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Die Religion der Öffentlichkeit

  • Fester Einband
  • 454 Seiten
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Der religiöse Wandel im 20. Jahrhundert weist ein recht eigentümliches Verhältnis auf: Blickt man auf die Statistik, fällt der deu... Weiterlesen
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Beschreibung

Der religiöse Wandel im 20. Jahrhundert weist ein recht eigentümliches Verhältnis auf: Blickt man auf die Statistik, fällt der deutliche Zuwachs an Kirchenaustritten auf. Schaut man allerdings auf die Medienöffentlichkeit, so scheint sich ein genau gegenteiliger Prozess abzuzeichnen. Kirche und Religion haben zunehmend an öffentlicher Bedeutung gewonnen und sind insbesondere in den fünfziger und sechziger Jahren zum Gegenstand zahlreicher medialer Debatten geworden. Die Medialisierung der Bundesrepublik dabei schlicht als einen Motor der Säkularisierung zu begreifen, würde jedoch die komplexen Beziehungen zwischen Medien, Religion und Kirche nur unzureichend charakterisieren. Zwar verdrängten Presse, Radio und Fernsehen die Kirchen aus gesellschaftlichen Verantwortungsbereichen. Immer wieder bestärkten sie aber auch die religiösen Überzeugungen ihrer Konsumenten. Die »Religion der Öffentlichkeit« offenbart sich also vielmehr als ein komplexes Zusammen- und Gegenspiel von kirchlichen und säkularen Akteuren, als eine vielschichtige Deutungskultur zwischen Kritik und Zuspruch.

Autorentext

Der Autor Nicolai Hannig, geb. 1980, studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie an der Universität Bochum, promovierte 2009 an der Universität Gießen. Seit 2010 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Münster.



Klappentext

Der religiöse Wandel im 20. Jahrhundert weist ein recht eigentümliches Verhältnis auf: Blickt man auf die Statistik, fällt der deutliche Zuwachs an Kirchenaustritten auf. Schaut man allerdings auf die Medienöffentlichkeit, so scheint sich ein genau gegenteiliger Prozess abzuzeichnen. Kirche und Religion haben zunehmend an öffentlicher Bedeutung gewonnen und sind insbesondere in den fünfziger und sechziger Jahren zum Gegenstand zahlreicher medialer Debatten geworden. Die Medialisierung der Bundesrepublik dabei schlicht als einen Motor der Säkularisierung zu begreifen, würde jedoch die komplexen Beziehungen zwischen Medien, Religion und Kirche nur unzureichend charakterisieren. Zwar verdrängten Presse, Radio und Fernsehen die Kirchen aus gesellschaftlichen Verantwortungsbereichen. Immer wieder bestärkten sie aber auch die religiösen Überzeugungen ihrer Konsumenten. Die »Religion der Öffentlichkeit« offenbart sich also vielmehr als ein komplexes Zusammen- und Gegenspiel von kirchlichen und säkularen Akteuren, als eine vielschichtige Deutungskultur zwischen Kritik und Zuspruch.

Produktinformationen

Titel: Die Religion der Öffentlichkeit
Untertitel: Kirche, Religion und Medien in der Bundesrepublik 1945-1980
Autor:
EAN: 9783835307995
ISBN: 978-3-8353-0799-5
Format: Fester Einband
Herausgeber: Wallstein Verlag GmbH
Genre: Zeigeschichte (1946 bis 1989)
Anzahl Seiten: 454
Gewicht: 747g
Größe: H226mm x B154mm x T38mm
Veröffentlichung: 01.10.2010
Jahr: 2010
Auflage: 09.2010
Land: DE