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Das "Kunstwerk der Zukunft" und die Antike

  • Kartonierter Einband
  • 383 Seiten
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Mit der Konzeption des "Kunstwerks der Zukunft" revolutionierte Richard Wagner um die Mitte des 19. Jahrhunderts das eur... Weiterlesen
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Beschreibung

Mit der Konzeption des "Kunstwerks der Zukunft" revolutionierte Richard Wagner um die Mitte des 19. Jahrhunderts das europäische Musiktheater. Seine Ideen schlugen sich nicht nur in den späteren Bühnenwerken vom "Rheingold" bis zum "Parsifal" nieder, sondern haben auch nachfolgende Komponisten beeinflusst und sogar Spuren bis in die Filmmusik hinterlassen. Herkunft und Kontexte des Konzepts, das zunächst in einer Reihe politisch-ästhetischer Schriften - darunter Wagners Hauptwerk "Oper und Drama" (1850/51) - Konturen gewann, werden seit längerem diskutiert. Zu den wesentlichen Inspirationsquellen zählten sehr eigentümliche Vorstellungen vom Zusammenhang von Kunst und Politik in der griechischen Antike. In den Beiträgen dieses Bandes, entstanden in den Jahren 1998-2018, wird diesen Zusammenhängen nachgegangen. Es wird aufgezeigt, in welcher Weise Wagner die athenische Demokratie und ihre Kontexte (miss-)verstanden hat und wie seine Vorstellungen vom griechischen Drama als Manifestation einer idealen Konvergenz von Kunst und Politik sein literarisches und musikdramatisches Schaffen beeinflusst haben. Mehrere Studien, die die Kontexte seiner Konzeption im 19. Jahrhundert beleuchten und ihren Konsequenzen bis in das 20. Jahrhundert nachgehen, runden den Band ab.

Autorentext

Mischa Meier ist seit 2004 Professor für Alte Geschichte an der Universität Tübingen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehört neben der griechischen Geschichte, der frühen römischen Kaiserzeit, der Spätantike und der antiken Historiographie auch die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte der Antike in Musik, Literatur und Film des 19./20. Jahrhunderts.



Klappentext

Mit der Konzeption des "Kunstwerks der Zukunft" revolutionierte Richard Wagner um die Mitte des 19. Jahrhunderts das europäische Musiktheater. Seine Ideen schlugen sich nicht nur in den späteren Bühnenwerken vom "Rheingold" bis zum "Parsifal" nieder, sondern haben auch nachfolgende Komponisten beeinflusst und sogar Spuren bis in die Filmmusik hinterlassen. Herkunft und Kontexte des Konzepts, das zunächst in einer Reihe politisch-ästhetischer Schriften - darunter Wagners Hauptwerk "Oper und Drama" (1850/51) - Konturen gewann, werden seit längerem diskutiert. Zu den wesentlichen Inspirationsquellen zählten sehr eigentümliche Vorstellungen vom Zusammenhang von Kunst und Politik in der griechischen Antike. In den Beiträgen dieses Bandes, entstanden in den Jahren 1998-2018, wird diesen Zusammenhängen nachgegangen. Es wird aufgezeigt, in welcher Weise Wagner die athenische Demokratie und ihre Kontexte (miss-)verstanden hat und wie seine Vorstellungen vom griechischen Drama als Manifestation einer idealen Konvergenz von Kunst und Politik sein literarisches und musikdramatisches Schaffen beeinflusst haben. Mehrere Studien, die die Kontexte seiner Konzeption im 19. Jahrhundert beleuchten und ihren Konsequenzen bis in das 20. Jahrhundert nachgehen, runden den Band ab.

Produktinformationen

Titel: Das "Kunstwerk der Zukunft" und die Antike
Untertitel: Konzeptionen - Kontexte - Wirkungen
Autor:
EAN: 9783826067112
ISBN: 978-3-8260-6711-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Königshausen & Neumann
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 383
Gewicht: 585g
Größe: H233mm x B154mm x T30mm
Veröffentlichung: 07.06.2019
Jahr: 2019