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Natur und Industriegesellschaft

  • Kartonierter Einband
  • 212 Seiten
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DIE ÖKOLOGISCHE FRAGE Eine Ursache der fortschreitenden Umweltzerstörung, der Gefährdung der Schöpfung und damit letztlich der men... Weiterlesen
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Beschreibung

DIE ÖKOLOGISCHE FRAGE Eine Ursache der fortschreitenden Umweltzerstörung, der Gefährdung der Schöpfung und damit letztlich der menschlichen Existenzbedingungen liegt im wissenschaftlichen, techni schen und ökonomischen Fortschreiten der Menschen begründet. Keinem anderen Lebewe sen ist es gelungen, sich so weitgehend von natürlichen Zwängen zu lösen und die Schöpfung seinen eigenen Zwecken zu unterwerfen. Das basiert auf einer für den einzelnen nicht mehr faßbaren Kumulierung von Wissen und einer jenseits der planenden Vernunft liegenden Fort entwicklung ökonomischer und gesellschaftlicher Institutionen. Nun aber sind wir an einem "Punkt" angelangt, an dem sich unabweisbar die Frage nach der Berechtigung überkommener Fortschrittsideen, dem Sinn und den Grenzen des Wissens und Könnens stellt. Die Zeichen einer globalen Umweltkatastrophe werden immer deutlicher. Jedoch: Können wir sie mit dem, was wir wissen, noch abwenden? Was wissen wir schon über komplex verzahnte Ökosysteme? Müssen wir nicht schon we gen des anhaltend rasanten Anstiegs unseres Wissens und dessen wissenschaftlicher, techni scher und ökonomischer Umsetzung den jeweils aktuellen Kenntnisstand mit Bescheidenheit betrachten? Bieten die Wissenschaften Chancen für eine Änderung der bisherigen Entwick lungsprozesse? Sind sozialwissenschaftliche Ansätze erkennbar, die ein derartiges "neues" Wissen auch gesellschaftlich umzusetzen vermögen? Stehen dem nicht wirtschaftliche Sach zwänge entgegen? Hat die Ökonomie eine konsensfähige Strategie zum Einbezug der Ökolo gie entwickelt? Und schließlich, welche Hoffnungen kann die Ethik erfüllen? Unser Handeln für und gegen die natürliche Umwelt ist geleitet von dem durch Wissen schaft "erfahrenen" Wissen oder zumindest der Vermutung, etwas zu wissen.

Inhalt

Vorwort.- Ökonomie.- Die ökologischen Rahmenbedingungen der Markwirtschaft.- Interventionen in Natur oder Wirtschaft? - Zur Erkenntnislogik eines Konflikts.- Vom magischen Viereck zum ökolomagischen Neuneck.- Naturwissenschaft/Technik.- Stabilität in Natur und Wirtschaft durch eingriffsminimierenden Forschritt.- Beiträge von Naturwissenschaften und Technik in Umweltkonflikten.- Einige Gründe, warum wir Menschen die Natur zerstören.- Psychologie/Philosophie.- Psychologische Aspekte des Alltagshandelns zwischen Ökonomie und Ökologie.- Solidarität mit der Natur? - Eine Ortsbestimmung umweltethischen Denkens.- Verantworteter Umgang mit der Natur? - Philosophische Hintergründe und gesellschaftliche Komplexität.- Politik/Recht.- Umwelt, Wissenschaft und Politik - Einige grundsätzliche Gedanken in interdisziplinärer Absicht.- Die Rolle des Rechts im Umweltschutz - Eine Bestandsaufnahme in 10 Thesen.- Menschenrecht und ökologisches Recht.- Interdisziplinarität und Wissenschaftsentwicklung.- Nachwort.- Autorenverzeichnis.- Namen- und Sachregister.

Produktinformationen

Titel: Natur und Industriegesellschaft
Untertitel: Beiträge aus interdisziplinärer Sicht
Editor:
EAN: 9783540527336
ISBN: 978-3-540-52733-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 212
Gewicht: 372g
Größe: H242mm x B170mm x T11mm
Jahr: 1990