Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Zion als Frau

  • Fester Einband
  • 527 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Diese Arbeit gewann 2007 den Preis der Theologischen Fakultät der Universität Basel. Was bedeutet Zions Weiblichkeit in der jüdisc... Weiterlesen
20%
127.00 CHF 101.60
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.

Beschreibung

Diese Arbeit gewann 2007 den Preis der Theologischen Fakultät der Universität Basel. Was bedeutet Zions Weiblichkeit in der jüdischen Religions- und Literaturgeschichte? Die biblische Zionsgestalt ist schon im Midrasch des Hohenliedes die Geliebte, an der sich Gott freut, sie ist aber auch die verlassene Mutter, die Stadt Jerusalem, wie im biblischen Klagelied. Die hebräische synagogale Poesie widerspiegelt seit Jannai (6. Jh.) und über Abraham Ibn Ezra (11./12. Jh.) hinaus in der weiblichen Zionsgestalt das wechselnde Selbstverständnis des jüdischen Volkes. Der literarischen Palette von Frauenmetaphern Zions widmet sich nun erstmalig diese motivgeschichtliche Untersuchung. Der neue Ansatz der Autorin zeigt, wie die jüdischen Hofpoeten, u.a. Shlomo Ibn Gabirol, Moshe Ibn Ezra und Jehuda Halevi das traditionelle Frauenbild Zions mit der Figur der schönen Geliebten aus der arabo-hebräischen Liebesdichtung verbinden, ihr aber auch die männliche Rolle des sehnsüchtigen Freundes / Schützlings aus der Panegyrik geben. Welche Funktion hat diese kontroverse Doppelrolle Zions? Die Problemstellung ist das Exil: Irrt Zion, die Geliebte Gottes, ziellos umher oder sucht sie nach Gott und ihrer Heimat? Die Autorin bietet nicht nur ein literarisches Panorama hebräischer Poesie, sondern rückt die bedeutendste Literaturgattung des Mittelalters in ein neues Licht. Die beigelegte CD-ROM enthält 145 übersetzte und kommentierte Gedichte klassischer Piyyutdichter des Landes Israel und der Dichter des Goldenen Zeitalters von al-Andalus. Davon werden rund ein Drittel auch in der hebräischen Originalversion wiedergegeben.

Autorentext

Die Autorin: Meret Gutmann-Grün, 1949 in Basel geboren, hat im ersten Studium Klassische Philologie abgeschlossen und unterrichtet Hebräisch (Ivrith), Griechisch, Latein in der Erwachsenenbildung. 1991 schloss sie berufsbegleitend das Studium der Judaistik in Luzern sowie ein halbes Jahr an der Hebrew University Jerusalem an. Sie promovierte 2006 mit der vorliegenden Dissertation an der Universität Basel.



Zusammenfassung
quot;[E]ine Studie (...), die die Piyyutforschung ohne jeden Zweifel um ein Entscheidendes voranbringt sowie neben der Judaistik auch Fachgebiete wie etwa Theologie, Literatur- und Religionswissenschaft nachhaltig bereichern wird." (Yvonne Domhardt, Freiburger Rundbrief) "Die Verfasserin hat eine bemerkenswerte, dichte und sorgfältig argumentierende Studie eines spannenden Aspekts jüdischer Liturgie vorgelegt. Nicht nur an mittelalterlicher hebräischer Poesie interessierte Leser und Leserinnen, sondern auch an jüdischer Theologie und insbesondere an der Verarbeitung der Exilserfahrung Interessierte werden sie mit Gewinn zur Hand nehmen." (Maria Diemling, Theologische Literaturzeitung)

Inhalt

Aus dem Inhalt: Jüdische poetische Liturgie des Mittelalters - Hebräische Liebeslieder/Freundschaftslieder - Die jüdisch-arabische Convivencia in al-Andalus - Exilsproblematik - Motiv des Umherirrens/der Trennung - Motiv des/der fernen schönen Geliebten - Zion als Garten und zerstörtes Liebeslager - Jüdisches Selbstverständnis und Gottesbeziehung - Hermeneutik des Hohenliedes - Gott und Israel in weiblicher/männlicher Metaphorik (Genderfrage).

Produktinformationen

Titel: Zion als Frau
Untertitel: Das Frauenbild Zions in der Poesie von al-Andalus auf dem Hintergrund des klassischen Piyyuts
Autor:
EAN: 9783039114467
ISBN: 978-3-03911-446-7
Format: Fester Einband
Herausgeber: Lang, Peter
Genre: Christentum
Anzahl Seiten: 527
Gewicht: 956g
Größe: H228mm x B159mm x T40mm
Jahr: 2008
Auflage: Neuausg.

Bewertungen

Gesamtübersicht

Meine Bewertung

Bewerten Sie diesen Artikel