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Vor aller Augen

  • Kartonierter Einband
  • 396 Seiten
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quot;Geschichte zerfällt in Bilder, nicht in Geschichten." Wenn Walter Benjamin mit seiner These Recht hat, steht die Bildfor... Weiterlesen
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Beschreibung

quot;Geschichte zerfällt in Bilder, nicht in Geschichten." Wenn Walter Benjamin mit seiner These Recht hat, steht die Bildforschung vor einer wahrhaft großen Herausforderung. Es gilt, das Universum der Bilder zu sichten und auf den gebührenden Begriff zu bringen. Michael Diers tut dies, indem er in exemplarischen Analysen jeweils einen bedeutungsvoll sprechenden Gegenstand - Kunstwerk oder allgemeines Bild - in den Mittelpunkt rückt und einlässlich als ästhetisches und historisches Zeugnis ins Auge fasst. Sein Blick reicht dabei vom Ende des 15. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.Öffentliche Bilder und damit Beiträge zur politischen Ikonographie liefern Sujets und Themen der Studie. Das klassische Gemälde ist ebenso vertreten wie das Graffito, die Collage wie der Film. Auch Tanz und Theater kommen mit ihren Bildvorwürfen sub specie von Politik, Geschichte und Ästhetik zur Sprache. Dass sich der behandelte Zeitraum weit erstreckt, lässt sich mit dem erwähnten paradigmatischen Vorgehen sowie mit einem berühmten Diktum Giorgio Vasaris, des Gründervaters der Kunstgeschichte, erläutern: Es komme darauf an, Vergangenes als Gegenwart zu erfahren, die Gegenwart als künftige Historie anzusehen. Diers expliziert kein historisches Kontinuum, sondern analysiert charakteristische und repräsentative Einzelfälle, die jeweils für ihre Epoche einstehen.

Autorentext
Prof. Michael Diers ist seit April 2004 Inhaber des Lehrstuhls für Kunstgeschichte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und außerplanmäßiger Professor an der Humboldt-Universität in Berlin 1991-2001. (Mit-) Herausgeber der Reihe »kunststück« im Fischer Verlag. Zahlreiche Aufsätze und Buchpublikationen u.a. zu Kunst- und Medientheorie, Fotografie und Neue Medien sowie zur Kunst der Renaissance, der Moderne und des 20. Jahrhunderts.

Klappentext

»Geschichte zerfällt in Bilder, nicht in Geschichten.« Wenn Walter Benjamin mit seiner These Recht hat, steht die Bildforschung vor einer wahrhaft großen Herausforderung. Es gilt, das Universum der Bilder zu sichten und auf den gebührenden Begriff zu bringen. Michael Diers tut dies, indem er in exemplarischen Analysen jeweils einen bedeutungsvoll sprechenden Gegenstand - Kunstwerk oder allgemeines Bild - in den Mittelpunkt rückt und einlässlich als ästhetisches und historisches Zeugnis ins Auge fasst. Sein Blick reicht dabei vom Ende des 15. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.Öffentliche Bilder und damit Beiträge zur politischen Ikonographie liefern Sujets und Themen der Studie. Das klassische Gemälde ist ebenso vertreten wie das Graffito, die Collage wie der Film. Auch Tanz und Theater kommen mit ihren Bildvorwürfen sub specie von Politik, Geschichte und Ästhetik zur Sprache. Dass sich der behandelte Zeitraum weit erstreckt, lässt sich mit dem erwähnten paradigmatischen Vorgehen sowie mit einem berühmten Diktum Giorgio Vasaris, des Gründervaters der Kunstgeschichte, erläutern: Es komme darauf an, Vergangenes als Gegenwart zu erfahren, die Gegenwart als künftige Historie anzusehen. Diers expliziert kein historisches Kontinuum, sondern analysiert charakteristische und repräsentative Einzelfälle, die jeweils für ihre Epoche einstehen.

Produktinformationen

Titel: Vor aller Augen
Untertitel: Studien zu Kunst, Bild und Politik
Autor:
EAN: 9783770560592
ISBN: 978-3-7705-6059-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Fink Wilhelm GmbH + Co.KG
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 396
Gewicht: 706g
Größe: H233mm x B156mm x T30mm
Veröffentlichung: 12.10.2016
Jahr: 2016
Land: DE

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