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Winter

  • Kartonierter Einband
  • 415 Seiten
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Mein Leben war immer kalt und einsam wie der Winter. Mein Name könnte nicht besser gewählt sein. Doch dann war da plötzlich Clyde ... Weiterlesen
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Beschreibung

Mein Leben war immer kalt und einsam wie der Winter. Mein Name könnte nicht besser gewählt sein. Doch dann war da plötzlich Clyde und brachte mein mühsam aufgebautes Leben ins Wanken. Ausgerechnet der größte Playboy der Schule hat ein Auge auf mich geworfen. Doch es geht um mehr als nur Gefühle - es geht um mein Überleben. Clyde kann jedes Mädchen haben. Das ist er jedenfalls so gewohnt. Doch dann bringt Winter sein Weltbild völlig durcheinander, denn das neue Mädchen in der Klasse ignoriert ihn komplett. Sein Ehrgeiz ist gepackt, doch schon bald merkt er, dass es ihm nicht einfach nur um eine neue Eroberung geht ...

Autorentext

Jedes Jahr vergibt die Deutsche Literaturgesellschaft Stipendien für junge Autoren, die sich durch besondere Leistungen ausgezeichnet haben. In diesem Jahr freuen wir uns, Ihnen voller Stolz Nicole Allwang vorstellen zu dürfen, die mit ihrem Buch »Winter - wenn Frühling, Sommer und Herbst völlig egal sind« den Jugendbuchpreis des Jahres (dotiert mit einer Veröffentlichung in unserem Haus) gewonnen hat. Hallo, liebe Leser. Ich heiße Nicole Allwang und bin am 16.01.2002 in Bayern geboren. Ich war der kleine Rotschopf, der immer alles ganz genau wissen wollte, dem nie die Fragen ausgingen und der auf dem Land in einem kleinen Oberpfälzer Dorf aufgewachsen ist. Aber so wild ich damals auch war, man mochte es nicht glauben, ich konnte es kaum erwarten, in die Schule zu kommen. Und zwar nur aus einem Grund: um das Lesen zu lernen. Da ich aber ein sehr ungeduldiger Mensch war, und immer alles sofort haben wollte (das ist auch heute noch so), habe ich angefangen, meine eigenen Geschichten zu malen. Meine Mutter musste dann den Text dazu schreiben, welchen ich ihr diktierte. Von da an war mir klar, dass ich einmal ein Buch schreiben würde und meine Mutter wusste, dass sie es bei mir mit einem besonders schweren Fall zu tun hatte. Das mit dem Buch hat allerdings noch gedauert bis ich 14 war. Das war der Zeitpunkt, an dem ich dem "Epp-Stein-Barr-Virus" zum Opfer gefallen bin und deswegen mehrere Wochen das Haus nicht verlassen durfte. So entstand also mein erstes richtiges Buch. Aus purer Langeweile, um es korrekt auszudrücken. Schon bald fand ich Spaß daran, in die Rolle von Clyde zu schlüpfen und die Welt aus seiner Sicht zu sehen. Sein Charakter und die Entwicklung, die er durchlebt, hat mich während des Schreibens total fasziniert und auf eine besondere Weise tief berührt. Nun bin ich 16 Jahre alt und gehe auf ein musisches Gymnasium, an welchem ich in zwei Jahren mein Abitur machen werde. Und genau jetzt ist mein größter Traum in Erfüllung gegangen - mein Buch hat auch andere begeistert, sodass ich es tatsächlich gedruckt in den Händen halten kann. Nun kann jeder Winter und Clyde kennen lernen und ihre geheimnisvolle Geschichte erleben.



Leseprobe
Das Wummern der Bässe lässt alles um sie herum vibrieren. Laika sitzt an der Theke und wartet, während überall um sie herum feiernde Menschen ihr Leben genießen und mit Cocktailgläsern in der Hand dem DJ zujubeln. Sie aber wartet. Über ihr stößt die Nebelmaschine wieder weißen Rauch aus, der im Takt der Musik durch die Luft wirbelt, als plötzlich die Tür aufgeht. Obwohl es düster und unglaublich voll im kleinen Club ist, erkennt sie im Flackern des Lichts denjenigen, den sie so sehr liebt, dass sie ihn hasst. Sie kneift die Augen zusammen und stellt ihren Drink ab, wonach sie sich mitsamt Barhocker in seine Richtung dreht. Auch viele andere Köpfe wandern in die Richtung von Clyde Harman und seinen Freunden. Wie sehr sie ihn hasst. Gelegentlich streifen die Scheinwerfer sein Haar, was es im spärlichen Licht regelrecht rot aufleuchten lässt. Ihr kommt es sogar so vor, als ob er extra in der Tür stehen bleibt, damit wirklich jeder erkennt, wie gut er aussieht. Lässig steht er dort, hinter ihm seine Freunde, die somit das Gesamtbild vollenden. Das Gesamtbild des begehrtesten und angesagtesten Jungen der Stadt. Und der Plan geht auf: Wirklich niemand könnte sich mit ihnen messen. Zumindest in diesem Moment nicht, wenn sie zu fünft anrücken und wegen ihrer bloßen Anwesenheit viele der Partygäste die Luft anhalten. Aber vor allem liegt das an ihm. Laika hat keine Ahnung, ob ihm das bewusst ist, aber sie weiß, dass er es bemerken muss. Sie beobachtet ihn immer noch, als er sich in Bewegung setzt und in der Menge verschwindet. Es ist jedoch lächerlich, es als Verschwinden zu bezeichnen. Eigentlich taucht er in eine Menge ein, aus der er förmlich mit seiner Schönheit und Coolness heraussticht. Ein paar der Partygäste grüßt er per Handschlag, aber nur bestimmte, denn nicht jeder hat seine Aufmerksamkeit verdient. Das hüllt ihn regelrecht in diesen mysteriösen Vorhang, den er permanent um sich trägt, und der ihn gerade so begehrt macht. Nachdem er sich mit Jemandem kurz unterhalten hat, lachen meist beide auf, und dann geht er weiter. Jeder lacht, wenn Clyde mit ihm spricht. Laika eingeschlossen. Man kann gar nicht anders, weil er jeden mit nur einem Wort so in seinen Bann ziehen kann, dass dieser gar nichts mehr bemerkt und so dumm aus der Wäsche guckt wie ein Kaninchen, wenn es blitzt. Er ist jetzt achtzehn und auf jeder Party ein gern gesehener Gast - so etwas wie ein kleiner Star. Natürlich lauern ihm keine Fotografen oder Ähnliches auf, und natürlich wird er nicht behandelt wie einer - alle gehen mit ihm um, wie mit jedem anderen auch - aber insgeheim freut man sich, wenn man von ihm angesprochen wird. Er und seine Clique sind der Inbegriff der Coolness, und mit Sicherheit auch eines der Topthemen aller tuschelnden Mädchengrüppchen der Stadt. Das wissen sie sehr genau, weswegen sie sich gern unter die Leute mischen - wie auch an diesem Tag. Laika beobachtet ihn noch den ganzen Abend lang, und tut das auch noch, als er sich zu einem Mädchen an der Theke gesellt. Laika kennt dieses Mädchen. Es ist Mandy aus ihrer Klasse. Schnell dreht sie sich wieder zur Theke und fängt an, an ihrem Getränk zu nippen, während sie die beiden verstohlen beobachtet. Er redet, sie hört ihm zu und himmelt ihn an. Dann lachen sie beide. Die ganze Zeit über wirft er ihr diese Blicke zu. Diese verdammten Blicke, die einen in den Wahnsinn treiben können. Wie so oft fragt sie sich, was in seinem Kopf wohl in so einem Moment vorgeht. Keiner kennt ihn wirklich, aber Fakt ist, dass keiner diesen Blicken widerstehen kann. So auch Mandy nicht, weshalb beide an diesem Abend zusammen den Club verlassen. Laika dreht ihren Stuhl so, dass sie den beiden noch so lange nachsehen kann wie möglich. Ohne Probleme kann sie erkennen, dass ihn die schwarze Lederjacke, die abgewetzten Stiefel und die zerrissene Hose perfekt aussehen lassen. Von den Haaren ganz zu schweigen.

Produktinformationen

Titel: Winter
Untertitel: Wenn Sommer, Frühling oder Herbst vollkommen unwichtig sind
Autor:
EAN: 9783038311911
ISBN: 978-3-03831-191-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Deutsche Literaturges.
Genre: Romane & Erzählungen
Anzahl Seiten: 415
Gewicht: 497g
Größe: H200mm x B128mm x T32mm
Veröffentlichung: 22.10.2018
Jahr: 2018