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Kuhhandel

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Nicht nur für Allgäuer - ein Allgäuer Regionalkrimi Die Tote, die Kommissar Gerhard Weinzirl an der Ruine Eisenberg in Zell im All... Weiterlesen
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Beschreibung

Nicht nur für Allgäuer - ein Allgäuer Regionalkrimi Die Tote, die Kommissar Gerhard Weinzirl an der Ruine Eisenberg in Zell im Allgäu findet, war eine alte Bekannte: Dass die lebenslustige Tierärztin Svenja Selbstmord begangen haben soll, kann der Kommissar kaum glauben - daran ändert auch der Abschiedsbrief nichts, der sich wenig später findet. Auch Jo, die Tourismusdirektorin und beste Freundin der Toten, hat ihre Zweifel und nimmt die Sache selbst in die Hand: Im Alleingang und jenseits der Legalität spioniert Jo Svenjas Chef, dem dubiosen Tierarzt Dr. Ostheimer nach. Und stößt nicht nur auf zahllose Ungereimtheiten, sondern auch auf mysteriöse Todesfälle im Stall eines Bauern ... Der dritte Fall für Kommissar Gerhard Weinzirl und die Spürnase Johanna Kennerknecht.

"Mit Witz und Charme bereitet Förg vergnügliche Lesestunden."

Autorentext
Nicola Förg ist im Oberallgäu aufgewachsen. Neben ihren sehr erfolgreichen Krimis hat sie auch Reiseführer und Bildbände veröffentlicht. Als freie Reisejournalistin arbeitete sie für namhafte Tageszeitungen und Magazine. Mit ihrer Familie sowie Ponys, diversen Kaninchen und Katzen lebt die Autorin auf einem Anwesen im südwestlichen Eck Oberbayerns, dort, wo man schon mit dem Ostallgäu flirtet. Bei Goldmann erscheint ihre Kommissar-Weinzirl-Reihe.

Klappentext

Nicht nur für Allgäuer - ein Allgäuer Regionalkrimi

Die Tote, die Kommissar Gerhard Weinzirl an der Ruine Eisenberg in Zell im Allgäu findet, war eine alte Bekannte: Dass die lebenslustige Tierärztin Svenja Selbstmord begangen haben soll, kann der Kommissar kaum glauben - daran ändert auch der Abschiedsbrief nichts, der sich wenig später findet. Auch Jo, die Tourismusdirektorin und beste Freundin der Toten, hat ihre Zweifel und nimmt die Sache selbst in die Hand: Im Alleingang und jenseits der Legalität spioniert Jo Svenjas Chef, dem dubiosen Tierarzt Dr. Ostheimer nach. Und stößt nicht nur auf zahllose Ungereimtheiten, sondern auch auf mysteriöse Todesfälle im Stall eines Bauern ...

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Zusammenfassung
Nicht nur für Allgäuer ein Allgäuer Regionalkrimi

Die Tote, die Kommissar Gerhard Weinzirl an der Ruine Eisenberg in Zell im Allgäu findet, war eine alte Bekannte: Dass die lebenslustige Tierärztin Svenja Selbstmord begangen haben soll, kann der Kommissar kaum glauben daran ändert auch der Abschiedsbrief nichts, der sich wenig später findet. Auch Jo, die Tourismusdirektorin und beste Freundin der Toten, hat ihre Zweifel und nimmt die Sache selbst in die Hand: Im Alleingang und jenseits der Legalität spioniert Jo Svenjas Chef, dem dubiosen Tierarzt Dr. Ostheimer nach. Und stößt nicht nur auf zahllose Ungereimtheiten, sondern auch auf mysteriöse Todesfälle im Stall eines Bauern

Der dritte Fall für Kommissar Gerhard Weinzirl und die Spürnase Johanna Kennerknecht.



Leseprobe
Jo schaute auf die Uhr. So unpnktlich war Svenja eigentlich nie. Jo hasste Unpnktlichkeit, Falco wohl auch. Er hatte einem Entfesselungsknstler gleich bereits zum dritten Mal den Knoten seines Fhrstricks aufgebissen. Die eifrigen Autoren von Pferderatgebern sollten ihn mal kennen lernen. Falco ffnete jeden auch noch so unlsbaren, angeblich absolut pferdesicheren Knoten. Fenja hingegen verbiss sich gerade in ihre Anbindestange, sie empfand sich wohl als die Reinkarnation eines kanadischen Bibers, und Fjlla, Fenjas zweijige, halbstarke Tochter, grub um. Sie hackte und harkte mit dem rechten Vorderhuf und wrde es wohl heute noch bis zum Mittelpunkt der Erde schaffen - falls Svenja nicht bald auftauchen wrde.
Jo rief in der Praxis an, der AB verwies auf eine Mobilnummer. Nachdem es qund lange gelet hatte, sagte Svenjas tiefe Altstimme, man mge in extremen Notfen doch bitte die Tierklinik in Gessertshausen oder Dien anrufen oder aber eine Nachricht hinterlassen. Na ja, eine Impfung war ja kein echter Notfall.
Hi, Viechdokterin, Jo hier, vielleicht hab ich da was durcheinandergebracht, aber ich dachte, wir wn am Donnerstag um 14 Uhr 30 bei mir am Hof verabredet gewesen. Wegen der Impfung. Ja, okay, vielleicht rufst du mal zurck. Du hast vielleicht 'ne Steieburt oder hst sonst bis zum Hals in 'ner Kuh. Also nicht du hast die Steieburt. Jo gluckste und brach ab. Svenja war seit vierzig Minuten berfig, viel zu lang fr Lady erpnktlich.
Jo entlieerst mal Biber-Fenja auf die Weide, dann Zirkus-Falco. Fjlla musste als erzieherische Maahme noch drei Minuten stehen bleiben. Da Jo aber befrchtete, dass das Pony demnst im hein Erdkern ankommen oder zumindest Jules Vernes Professor und Axel bei ihrer Reise zum Mittelpunkt der Erde treffen wrde, schickte sie auch dieses lige Pferdewimmerl auf die Koppel. Seit sie ihre Pferde direkt hinterm Haus hatte, war die Pferdehaltung fr Jo ein pures Vergngen. Die Nachbarn Gschwendtner hatten schlieich doch ein Einsehen gehabt, Jos Flehen erhrt und ihr einen Offenstall auf eine Wiese gebaut. Aurdem konnten sie die Stallmiete ganz gut brauchen. Aber Matthias, Hias, Gschwendtner hatte noch immer seine liebe Not mit seiner g'studierten Rossbrin, wie er Jo scherzhaft nannte. Er fand es ja durchaus lobenswert, dass eine Frau Doktar Bulldog fahren konnte, aber dass die Tiere einfach so nutzlos rumgammelten, fran und schissen, ohne dafr arbeiten zu mssen, das missfiel ihm. Was ihm auch missfiel, war die Tatsache, dass sogar Jos Tierarzt eine Frau war.
Und dann war ein wirklich rabenschwarzer Tag gekommen, der Hias' Weltbild komplett aus allen Verankerungen gerissen hatte. Resi, seine Frau, war ber die Wiese gerannt.
Des Kle kommt it und dem Hias sei Tierarzt au it. Dir sind doch au Viechdoktar?, hatte sie zu Svenja gewandt gesagt.
Die hatte nicht lange gezgert und war von Hias mit den
Worten begr worden: Ja, kannsch du des au? Des isch fei schwer, i versuachs scho a Stund.
Ja, genau deshalb bin ja ich da, hatte Svenja durchaus lakonisch geantwortet.
Sollen mir it besser an Ma holen?, hatte Hias noch einen draufgesetzt. Schlieich hatten sie sich darauf geeinigt, dass Hias Svenja nun endlich seine Kuh prntieren wrde, und wenn sie das Kalb wirklich nicht rauskriegen sollte, dann knnte man ja immer noch Arnold Schwarzenegger rufen. Svenja hatte ihm zehn Minuten spr das Kalb in die Arme gedrckt mit den Worten: Wollen Sie mich noch mal fragen, ob ich des kann, und einen Mann fragen?
Verlegenes Murmeln war die Antwort. Die Krnung war gewesen, als Svenja sich in der Milchkammer gesert hatte und Resi grinsend gemeint hatte: Der red allat so an Soich! Des geht it in sein Grind nei, dass du des kannsch. Dass a Wieb d Griffl in am Viech hot. Wie lang hosch braucht?
Zehn Minuten? Svenja hatte verschmitzt gelelt und ihr verschwiegen, dass die Sache ziemlich kritisch gewesen war. Svenja machte sich nie wichtig.
An Duusl hots halt ghett!, hatte Hias noch vor sich hin gemault. Resi hatte dann eine Runde Obstler geholt und noch eine, und beim dritten hatte der Hias durchaus bewundernd gesagt: Dia Svenja. Dann war er in den Stall gegangen, und die drei Frauen hatten sich ausgeschttet vor Lachen. Jo konnte sich kaum mehr beruhigen. Resi hatte noch gemeint: Du bisch mir so a Kitterfiedla, und dann war sie ihrem Mann gefolgt.
Svenja war ein Mordsweib und ein Mordskumpel - und inzwischen eine Stunde zu sp Jo ging vor die Tr. Wind war aufgekommen und der Himmel schwarz geworden. Ganz hinten, am Horizont, lag ein Streifen in einer gallig gelben Farbe. Ein Gewitter wrde aufziehen. Jo ging auf die Ostseite ihres Hauses und sandte einen Blick zu den Pferden hinber, die nicht etwa grasten, sondern serlich aufgereiht in ihrem Unterstand standen, wo sie doch gerade erst Freiheit erfleht hatten. Sie waren steif wie Modelle aus Gips und starrten unter dem Dach hervor.
Kater Moebius von Atzenhuber schoss vorbei, seine Mutter Frau Mmmelmaier von Atzenhuber ging gemessenen Schrittes hinterher, ohne Jo auch nur mit dem Arsch anzuschauen. Und dann fielen schon die ersten Hagelkrner. Jo raffte ihre Pferde-Fhrstricke zusammen, die noch herumlagen, und rannte ins Haus. Als sie dort war, tobte bereits ein Inferno. Der Wind hatte zwei Blumentpfe von der Fensterbank gefegt, Vorhe flatterten wie zerrissene Segel eines Schiffchens in akuter Seenot. Jo warf die Fenster zu und sich auf den Kchenstuhl.
Schei, ich hasse den Sommer. Er ist wankelmtig und unberechenbar!, fluchte sie.
Auf dem Kchentisch san die beiden Katzen, und ihr Blick sagte nur eins: Wieso lasst ihr Menschen euch immer so viel Zeit? War doch klar, dass ein Gewitter kommt. Recht hatten sie ja.
Um acht in der Frh hatte das Thermometer schon neunundzwanzig Grad angezeigt. er Wochen hatte sich dieser Sommer in immer neue Rekordversuche verstiegen. Jeden Tag schlug einem eine Hitze wie Watte ins Gesicht. Das
Atmen fiel schwer, Jo sehnte sich nach einem khlen Morgen mit einer Luft, die man schmecken und riechen konnte. Die Aussichten darauf waren schlecht. Bei brtend schwlen dreiunddreig Grad hatte der Himmel am spn Vormittag begonnen, Wolken aufzuschichten. Erst wei dann grau und dann bedrohlich schwarz.

Produktinformationen

Titel: Kuhhandel
Untertitel: Ein Allgäu-Krimi
Autor:
EAN: 9783442470150
ISBN: 978-3-442-47015-0
Format: Taschenbuch
Herausgeber: Goldmann
Genre: Krimis, Thriller & Horror
Anzahl Seiten: 288
Gewicht: 235g
Größe: H189mm x B121mm x T25mm
Veröffentlichung: 09.03.2010
Jahr: 2010
Land: DE