und Politik. Entwicklungen der sog. Globalisierung bergen Hindernisse für den geschichtsapologetisch postulierten Fortschritt. Diese gipfeln im Kampf gegen Terroristen. Das Weltbürgerrecht soll vor solchen nicht durch Grenzziehung auszumerzenden Friedensbrüchen schützen. Darunter ist ein universelles Kriterium der Konfliktbewältigung zu verstehen. Es weist einen Kanon individuell und kollektiv erzwingbarer Prinzipien und Regeln aus. Sie gelten wegen ihrer gedanklichen Plausibilität willensbildend aber nicht -abhängig als ius cogens und wirken erga omnes. Daher durchdringt diese Teilschnittmenge alle Kulturen. Aus ihr kann man anschauliche Direktiven gewinnen: gegen Tötung, Folter, Sklaverei und für Notwehr, Unschuldsvermutung, Asylnahme etc.
Die Basis zur Herleitung bilden der kategorische Imperativ sowie juridische und politische Imperative. Der völkerrechtliche Vollzug des Weltbürgerrechts bedarf einer UNO mit Gremien freier Willensbildung und notfalls humanitärer Einmischung.

Inhalt

Inhaltsübersicht: Voranmerkung: Thematische Erwägung zur Wahl Kants als Leitphilosophen - Eröffnung: Zum Bedarf nach vernunftgesetzlichen und vom Verzicht auf kulturbedingte Prämissen für die Grundlegung des Rechts - Abstraktion von kulturellen Differenzen - Keine Abstraktion von ethischen Konditionen - 1. Kapitel: Eschatologie des Völkerrechts zum Humanitätsparadigma: Plurale Singularität der Weltgemeinschaft - Drei-Phasen-Modell einer regulativen Völkerrechtsgeschichte - Historisch symbolhafte Fortschrittstendenzen neueren Datums - Iterative (De-/Re-) Konstruktion des Drei-Phasen-Modells - 2. Kapitel: Axiologie zur humanitären Bewältigung interpersonaler Zwänge: Das ethische Prinzip der Menschenwürde - Das juridische Prinzip des Menschenrechts - Das politische Prinzip der Bürgerrechte - 3. Kapitel: Methodologie zur erlaubnisgesetzlichen Überbrückung des humanitären Paradigmawechsels: Gründe für eine zuversichtliche Einstellung zur heutigen Befindlichkeit - Mit Kant wider den Weltstaat und für eine Föderation souveräner Kommunitäten - Mit Kant gegen Kant wider die Beschränkung auf eine fakultative intergouvernementale Zusammenarbeit, aber für die Schaffung eines personifizierten und supraorganisatorisch verfaßten obligatorischen Anti-Krisenbundes - Republikanisierung der VN durch rationelle Aufgabenverteilung, behördliche Verselbständigung sowie Beteiligung von regionalen und nichtgouvernementalen interkommunitären Organisationen bei der Willensbildung - Der individuelle Mensch als Völkerrechtssubjekt und Weltbürger - Revision, Rehabilitation und Restitution des erlaubnisgesetzlichen Rechtspostulats der humanitären Intervention - Zwölf abschließende Thesen - Literatur-, Personen- und Sachverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Weltbürgerliches Völkerrecht
Untertitel: Kantianische Brücke zwischen konstitutioneller Souveränität und humanitärer Intervention
Autor:
EAN: 9783428120673
ISBN: 978-3-428-12067-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 606
Gewicht: 799g
Größe: H236mm x B157mm x T29mm
Jahr: 2007
Auflage: 1. A

Weitere Produkte aus der Reihe "Schriften zum Völkerrecht"