Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Die jüdische Gemeinde Leningrads in den 1950er und 1960er Jahren

  • Kartonierter Einband
  • 108 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Die Oktoberrevolution setzte dem "bourgeoisen" Antisemitismus, welcher in den letzten Jahren des Imperialismus zu zahlreichen Pogr... Weiterlesen
20%
71.00 CHF 56.80
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Die Oktoberrevolution setzte dem "bourgeoisen" Antisemitismus, welcher in den letzten Jahren des Imperialismus zu zahlreichen Pogromen geführt hatte, ein Ende. Das neue sowjetische Regime verurteilte jegliche Diskriminierung aufgrund von Religion, Rasse oder Nationalität. Es dauerte jedoch nur wenige Jahre bis die neue Regierung unter Stalin wieder den Weg des staatlichen Antisemitismus einschlug. Umgesetzt in nahezu allen Lebensbereichen, wurde dieser politische Kurs durch Feindmarkierung zur Bildung einer Gruppenidentität des heterogenen sowjetischen Volkes instrumentalisiert. Tatsächlich verhalf er jedoch zum Entstehen einer jüdischen Identität bei sowjetischen Bürgern, die zuvor kaum eine Bindung zum Judentum verspürten. Auch die Selbstwahrnehmung der Leningrader wurde durch vielzählige Eingrenzungen in den 50er und 60er Jahren stark geformt. "Eigentlich bin ich nicht religiös, aber Jude bin ich", so denken viele, deren Leben vom einzigen Wort "evrej", Jude, in ihrem Ausweis bestimmt war.

Produktinformationen

Titel: Die jüdische Gemeinde Leningrads in den 1950er und 1960er Jahren
Untertitel: Antisemitische Politik unter Stalin und Chruschtschow
Autor:
EAN: 9783330501140
ISBN: 978-3-330-50114-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: AV Akademikerverlag
Genre: Judentum
Anzahl Seiten: 108
Gewicht: 177g
Größe: H220mm x B150mm x T6mm
Jahr: 2018