Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Das regimen morum der Zensoren

  • Kartonierter Einband
  • 172 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Ziel des regimen morum der Zensoren war die Festlegung des die römische Republik tragenden Wertekonsenses. Das von Theodor Mommsen... Weiterlesen
20%
120.00 CHF 96.00
Auslieferung erfolgt in der Regel innert 2 bis 4 Werktagen.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Ziel des regimen morum der Zensoren war die Festlegung des die römische Republik tragenden Wertekonsenses. Das von Theodor Mommsen bei der Schaffung seines "Römischen Staatsrechts" angewendete System ist durch die Übertragung des institutionellen Ansatzes auf historische und literarische Quellen gekennzeichnet. Die vorliegende Arbeit setzt sich in einem ersten Teil mit dem systematischen Ansatz von Theodor Mommsen und dessen Überarbeitung auseinander. Der zweite Teil stellt die Entwicklung der Kompetenz des regimen morum von ihrem Entstehen im ausgehenden vierten vorchristlichen Jahrhundert bis zu ihrem Niedergang gegen Ende der Republik dar. Die Auslegung der Quellen unter einem realistisch-historischen Gesichtspunkt zeigt, dass eine Wechselwirkung zwischen gesellschaftlichen Gegebenheiten und Rechtsinstitution besteht. Eine dynamische Konzeption der Institution soll eine unbefangene Auslegung der Quellen und das für jede staatsrechtliche Bearbeitung unentbehrliche systematisch-institutionelle Denken in Einklang bringen.

Ziel des 'regimen morum' der Zensoren war die Festlegung des die römische Republik tragenden Wertekonsenses. Das von Theodor Mommsen bei der Schaffung seines "Römischen Staatsrechts" angewendete System ist durch die Übertragung des institutionellen Ansatzes auf historische und literarische Quellen gekennzeichnet. Die Autorin setzt sich in einem ersten Teil mit dem systematischen Ansatz von Theodor Mommsen und dessen Überarbeitung auseinander. Der zweite Teil stellt die Entwicklung der Kompetenz des regimen morum von ihrem Entstehen im ausgehenden vierten vorchristlichen Jahrhundert bis zu ihrem Niedergang gegen Ende der Republik dar. Die Auslegung der Quellen unter einem realistisch-historischen Gesichtspunkt zeigt, dass eine Wechselwirkung zwischen gesellschaftlichen Gegebenheiten und Rechtsinstitution besteht. Eine dynamische Konzeption der Institution soll eine unbefangene Auslegung der Quellen und das für jede staatsrechtliche Bearbeitung unentbehrliche systematisch-institutionelle Denken in Einklang bringen.

Autorentext

Geboren in Wien. Studium der Rechtswissenschaften in Wien. Dissertation in Verfassungsrecht. Lektorentätigkeit an der Eötvös Loránd Universität und an der Katholischen Universität Pázmány Péter in Budapest (1994-1996). Assistentin am Lehrstuhl für Römisches Recht von János Zlinszky an der Katholischen Universität in Budapest. Fortbildungskurse zum Römischen Recht in Rom (1999) und Pavia (2005). Habilitation an der Katholischen Universität (2012).



Klappentext

Ziel des >regimen morum< der Zensoren war die Festlegung des die römische Republik tragenden Wertekonsenses. Das von Theodor Mommsen bei der Schaffung seines »Römischen Staatsrechts« angewendete System ist durch die Übertragung des institutionellen Ansatzes auf historische und literarische Quellen gekennzeichnet. Die Autorin setzt sich in einem ersten Teil mit dem systematischen Ansatz von Theodor Mommsen und dessen Überarbeitung auseinander. Der zweite Teil stellt die Entwicklung der Kompetenz des regimen morum von ihrem Entstehen im ausgehenden vierten vorchristlichen Jahrhundert bis zu ihrem Niedergang gegen Ende der Republik dar. Die Auslegung der Quellen unter einem realistisch-historischen Gesichtspunkt zeigt, dass eine Wechselwirkung zwischen gesellschaftlichen Gegebenheiten und Rechtsinstitution besteht. Eine dynamische Konzeption der Institution soll eine unbefangene Auslegung der Quellen und das für jede staatsrechtliche Bearbeitung unentbehrliche systematisch-institutionelle Denken in Einklang bringen.



Inhalt

Einleitung A. Das regimen morum und das »Römische Staatsrecht« von Theodor Mommsen Ansatzpunkte - Der Untersuchungsgegenstand und seine Bearbeitung im modernen Schrifttum - Das römische Staatsrecht zwischen Althistorikern und Rechtshistorikern B. Die Darstellung des regimen morum und die Begriffe »Herkommen« und »Willkür« bei Theodor Mommsen C. Architektonik und Rechtsordnung Theodor Mommsen, Aristoteles und die Baukunst - Die Verwendung der Baumetapher bei Kant und bei Mommsen - Interpretationsvarianten der Architektonik D. Kompetenzbereich und Entscheidungsbefugnis der Zensoren Der ursprüngliche Kompetenzbereich der Zensoren - Wesen und Zielsetzung der Bürgerschatzung - Die zensorischen Maßnahmen zur Frühzeit des Amtes - Drei Gesetze zur Zensur und die institutionelle Festigung des Amtes - Die erste Ausstoßung aus dem Senat und die zur Formulierung eines Exemplums herangezogenen Elemente - Exemplum und auctoritas - Die Konsolidierung der Zensur - Die Etablierung des regimen morum - Die Zensur des Jahres 252 und das Vorgehen der Zensoren gegen Ritter - Die Zensur des Flaminius - Die Ahndung der Vergehen von Cannae und die Zensur des Atilius Regulus - Die ausgereifte Form der Zensur und erste Meinungsverschiedenheiten zwischen den Kollegen - Das Lustrum - Das Bild der römischen Zensur gegen Ende des dritten vorchristlichen Jahrhunderts - Die Tatbestände des regimen morum - Die Lex Clodia und das Ende der Zensur Zusammenfassung und Ergebnisse Literaturverzeichnis Personen- und Sachregister

Produktinformationen

Titel: Das regimen morum der Zensoren
Untertitel: Die Konstruktion des römischen Gemeinwesens
Autor:
EAN: 9783428137893
ISBN: 978-3-428-13789-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 172
Gewicht: 245g
Größe: H233mm x B156mm x T10mm
Veröffentlichung: 01.12.2012
Jahr: 2012
Auflage: 1. Auflage

Weitere Produkte aus der Reihe "Schriften zur Rechtsgeschichte"