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MERKUR Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2016-06

  • Kartonierter Einband
  • 104 Seiten
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Bernhard Schlink denkt über Fragen der "praktischen Gerechtigkeit" nach. Über die Gefahren der Identitätspolitik schreib... Weiterlesen
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Beschreibung

Bernhard Schlink denkt über Fragen der "praktischen Gerechtigkeit" nach. Über die Gefahren der Identitätspolitik schreibt Martin Burckhardt. Ekkehard Knörer liest Kriminalliteratur, Marcus Twellmann Juli Zehs neuen Roman und Fabian Steinhauer Christoph Möllers' "Die Möglichkeit der Normen". Hannelore Schlaffer erinnert (sich) an Hans Robert Jauß.

Im Aufmacher des Junihefts (Nr. 805) denkt Bernhard Schlink sehr grundsätzlich über Fragen der "praktischen Gerechtigkeit" nach. Martin Burckhardt schreibt über die Fallen der Identitätspolitik auf allen Seiten der diskursiven Debattenverläufe, von Schnellächtungen aus (vermeintlich) antisexistischer Sicht bis zu Pegida & Co. Wie eine Wissenschaft entsteht, reüssiert, sich diskreditiert und dann abseits des akademischen Normalbetriebs trotzdem weitermacht, schildert Thomas Etzemüller am Beispiel der Rassenanthropologie. Und Fabian Steinhauer hat Christoph Möllers' rechtsphilosophisches Werk "Die Möglichkeit der Normen" so gründlich wie kritisch gelesen. In Matthias Dells Medienkolumne geht es um Ai Weiwei und Fußballreporter. Für seine Literaturkolumne liest Ekkehard Knörer neuerschienene und wiederaufgelegte Werke der Kriminalliteratur. Marcus Twellmann stellt Juli Zehs ambitionierten Gesellschaftsroman "Unterleuten" in die Kontexte, in die er gehört. In den Marginalien erinnert sich Hannelore Schlaffer an den durch seine spät öffentlich gewordene NS-Vergangenheit diskreditierten Romanisten Hans Robert Jauß - und schreibt hin- und hergerissen über den Mann, den sie (nicht) kannte. Peter Stachel erklärt uns "Österreich, wie es ist" - und wie es ist, ist es nicht gut. An die "fetten Zeiten" erinnert sich Leander Steinkopf. Und Harry Walter analysiert wieder ein gefundenes Foto.

Autorentext
Der Herausgeber Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).

Klappentext

Im Aufmacher des Junihefts (Nr. 805) denkt Bernhard Schlink sehr grundsätzlich über Fragen der »praktischen Gerechtigkeit« nach. Martin Burckhardt schreibt über die Fallen der Identitätspolitik auf allen Seiten der diskursiven Debattenverläufe, von Schnellächtungen aus (vermeintlich) antisexistischer Sicht bis zu Pegida & Co. Wie eine Wissenschaft entsteht, reüssiert, sich diskreditiert und dann abseits des akademischen Normalbetriebs trotzdem weitermacht, schildert Thomas Etzemüller am Beispiel der Rassenanthropologie. Und Fabian Steinhauer hat Christoph Möllers' rechtsphilosophisches Werk »Die Möglichkeit der Normen« so gründlich wie kritisch gelesen. In Matthias Dells Medienkolumne geht es um Ai Weiwei und Fußballreporter. Für seine Literaturkolumne liest Ekkehard Knörer neuerschienene und wiederaufgelegte Werke der Kriminalliteratur. Marcus Twellmann stellt Juli Zehs ambitionierten Gesellschaftsroman »Unterleuten« in die Kontexte, in die er gehört. In den Marginalien erinnert sich Hannelore Schlaffer an den durch seine spät öffentlich gewordene NS-Vergangenheit diskreditierten Romanisten Hans Robert Jauß - und schreibt hin- und hergerissen über den Mann, den sie (nicht) kannte. Peter Stachel erklärt uns »Österreich, wie es ist« - und wie es ist, ist es nicht gut. An die »fetten Zeiten« erinnert sich Leander Steinkopf. Und Harry Walter analysiert wieder ein gefundenes Foto.



Inhalt
Bernhard Schlink: Praktische Gerechtigkeit Martin Burckhardt: Im Netz der kleinen Brüder. Über die Modernität der Populismen Thomas Etzemüller: Was können wir von der Rassenanthropologie lernen? Aus dem Maschinenraum einer untoten Disziplin Fabian Steinhauer: Abstand nehmen. Zu Christoph Möllers' Theorie der Normen Matthias Dell: Medienkolumne. Korrekt oder? Ai Weiwei und die Fußball-EM Ekkehard Knörer: Literaturkolumne. Fiktion nach Quellen: neue (alte) Kriminalliteratur Marcus Twellmann: Idyll aktuell. Was eine Geschichte vom Dorf über die Gesellschaft verrät Hannelore Schlaffer: Hans Robert Jauß. Kleine Apologie Peter Stachel: Österreich, wie es ist Leander Steinkopf: Die fetten Zeiten Harry Walter: Scheinanlage Brasilien

Produktinformationen

Titel: MERKUR Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2016-06
Untertitel: Nr. 805, Heft Juni 2016
Editor:
EAN: 9783608974447
ISBN: 978-3-608-97444-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Klett-Cotta Literatur
Anzahl Seiten: 104
Gewicht: 195g
Größe: H234mm x B153mm
Veröffentlichung: 13.06.2016
Jahr: 2016
Land: DE

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