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Die große Abneigung. Wie antisemitisch ist Österreich?

  • Fester Einband
  • 279 Seiten
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Beschreibung

Jeder zweite Österreicher glaubt, "dass die Juden die internationale Geschäftswelt beherrschen" und jeder fünfte wünscht sich Politiker, "die ihre Stimme gegen den jüdischen Einfluss im Land" erheben. Die Vitalität des Antisemitismus in Österreich ist ungebrochen, auch wenn sich sein öffentliches Erscheinungsbild in den vergangenen Jahren verändert hat. Das Buch Die große Abneigung folgt den antisemitischen Spuren von 1945 bis in die Gegenwart und rekonstruiert entscheidende Etappen der Entwicklung des antisemitischen Diskurses in der Zweiten Republik. Dabei stützt sich der Autor auf zahlreiche empirische Befunde sowohl der Umfrage- als auch der Medienforschung. Heute speist sich der moderne Antisemitismus aus dem Nahost-Konflikt und einer überbordenden Kritik an Israel. Aber wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Kritik und antisemitischem Ressentiment? Und: Auf welcher Seite steht hier die Israel-Berichterstattung österreichischer Printmedien? Maximilian Gottschlich versucht Antwort auf diese und andere grundlegende Fragen zu geben und ein differenziertes Bild von Kontinuität und Wandel anti-semitischer Vorurteile in der öffentlichen und veröffentlichten Meinung Österreichs zu zeichnen. Sein Buch liefert nicht nur epidemiologische Befunde zur "sozialen Krankheit" Antisemitismus, sondern ist zugleich ein engagiertes Plädoyer dafür, dem destruktiven Potenzial des Antisemitismus mehr Widerstand entgegenzusetzen als bisher. Wie antisemitisch ist die österreichische Bevölkerung heute - ein Vierteljahrhundert nach der Affäre Waldheim?

Autorentext

Maximilian Gottschlich, geboren 1948 in Wien, seit 1983 Professor am Institut fu r Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Zahlreiche Studien und Veröffentlichungen u. a. zu Problemen der Kommunikationsgesellschaft, der Medienethik, des modernen Antisemitismus, des Verhältnisses von Religion, Medien und Gesellschaft. Langjährige Beschäftigung mit Fragen ju disch-christlicher Verständigung und Spiritualität.



Klappentext

Jeder zweite Österreicher glaubt, "dass die Juden die internationale Geschäftswelt beherrschen" und jeder fu nfte wu nscht sich Politiker, "die ihre Stimme gegen den ju dischen Einfluss im Land" erheben. Die Vitalität des Antisemitismus in Österreich ist ungebrochen, auch wenn sich sein öffentliches Erscheinungsbild in den vergangenen Jahren verändert hat.

Das Buch Die große Abneigung folgt den antisemitischen Spuren von 1945 bis in die Gegenwart und rekonstruiert entscheidende Etappen der Entwicklung
des antisemitischen Diskurses in der Zweiten Republik. Dabei stu tzt sich der Autor auf zahlreiche empirische Befunde sowohl der Umfrage- als auch der Medienforschung.
Heute speist sich der moderne Antisemitismus aus dem Nahost-Konflikt und einer u berbordenden Kritik an Israel. Aber wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Kritik und antisemitischem Ressentiment? Und: Auf welcher Seite steht hier die Israel-Berichterstattung österreichischer Printmedien?

Maximilian Gottschlich versucht Antwort auf diese und andere grundlegende Fragen zu geben und ein differenziertes Bild von Kontinuität und Wandel anti-semitischer Vorurteile in der öffentlichen und veröffentlichten Meinung Österreichs zu zeichnen.
Sein Buch liefert nicht nur epidemiologische Befunde zur "sozialen Krankheit" Antisemitismus, sondern ist zugleich ein engagiertes Plädoyer dafu r, dem destruktiven Potenzial des Antisemitismus mehr Widerstand entgegenzusetzen als bisher. Wie antisemitisch ist die österreichische Bevölkerung heute - ein Vierteljahrhundert nach der Affäre Waldheim?

Produktinformationen

Titel: Die große Abneigung. Wie antisemitisch ist Österreich?
Untertitel: Kritische Befunde zu einer sozialen Krankheit
Autor:
EAN: 9783707604108
ISBN: 978-3-7076-0410-8
Format: Fester Einband
Herausgeber: Czernin Verlags GmbH
Genre: Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
Anzahl Seiten: 279
Gewicht: 465g
Größe: H223mm x B144mm x T30mm
Veröffentlichung: 21.03.2012
Jahr: 2012

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