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Gegenstand und Bedeutung von soziokultureller Arbeit im Hinblick auf die kultur- und bildungspolitische Situation in Hamburg

  • Kartonierter Einband
  • 80 Seiten
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,3, Hochschule für Angewandte Wissenschaften ... Weiterlesen
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,3, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (Sozialpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: In der Zeit vom 12.03.2001 bis 13.07.2002 absolvierte ich mein hochschulgelenktes Praktikum in dem Verein Kunstraum e.V. in Hamburg Langenfelde. Ich entschied mich damals für den Schwerpunkt Freizeit- und Kulturarbeit , da es ein Bereich ist, der mich persönlich sehr interessiert, und in dem ich durch meine bisherige Tätigkeit als Erzieherin ansatzweise arbeitete. Mein Interesse liegt u.a. in der Kunstpädagogik, Theaterarbeit und ähnlichen kreativen Tätigkeiten mit Menschen. Daher suchte ich mir eine Einrichtung, die einerseits pädagogisch, andererseits künstlerisch und kreativ arbeitet. Als ich mich bei dem Verein Kunstraum vorstellte, und mir das Team erklärte, wie sie arbeiten, war es für mich sofort klar, dass der Verein in diesen o.g. Bereichen tätig ist, und ich dort noch viel lernen kann. Kunstraum veranstaltete Spielfeste, die Wanderausstellung Sinnfonie (eine interaktive Ausstellung zu den fünf Sinnen), bot Theaterprojekte an und Gewalt- und Konfliktpräventionsseminare an Schulen. Kunstraum hatte ein großes Netzwerk zu Stadtteilkulturzentren, Künstlern, Handwerkern, Architekten, Theatern und Schulen. Anders als die Stadtteilkulturzentren verfügte Kunstraum über keine eigenen Veranstaltungsräume. Alle Aktivitäten fanden z.B. in Räumen von Stadtteilkulturzentren, an Schulen, Theatern und sogar in anderen Städten Deutschlands satt. In den drei Praxissemestern erlebte ich, wie sich aus einem Verein heraus zusätzlich eine Firma entwickelte. Seit Ende meines Praktikums bis zum jetzigen Zeitpunkt hat sich Kunstraum e.V. zu Kunstraum GfK (Gesellschaft für Kommunikationsdesign) weiterentwickelt. Die Projekte wurden größer, der Schwerpunkt wurde im Laufe der Zeit auf die Konzeption und Realisation von interaktiven Ausstellungen verlagert und große Firmen wurden die Hauptgeschäftspartner. Als Beispiel ist die Ausstellung Sinnfonie zu nennen. Sinnfonie entstand aus den Spielfesten heraus. Am Anfang waren es ein halbes Dutzend Exponate, aus denen, je nach Auftraggeber und Interessenten, mehr wurden. So ergaben sich Folgebuchungen und darüber hinaus Interessenten, die für ihre Firma und deren Produkte eine interaktive Ausstellung konzipiert und umgesetzt haben wollten. Diese Entwicklung steht auf dem ersten Blick für eine positive Entwicklung von soziokultureller Arbeit. Sieht man jedoch genauer hin, sind Aspekte zu erkennen, die nicht den ursprünglichen Zielen soziokultureller Arbeit entsprechen. Kunstraum GfK hat die Arbeit in eine kommerzielle Geschäftsrichtung ausgerichtet. Hinter soziokultureller Arbeit verbirgt sich jedoch die Grundidee einer Kultur von allen für alle . Auf diese Idee wird gerade seit der Pisa Studie verstärkt zurückgegriffen und auf ein Bildungsdefizit verwiesen. Gerade in diesem Zusammenhang wird das Argument auf außerschulische Bildung gerichtet. Es wird von Kultur für alle Bildung für alle gesprochen. Um dieses jedoch umzusetzen bedarf es der finanziellen Mittel. Es wird vom LVS (Landesverband Soziokultur) darauf hingearbeitet, dass sowohl die Schulbehörde, als auch die Jugendhilfe sich an der Finanzierung von Projekten zwischen Schule und soziokulturellen Einrichtungen beteiligen. Da ich diesen Bereich persönlich als spannendes Arbeitsfeld ansehe, möchte ich mich im Rahmen der Diplomarbeit näher mit diesem Thema befassen. Im ersten Teil werde ich die theoretischen Grundlagen soziokultureller Arbeit erläutern, und diese dann im zweiten Teil auf die kultur- und bildungspolitische Praxis in Hamburg übertragen. Zur Verdeutlichung habe ich ein Interview geführt und schließe mit einem Fazit ab. Inhaltsverzeichnis:I...

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: In der Zeit vom 12.03.2001 bis 13.07.2002 absolvierte ich mein hochschulgelenktes Praktikum in dem Verein Kunstraum e.V. in Hamburg Langenfelde. Ich entschied mich damals für den Schwerpunkt Freizeit- und Kulturarbeit , da es ein Bereich ist, der mich persönlich sehr interessiert, und in dem ich durch meine bisherige Tätigkeit als Erzieherin ansatzweise arbeitete. Mein Interesse liegt u.a. in der Kunstpädagogik, Theaterarbeit und ähnlichen kreativen Tätigkeiten mit Menschen. Daher suchte ich mir eine Einrichtung, die einerseits pädagogisch, andererseits künstlerisch und kreativ arbeitet. Als ich mich bei dem Verein Kunstraum vorstellte, und mir das Team erklärte, wie sie arbeiten, war es für mich sofort klar, dass der Verein in diesen o.g. Bereichen tätig ist, und ich dort noch viel lernen kann. Kunstraum veranstaltete Spielfeste, die Wanderausstellung Sinnfonie (eine interaktive Ausstellung zu den fünf Sinnen), bot Theaterprojekte an und Gewalt- und Konfliktpräventionsseminare an Schulen. Kunstraum hatte ein großes Netzwerk zu Stadtteilkulturzentren, Künstlern, Handwerkern, Architekten, Theatern und Schulen. Anders als die Stadtteilkulturzentren verfügte Kunstraum über keine eigenen Veranstaltungsräume. Alle Aktivitäten fanden z.B. in Räumen von Stadtteilkulturzentren, an Schulen, Theatern und sogar in anderen Städten Deutschlands satt. In den drei Praxissemestern erlebte ich, wie sich aus einem Verein heraus zusätzlich eine Firma entwickelte. Seit Ende meines Praktikums bis zum jetzigen Zeitpunkt hat sich Kunstraum e.V. zu Kunstraum GfK (Gesellschaft für Kommunikationsdesign) weiterentwickelt. Die Projekte wurden größer, der Schwerpunkt wurde im Laufe der Zeit auf die Konzeption und Realisation von interaktiven Ausstellungen verlagert und große Firmen wurden die Hauptgeschäftspartner. Als Beispiel ist die Ausstellung Sinnfonie zu nennen. Sinnfonie entstand aus den Spielfesten heraus. Am Anfang waren es ein halbes Dutzend Exponate, aus denen, je nach Auftraggeber und Interessenten, mehr wurden. So ergaben sich Folgebuchungen und darüber hinaus Interessenten, die für ihre Firma und deren Produkte eine interaktive Ausstellung konzipiert und umgesetzt haben wollten. Diese Entwicklung steht auf dem ersten Blick für eine positive Entwicklung von soziokultureller Arbeit. Sieht man jedoch genauer hin, sind Aspekte zu erkennen, die nicht den ursprünglichen Zielen soziokultureller Arbeit entsprechen. [...]

Produktinformationen

Titel: Gegenstand und Bedeutung von soziokultureller Arbeit im Hinblick auf die kultur- und bildungspolitische Situation in Hamburg
Autor:
EAN: 9783838695549
ISBN: 978-3-8386-9554-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 80
Gewicht: 128g
Größe: H210mm x B148mm x T5mm
Jahr: 2006