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Museumsvisionen - Der Wettbewerb zur Erweiterung der Berliner Museumsinsel 1883/84

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  • 400 Seiten
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Seit der Reichsgründung 1871 expandierten die Sammlungen der Berliner Museen stark. Altes Museum, Neues Museum und Nationalgalerie... Weiterlesen
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Beschreibung

Seit der Reichsgründung 1871 expandierten die Sammlungen der Berliner Museen stark. Altes Museum, Neues Museum und Nationalgalerie platzten aus allen Nähten. Das Völkerkundemuseum und das Kunstgewerbemuseum erhielten neue Häuser. Die wichtigsten Symbole des internationalen Aufstiegs der Museen in Berlin aber waren der Erwerb des Pergamonaltars seit 1878 und der Abgüsse der "Reichsgrabung" in Olympia seit 1876, der Ausbau der systematischen Abgusssammlung sowie die Expansion der Gemälde- und der Skulpturensammlungen. 1883 schrieb daher das preußische Kultusministerium die große, für alle deutschsprachigen Architekten zugängliche "Concurrenz zur Bebauung der Museumsinsel" aus. Es war einer der größten Wettbewerbe seiner Zeit, vergleichbar etwa dem für den deutschen Reichstag von 1882. Der Band "Museumsvisionen" kommentiert die 52 eingereichten Entwürfe und zeigt den historischen Kontext der Berliner Sammlungen und des Wettbewerbswesens auf. Damit wird ein in Vergessenheit geratenes Kapitel Museums- und Architekturgeschichte beleuchtet.

Autorentext
Nikolaus Bernau, Studium der Kunstgeschichte, Klass. Archäologie und Ethnologie sowie Architektur. Journalist, Architektur- und Museumshistoriker. 2005-2014 Mitglied des Denkmalrats Berlin. 1996 Journalistenpreis des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, 2011 Silberne Halbkugel des DNK, 2012 Helmut-Sontag-Preises des Deutschen Bibliotheksverbands. Hans-Dieter Nägelke studierte Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Geschichte in Kiel. Nach seiner Promotion war er zunächst freiberuflich tätig. 2001 kam er als Gründungsgeschäftsführer des Schinkelzentrums für Architektur, Stadtforschung und Denkmalpflege an die Technische Universität Berlin, seit 2003 leitet er dort das Architekturmuseum. Bénedicte Savoy, Studium in Paris und Berlin; 2003 bis März 2009 Juniorprofessorin, seit 2009 Professorin für Kunstgeschichte am Institut für Kunstwissenschaft und historische Urbanistik der TU Berlin. Von 2007 bis 2012 Mitglied der Jungen Akademie; 2009 Walter de Gruyter-Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften; 2011 Richard Hamann Preis für Kunstgeschichte; 2013 Ordre national du Mérite.

Klappentext

Seit der Reichsgründung 1871 expandierten die Sammlungen der Berliner Museen stark. Altes Museum, Neues Museum und Nationalgalerie platzten aus allen Nähten. Das Völkerkundemuseum und das Kunstgewerbemuseum erhielten neue Häuser. Die wichtigsten Symbole des internationalen Aufstiegs der Museen in Berlin aber waren der Erwerb des Pergamonaltars seit 1878 und der Abgüsse der "Reichsgrabung" in Olympia seit 1876, der Ausbau der systematischen Abgusssammlung sowie die Expansion der Gemälde- und der Skulpturensammlungen. 1883 schrieb daher das preußische Kultusministerium die große, für alle deutschsprachigen Architekten zugängliche "Concurrenz zur Bebauung der Museumsinsel" aus. Es war einer der größten Wettbewerbe seiner Zeit, vergleichbar etwa dem für den deutschen Reichstag von 1882. Der Band "Museumsvisionen" kommentiert die 52 eingereichten Entwürfe und zeigt den historischen Kontext der Berliner Sammlungen und des Wettbewerbswesens auf. Damit wird ein in Vergessenheit geratenes Kapitel Museums- und Architekturgeschichte beleuchtet.

Produktinformationen

Titel: Museumsvisionen - Der Wettbewerb zur Erweiterung der Berliner Museumsinsel 1883/84
Untertitel: Schriften des Architekturmuseums der Technischen Universität Berlin V, Schriften
Editor:
EAN: 9783869352558
ISBN: 978-3-86935-255-8
Format: Fester Einband
Herausgeber: Ludwig
Genre: Bildende Kunst
Anzahl Seiten: 400
Gewicht: 2245g
Größe: H294mm x B228mm x T35mm
Jahr: 2017
Auflage: 2. Aufl.
Land: DE