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Flucht aus Siebenbürgen

  • Kartonierter Einband
  • 232 Seiten
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Leseprobe
Erinnerungen einer Flüchtlingsfamilie aus der Gemeinde Weißkirch bei Bistritz in Siebenbürgen (Albestii Bistritei/Rumänien) "... Weiterlesen
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Beschreibung

Erinnerungen einer Flüchtlingsfamilie aus der Gemeinde Weißkirch bei Bistritz in Siebenbürgen (Albestii Bistritei/Rumänien) "Naggaas" bedeutet in der siebenbürgisch-sächsischen Landessprache "Elend" und beschreibt in diesem Buch den mühsamen und teilweise leidvollen Lebensweg des Bauernmädchens von der Kindheit bis ins hohe Alter. Aufgewachsen in einer der einst reichsten Kornkammern Europas, eingebettet in eine wunderbar funktionierende Dorfgemeinschaft mit kaum mehr als hundert Häusern, wuchs Maria Schneider als viertes Kind bei den Großeltern auf. Das Schicksal hatte es nicht gut gemeint. Als Zweijährige verlor sie bereits ihre junge Mutter. Bald darauf einen ihrer Brüder. Gezeichnet von diesen menschlichen Verlusten wurde für die Hauptautorin "Familie" zum Wichtigsten in ihrem ganzen Leben. Nach einer nichtsdestotrotz als unbeschwert empfundenen Kindheit, gründete sie bereits im jugendlichen Alter von siebzehn Jahren mit ihrem Ehemann Martin eine eigene große Familie, die bis zum heutigen Tag auf fünf Kinder, dreizehn Enkelkinder und zweiundzwanzig Urenkel angewachsen und der ganze Stolz der heute Siebenundachtzigjährigen ist. Nach der Flucht durchlebte sie Entbehrung, Angst und Armut in stetem Wechsel. Es folgte der mühsame Aufbau einer neuen Existenz fern der alten Heimat und endete dennoch durch sparsamsten Lebenswandel, Fleiß und Strebsamkeit in gutbürgerlichem Wohlstand. Zu guter Letzt pflegte sie ihren Mann viele Jahre im selbsterbauten Einfamilienhaus fast bis zum Lebensende mit Hingabe ganz alleine. Trotz schwerer gemeinsamer Lebensphasen feierte das Paar im Kreise der Großfamilie nebst der seltenen "Diamantenen Hochzeit" insgesamt siebenundsechzig mal das Ehejubiläum. Jetzt ist sie selbst auf Hilfe angewiesen, die sie sich weißgott verdient hat. Die Sehnsucht nach den verlorenen Besitzungen, den alten Zeiten und deren lustvoll gelebtem Brauchtum blieb. Alles das wurde an ihre jüngste Tochter und Mitautorin Monika Anna Görig sehr nachfühlend weitervermittelt. Durch viel Nachfragen und Recherchen über Land und Leute, Zeitgeschichtlichem, Landkarten, Fotos, Liedgut und Gedichten umrahmt Letztgenannte das Lebensbild ihrer Mutter.

Autorentext
Maria Schneider, geboren 1920 als viertes Kind in dem kleinen Dorf Weißkirch in Siebenbürgen/Rumänien. Als fünffache Mutter war ihr Leben erfüllt vom Streben nach Harmonie und Zusammenhalt ihrer großen Familie, gezeichnet von schwerer körperlicher Arbeit in der eigenen Landwirtschaft vor dem Krieg, danach beim Hausbau und in der Schuhfabrik. Nach der Flucht hat sie in Österreich eine neue Heimat gefunden. Monika Anna Görig, geboren 1954 als fünftes Kind in Steyr/Oberösterreich. Ausgebildet zur Kleinkind- und Horterzieherin gründete sie, angeregt durch das Heranwachsen ihrer eigenen beiden Kinder, eine private kleine pädagogische Einrichtung in Germering bei München, die sie 25 Jahre erfolgreich führte. Nebst langjähriger Tätigkeit in Hospizarbeit und Weiterbildung zur Trauerpädagogin begleitet sie Menschen in schweren Lebensphasen und widmet sich energetischer Heilarbeit.

Klappentext

978-3-85068-792-8?Naggaas? bedeutet in der siebenbürgisch-sächsischen Landessprache ?Elend? und beschreibt in diesem Buch den mühsamen und teilweise leidvollen Lebensweg des Bauernmädchens von der Kindheit bis ins hohe Alter. Aufgewachsen in einer der einst reichsten Kornkammern Europas, eingebettet in eine wunderbar funktionierende Dorfgemeinschaft mit kaum mehr als hundert Häusern, wuchs Maria Schneider als viertes Kind bei den Großeltern auf. Das Schicksal hatte es nicht gut gemeint. Als Zweijährige verlor sie bereits ihre junge Mutter. Bald darauf einen ihrer Brüder. Gezeichnet von diesen menschlichen Verlusten wurde für die Hauptautorin ?Familie? zum Wichtigsten in ihrem ganzen Leben. Nach einer nichtsdestotrotz als unbeschwert empfundenen Kindheit, gründete sie bereits im jugendlichen Alter von siebzehn Jahren mit ihrem Ehemann Martin eine eigene große Familie, die bis zum heutigen Tag auf fünf Kinder, dreizehn Enkelkinder und zweiundzwanzig Urenkel angewachsen und der ganze Stolz der heute Siebenundachtzigjährigen ist. Nach der Flucht durchlebte sie Entbehrung, Angst und Armut in stetem Wechsel. Es folgte der mühsame Aufbau einer neuen Existenz fern der alten Heimat und endete dennoch durch sparsamsten Lebenswandel, Fleiß und Strebsamkeit in gutbürgerlichem Wohlstand. Zu guter Letzt pflegte sie ihren Mann viele Jahre im selbsterbauten Einfamilienhaus fast bis zum Lebensende mit Hingabe ganz alleine. Trotz schwerer gemeinsamer Lebensphasen feierte das Paar im Kreise der Großfamilie nebst der seltenen ?Diamantenen Hochzeit? insgesamt siebenundsechzig mal das Ehejubiläum. Jetzt ist sie selbst auf Hilfe angewiesen, die sie sich weißgott verdient hat. Die Sehnsucht nach den verlorenen Besitzungen, den alten Zeiten und deren lustvoll gelebtem Brauchtum blieb. Alles das wurde an ihre jüngste Tochter und Mitautorin Monika Anna Görig sehr nachfühlend weitervermittelt. Durch viel Nachfragen und Recherchen über Land und Leute, Zeitgeschichtlichem, Landkarten, Fotos, Liedgut und Gedichten umrahmt Letztgenannte das Lebensbild ihrer Mutter.

Produktinformationen

Titel: Flucht aus Siebenbürgen
Untertitel: Naggaas-Tagebuch. Tagebuch des Elends
Autor:
EAN: 9783850687928
ISBN: 978-3-85068-792-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Ennsthaler
Genre: 20. Jahrhundert (bis 1945)
Anzahl Seiten: 232
Gewicht: 260g
Größe: H200mm x B120mm x T20mm
Jahr: 2013
Auflage: 3. A.
Land: AT