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Events im Museum: Vermarktung oder gesellschaftlicher Auftrag?

  • Kartonierter Einband
  • 124 Seiten
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Deutsche Kulturinstitutionen werden zunehmend über sogenannte Events vermarktet, um mehr Menschen zu einem Kulturbesuch zu motivie... Weiterlesen
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Beschreibung

Deutsche Kulturinstitutionen werden zunehmend über sogenannte Events vermarktet, um mehr Menschen zu einem Kulturbesuch zu motivieren. Diese Arbeit erörtert am Beispiel der Stiftung Jüdisches Museum Berlin die Gratwanderung zwischen Vermarktung einer Kulturinstitution und ihrem bildungspolitischen Auftrag. Auf der Grundlage der Entstehungsgeschichte des JMB, der Assmann schen Gedächtnistheorie und aktueller Ansätze der Museumsforschung werden zunächst die gesellschaftlichen, ethischen sowie kulturpolitischen Anforderungen an das Museum herausgearbeitet. Hieran schließt die Analyse des veröffentlichten Marketingmaterials zum temporären Programm des JMB an. Die Ergebnisse zeigen, wie es dem Museum durch klar differenzierte und auf unterschiedliche Erlebnismilieus ausgerichtete Events gelingt, seinen gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen: Erst über die Ergänzung der Dauerausstellung und die Vermarktung des Museumsprogramms kann das JMB den divergenten gesellschaftlichen, ethischen und bildungspolitischen Anforderungen eines Jüdischen Museums in Deutschland gerecht werden.

Autorentext

Mirjam Hagen, geb. 1983, studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin sowie an der Uppsala Universitet (Schweden). Während ihres Abschlusses arbeitete sie in der Marketing-Abteilung der Stiftung Jüdisches Museum Berlin, inzwischen ist sie in der Marketingforschung tätig.



Klappentext

Deutsche Kulturinstitutionen werden zunehmend über sogenannte Events vermarktet, um mehr Menschen zu einem Kulturbesuch zu motivieren. Diese Arbeit erörtert am Beispiel der Stiftung Jüdisches Museum Berlin die Gratwanderung zwischen Vermarktung einer Kulturinstitution und ihrem bildungspolitischen Auftrag. Auf der Grundlage der Entstehungsgeschichte des JMB, der Assmann'schen Gedächtnistheorie und aktueller Ansätze der Museumsforschung werden zunächst die gesellschaftlichen, ethischen sowie kulturpolitischen Anforderungen an das Museum herausgearbeitet. Hieran schließt die Analyse des veröffentlichten Marketingmaterials zum temporären Programm des JMB an. Die Ergebnisse zeigen, wie es dem Museum durch klar differenzierte und auf unterschiedliche Erlebnismilieus ausgerichtete Events gelingt, seinen gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen: Erst über die Ergänzung der Dauerausstellung und die Vermarktung des Museumsprogramms kann das JMB den divergenten gesellschaftlichen, ethischen und bildungspolitischen Anforderungen eines Jüdischen Museums in Deutschland gerecht werden.

Produktinformationen

Titel: Events im Museum: Vermarktung oder gesellschaftlicher Auftrag?
Untertitel: Analyse der bildungspolitischen, ethischen und strukturellen Anforderungen an das Programm des Jüdischen Museums Berlin
Autor:
EAN: 9783639386479
ISBN: 978-3-639-38647-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: AV Akademikerverlag
Genre: Medien & Kommunikation
Anzahl Seiten: 124
Gewicht: 205g
Größe: H221mm x B149mm x T10mm
Veröffentlichung: 01.12.2011
Jahr: 2011
Auflage: Aufl.