Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Das Recht selbstbestimmter Baugestaltung

  • Kartonierter Einband
  • 358 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Die bislang selten thematisierte und unangefochtene Legitimität der Verfolgung optisch-ästhetischer Belange mit baugestalterischen... Weiterlesen
20%
105.00 CHF 84.00
Auslieferung erfolgt in der Regel innert 2 bis 4 Werktagen.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Die bislang selten thematisierte und unangefochtene Legitimität der Verfolgung optisch-ästhetischer Belange mit baugestalterischen Normen wird in dieser Arbeit unter mehreren Aspekten in Frage gestellt. Die Autorin legt dar, warum sich berechtigte Zweifel an der hinreichenden Bestimmtheit der baugestaltungsrechtlichen Generalklauseln auch nicht mit der anerkannten Formel "des ästhetischen Empfindens des gebildeten Durchschnittsmenschen" ausräumen lassen. Die ästhetische Ordnung der Bautätigkeit wird darüber hinaus als Beschränkung grundrechtlicher Freiheiten analysiert. Im Mittelpunkt stehen dabei eine architekturspezifische Konkretisierung des Kunstbegriffs und die Bedeutung der verbaliter schrankenlosen Gewährleistung der Kunstfreiheit für die Möglichkeit baugestaltungsrechtlicher Reglementierung. Schließlich zeigt eine Ermittlung der von Baugestaltungsnormen betroffenen und die Verhältnismäßigkeit von Grundrechtseingriffen maßgeblich bestimmenden konkurrierenden Interessen, daß die Vehemenz, mit der bauästhetische Restriktionen eingefordert werden, nicht nur aus grundrechtlicher Sicht kontraindiziert ist.

Autorentext
Die Autorin: Nancy Kapell wurde 1973 in Stendal geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der begleitenden Tätigkeit als studentische Hilfskraft an der Universität Bielefeld legte sie 1997 ihr Erstes Juristisches Staatsexamen ab. Im Anschluß war die Autorin bis September 2000 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht von Frau Prof. Dr. Gertrude Lübbe-Wolff tätig. Seit Dezember 2000 ist sie Referendarin am Landgericht Schwerin. Die Promotion erfolgte im Mai 2001 mit summa cum laude.

Klappentext

Die bislang selten thematisierte und unangefochtene Legitimität der Verfolgung optisch-ästhetischer Belange mit baugestalterischen Normen wird in dieser Arbeit unter mehreren Aspekten in Frage gestellt. Die Autorin legt dar, warum sich berechtigte Zweifel an der hinreichenden Bestimmtheit der baugestaltungsrechtlichen Generalklauseln auch nicht mit der anerkannten Formel «des ästhetischen Empfindens des gebildeten Durchschnittsmenschen» ausräumen lassen. Die ästhetische Ordnung der Bautätigkeit wird darüber hinaus als Beschränkung grundrechtlicher Freiheiten analysiert. Im Mittelpunkt stehen dabei eine architekturspezifische Konkretisierung des Kunstbegriffs und die Bedeutung der verbaliter schrankenlosen Gewährleistung der Kunstfreiheit für die Möglichkeit baugestaltungsrechtlicher Reglementierung. Schließlich zeigt eine Ermittlung der von Baugestaltungsnormen betroffenen und die Verhältnismäßigkeit von Grundrechtseingriffen maßgeblich bestimmenden konkurrierenden Interessen, daß die Vehemenz, mit der bauästhetische Restriktionen eingefordert werden, nicht nur aus grundrechtlicher Sicht kontraindiziert ist.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Baugestaltungsrecht: historische Entwicklung - Systematik - Forensik - Bestimmtheitsgrundsatz: vom Urteil des gebildeten Durchschnittsmenschen zum Urteil der Allgemeinheit - Ermittlung von Mehrheitsauffassungen - Kunstfreiheit: architekturspezifische Konkretisierung des Kunstbegriffs - Gewährleistungsumfang - Baugestaltungsanforderungen als konkretisierte Verfassungsgüter? - Sonstige Grundrechte: sozio-psychologische Relevanz einer ästhetischen Baugestaltung als Abwägungsbelang - Verfassungspolitische Bewertung.

Produktinformationen

Titel: Das Recht selbstbestimmter Baugestaltung
Untertitel: Verfassungsrechtliche Grenzen ästhetischer Anforderungen an bauliche Anlagen
Autor:
EAN: 9783631384602
ISBN: 978-3-631-38460-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Zivilprozessrecht
Anzahl Seiten: 358
Gewicht: 471g
Größe: H208mm x B149mm x T20mm
Jahr: 2002
Auflage: Neuausg.

Weitere Produkte aus der Reihe "Europäische Hochschulschriften Recht"