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Motive und Rollen des Autors in Vergils Eklogen, den Oden des Horaz und den Elegien des Properz

  • Fester Einband
  • 231 Seiten
In der römischen Literatur des 1. vorchristlichen Jahrhunderts werden vermehrt religiöse, militärische und politische Rollen auf i... Weiterlesen
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Beschreibung

In der römischen Literatur des 1. vorchristlichen Jahrhunderts werden vermehrt religiöse, militärische und politische Rollen auf innovative Weise für die literarische Selbstinszenierung des Autors in Anspruch genommen. Vergil, Horaz und Properz lassen ihre Sprecher als pontifex, vates, auspex oder auch als imperator oder princeps auftreten. Im selbstreflexiven Entwurf ihrer Rollen analysieren sie Strategien, mit denen gesellschaftliche Akteure öffentlich Autorität begründen. Wie Analysen von Vergils Eklogen, den Oden des Horaz und den Elegien des Properz zeigen, lässt sich Autorschaft als Summe aller Motive definieren, die eine kohärenzstiftende und legitimierende Wirkung entfalten: In welchen Abhängigkeiten steht ein Autor? Inwiefern wird er als rechtliches Subjekt, als Person öffentlichen Interesses, als biographisch fassbares Individuum, als Vertreter einer Berufsgruppe oder als Figur im Text für die Autorität der Werke relevant? Am Beispiel der Eklogen, Oden und Elegien wird gezeigt, auf welche Weise Literatur politische und religiöse Legitimationsstrategien unter Augustus sichtbar macht und sie für eigene Zwecke zu nutzen weiß.

Produktinformationen

Titel: Motive und Rollen des Autors in Vergils Eklogen, den Oden des Horaz und den Elegien des Properz
Autor:
EAN: 9783402130582
ISBN: 978-3-402-13058-2
Format: Fester Einband
Herausgeber: Aschendorff Verlag
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 231
Gewicht: 366g
Größe: H228mm x B156mm x T20mm
Jahr: 2014