Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Rechtliche Aspekte grenzüberschreitender Nettingvereinbarungen

  • Kartonierter Einband
  • 308 Seiten
(0) Erste Bewertung abgegeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Die mit Nettingvereinbarungen verbundenen Ziele - Reduzierung von Bonitäts- und Liquiditätsrisiken sowie von Kapitalkosten - könne... Weiterlesen
20%
105.00 CHF 84.00
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.

Beschreibung

Die mit Nettingvereinbarungen verbundenen Ziele - Reduzierung von Bonitäts- und Liquiditätsrisiken sowie von Kapitalkosten - können nur erreicht werden, wenn Nettingverfahren auf einer gesicherten rechtlichen Basis beruhen. Der Autor ordnet daher verschiedene Nettingformen rechtlich ein und untersucht die Mindestanforderungen einer unanfechtbaren Rechtsgrundlage. Dabei wird neben den derivaten Finanzinstrumenten auch die Entwicklung im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr einbezogen. Aus der Perspektive des deutschen Rechts soll ein Beitrag geleistet werden, bestehende Unsicherheiten bezüglich der Durchsetzbarkeit von Nettingvereinbarungen in der Insolvenz zu verringern. Im Ergebnis wird u. a. herausgearbeitet, daß die Nettingklauseln im deutschen Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte sowie im ISDA Master Agreement nicht gegen 119 InsO verstoßen. Es wird aber nachgewiesen, daß ein Liquidationsnetting bei Eröffnung eines Insolvenzverfahrens nur nach den in 104 InsO festgelegten Grundsätzen abgewickelt werden kann, da abweichende vertragliche Regelungen gegen 119 InsO verstoßen und damit unwirksam sind. Weiterhin sind die in jüngerer Vergangenheit sowohl auf europäischer Ebene als auch durch den deutschen Gesetzgeber im Hinblick auf die bankaufsichtsrechtliche Anerkennung des Netting getroffenen Maßnahmen Gegenstand einer ausführlichen Analyse. Die bankaufsichtsrechtliche Behandlung von Nettingvereinbarungen in Deutschland sowohl im Hinblick auf die Eigenkapitalanrechnung der Kreditinstitute nach Grundsatz I zu 10 KWG als auch auf die Groß- und Millionenkreditverordnung wird ausführlich erläutert.

Klappentext

Die mit Nettingvereinbarungen verbundenen Ziele - Reduzierung von Bonitäts- und Liquiditätsrisiken sowie von Kapitalkosten - können nur erreicht werden, wenn Nettingverfahren auf einer gesicherten rechtlichen Basis beruhen. Der Autor ordnet daher verschiedene Nettingformen rechtlich ein und untersucht die Mindestanforderungen einer unanfechtbaren Rechtsgrundlage. Dabei wird neben den derivaten Finanzinstrumenten auch die Entwicklung im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr einbezogen. Aus der Perspektive des deutschen Rechts soll ein Beitrag geleistet werden, bestehende Unsicherheiten bezüglich der Durchsetzbarkeit von Nettingvereinbarungen in der Insolvenz zu verringern. Im Ergebnis wird u. a. herausgearbeitet, daß die Nettingklauseln im deutschen Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte sowie im ISDA Master Agreement nicht gegen § 119 InsO verstoßen. Es wird aber nachgewiesen, daß ein Liquidationsnetting bei Eröffnung eines Insolvenzverfahrens nur nach den in § 104 InsO festgelegten Grundsätzen abgewickelt werden kann, da abweichende vertragliche Regelungen gegen § 119 InsO verstoßen und damit unwirksam sind. Weiterhin sind die in jüngerer Vergangenheit sowohl auf europäischer Ebene als auch durch den deutschen Gesetzgeber im Hinblick auf die bankaufsichtsrechtliche Anerkennung des Netting getroffenen Maßnahmen Gegenstand einer ausführlichen Analyse. Die bankaufsichtsrechtliche Behandlung von Nettingvereinbarungen in Deutschland sowohl im Hinblick auf die Eigenkapitalanrechnung der Kreditinstitute nach Grundsatz I zu § 10 KWG als auch auf die Groß- und Millionenkreditverordnung wird ausführlich erläutert.



Inhalt

Inhaltsübersicht: 1. Kapitel: Begriff, Beispiele und Strukturen grenzüberschreitender Nettingverfahren: Einführung - Nettingvereinbarungen bei grenzüberschreitenden Zahlungen - Nettingverfahren bei Finanzderivaten - Zusammenfassung der verschiedenen Nettingformen - 2. Kapitel: Rechtliche Struktur und allgemeine Wirksamkeit verschiedener Nettingformen: Anwendbares Recht bei grenzüberschreitenden Nettingvereinbarungen - Zahlungsverkehrsnetting - Novationsnetting (netting by novation) - Liquidationsnetting (netting by close out) - Zusammenfassung - 3. Kapitel: Nettingvereinbarungen in der Insolvenz: Allgemeine Hinweise - Zahlungsverkehrsnetting in der Insolvenz - Novationsnetting in der Insolvenz - Liquidationsnetting in der Insolvenz - Zusammenfassung - 4. Kapitel: Bankaufsichtsrechtliche Auswirkungen von Nettingverfahren: Einführung - Aufsichtsrechtliche Erfassung des Adressenausfallrisikos - Aufsichtsrechtliche Erfassung des Marktrisikos - Zusammenfassung - Gesamtergebnis - Anhang - Literaturverzeichnis - Sachwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Rechtliche Aspekte grenzüberschreitender Nettingvereinbarungen
Autor:
EAN: 9783428107124
ISBN: 978-3-428-10712-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Handels- & Wirtschaftsrecht
Anzahl Seiten: 308
Gewicht: 405g
Größe: H233mm x B156mm x T19mm
Jahr: 2001
Auflage: 1., Aufl.

Bewertungen

Gesamtübersicht

Meine Bewertung

Bewerten Sie diesen Artikel