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Effizienz, Stabilität und Verteilungsgerechtigkeit

  • Kartonierter Einband
  • 220 Seiten
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Die Wissenschaft kann durch nichts ersetzt werden. Sie achtet darauf, daB die Re geln der Kunst eingehalten werden. Auch auf die G... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Wissenschaft kann durch nichts ersetzt werden. Sie achtet darauf, daB die Re geln der Kunst eingehalten werden. Auch auf die Gefahr hin, uns mitunter zu ermU den, macht sie uns darauf aufmerksam, daB die verschiedenen Teile eines Werkes ein ausgewogenes Ganzes bilden mUssen. Kohiirenz und Geschlossenheit sind ihr ein Be durfnis. Der Berieht, mit dem die Kommission der Europaischen Gemeinschaft eine kleine Gruppe von Wirtschaftswissenschaftlern unter der Leitung von T. Padoa-Schioppa beauftragt hat, ist ein wissenschaftliehes Werk. Das heiBt jedoch nicht, daB es nicht realitatsbezogen ware: Primar aus der Sieht der Wirtschaftswissenschaft wird nach einer Antwort auf zwei aktuelle Fragen gesucht, namlich welche Schwierigkeiten sich auf dem Weg zur Verwirklichung des groBen Binnenmarktes bis 1992 ergeben werden und wie das funktionale System der Gemeinschaft angepaBt werden sollte, urn diesen Schwierigkeiten bestmoglich zu begegnen. Wer praktische Erfahrungen beim Aufbau Europas gesammelt hat, wird bei der Aufzahlung der Schwierigkeiten nicht Uberrascht sein. Ich mochte allerdings auf den originellen Ansatz hinweisen, den die Verfasser des Beriehts zur Darstellung dieser Schwierigkeiten gewahlt haben. Nach Ansicht der Autoren erhellt dieser Ansatz, weshalb sieh bestimmte "natUrliche" Wege der Wirtschaftsintegration in der Praxis als zu eng herausgestellt haben: Die Regel des komparativen Vorteils fUr bestimmte Sektoren, die haufig zur Be grUndung der Bewegung und des Nutzens des AuBenhandels angefUhrt wird, ist nach Auffassung unserer Autoren nicht mehr alleinige Antriebskraft der Handels integration. Die mikrookonomische Komplementaritat zwischen ahnlich struktu rierten Wirtschaften dUrfte nieht weniger ausschlaggebend sein.

Inhalt

A: Zusammenfassung.- 1 Eine Strategie für die Entwicklung der Europäischen Gemeinschaft.- 1.1 Vier Kernpunkte.- 1.2 Beurteilung der bisherigen Entwicklung des Gemeinschaftssystems.- 1.3 Für eine ausgewogene Entwicklung des Gemeinschaftssystems.- 1.4 Institutionelle Fragen.- B: Gedankliches Schema.- 2 Gegenstand und Aufbau des Berichts.- 3 Einige theoretische Grundsätze und Begriffe.- 4 Historische Erfahrungen.- C: Das derzeitige Gemeinschaftssystem.- 5 Waren- und Dienstleistungsmärkte.- 5.1 Handel bringt Vorteile - eine Stagnation des Handels verursacht Opportunitätskosten.- 5.2 Systemimmanente Fragen bei der Vollendung des gemeinsamen Marktes für Waren und Dienstleistungen.- 5.2.1 Abgaben und Quoten.- 5.2.2 Wettbewerbspolitik und Subventionen.- 5.2.3 Beschränkungen im öffentlichen Auftragswesen.- 5.2.4 Technische Normen.- 5.2.5 Verkehrsdienstleistungen.- 5.2.6 Finanzielle Dienstleistungen.- 5.2.7 Harmonisierung der indirekten Steuern und das Problem der Steuergrenzen.- 6 Arbeitsmärkte.- 6.1 Wanderbewegungen von Arbeitskräften.- 6.2 Arbeitsmarktprobleme im weiteren Sinne.- 7 Kapitalmärkte.- 8 Makroökonomische Politik.- 8.1 Europäisches Währungssystem.- 8.2 Das weiterreichende System wirtschaftspolitischer Koordinierung.- 9 Funktionen des Gemeinschaftshaushalts.- D: Wege zu einer ausgeglichenen Entwicklung des Gemeinschaftssystems.- 10 Ein Überdenken des Systems.- 11 Der Binnenmarkt als Instrument der effizienten Ressourcenallokation.- 11.1 Welche Prioritäten?.- 11.2 Freiheit des Wettbewerbs.- 11.3 Förderung der Entstehung von Unternehmensgründungen mit europäischer Dimension.- 11.4 Das Problem der zunehmenden Verstöße und institutionelle Probleme einer Marktpolitik.- 12 Kapitalmobilität, Europäisches Währungssystem und Stabilisierungsfunktion.- 12.1 Geldwert und Integration.- 12.1.1 Liberalisierung des Kapitalverkehrs und Währungsordnungen.- 12.1.2 Zur Zeit bestehende Währungsordnungen.- 12.1.3 Auswirkungen der Kapitalmobilität auf das EWS.- 12.1.4 Der zweite Schritt des EWS.- 12.1.5 Einige Bemerkungen zur Währungsunion.- 12.2 Sonstige Probleme der Stabilisierungspolitik.- 12.2.1 Das längerfristige Modell für die Haushaltspolitik der Gemeinschaft.- 12.2.2 Arbeitskosten, betrieblicher Arbeitsablauf und Sozialpolitik.- 12.2.3 Ein dezentralisiertes Modell für die Haushalts- und Arbeitsmarktpolitik.- 13 Der Gemeinschaftshaushalt und seine Umverteilungsfunktion.- 13.1 Allgemeine Überlegungen.- 13.2 Umverteilungsmechanismus in mehrschichtigen Regierungsstrukturen.- 13.3 Die regionale Dimension.- 13.4 Reform der Strukturfonds.- 13.5 Die kombinierte Verteilungs- und Allokationsfunktion der Agrarpolitik.- 13.6 Finanzierung des Gemeinschaftshaushalts und globale Ausgewogenheit.- 14 Wachstumsbedingungen.- Anmerkungen.- Literaturhinweise.- Anhänge.- A. Konzepte der wirtschaftlichen Integration in Europa.- B. Die Körperschaftsteuer auf der Basis des Cash-flow.- C. Schema für die Koordinierung der makroökonomischen Politik.- D. Verteilungsaspekte des Gemeinschaftshaushalts.- E. Die weniger begünstigten Regionen der Gemeinschaft.- Stichwortverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Effizienz, Stabilität und Verteilungsgerechtigkeit
Untertitel: Eine Entwicklungsstrategie für das Wirtschaftssystem der Europäischen Gemeinschaft
Autor:
EAN: 9783409161039
ISBN: 978-3-409-16103-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Gabler Verlag
Genre: Management
Anzahl Seiten: 220
Gewicht: 370g
Größe: H200mm x B250mm x T15mm
Jahr: 1988
Auflage: 1988

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