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Kolyma nach dem GULAG

  • Kartonierter Einband
  • 408 Seiten
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Bis 1953 war der gesamte Nordosten der UdSSR (die Kolyma bis zur Beringstraße mit der Hauptstadt Magadan) als "großes Lager" konz... Weiterlesen
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Beschreibung

Klappentext

Bis 1953 war der gesamte Nordosten der UdSSR (die Kolyma bis zur Beringstraße mit der Hauptstadt Magadan) als "großes Lager" konzipiert: Seine Durchdringung und Ausbeutung erfolgte ausschließlich durch Zwangsarbeit, beherrscht von den Organen der Geheimpolizei (NKVD-MVD). Doch bereits wenige Jahre nach Stalins Tod setzte sich die KPdSU in einem Machtkampf gegen den MVD durch, freie Arbeitskräfte arbeiteten in der mechanisierten Industrie, eine neue Infrastruktur entstand - aus Häftlingsbaracken wurden Kindergärten, aus Gefängniszellen Badehäuser. Wie der radikale Wandel durch Propaganda und Sozialpolitik gestützt wurde, auf welche Weise sich das Verhältnis der regionalen Elite zu Vertragsarbeitern im Vergleich zu Häftlingen veränderte und mit welchen enormen Belastungen für den Alltag sich die Transformation in der Permafrost-Region vollzog, zeigt diese Studie. Sie erörtert die Entstalinisierung als Erschließungsstrategie für ein Lagergebiet, das bis heute Symbol des Stalinismus ist.

Produktinformationen

Titel: Kolyma nach dem GULAG
Untertitel: Entstalinisierung im Magadaner Gebiet 1953-1960
Autor:
EAN: 9783110682540
ISBN: 978-3-11-068254-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: De Gruyter Oldenbourg
Genre: Zeigeschichte (1946 bis 1989)
Anzahl Seiten: 408
Gewicht: 709g
Größe: H240mm x B170mm x T22mm
Veröffentlichung: 01.12.2019
Jahr: 2019
Land: DE