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Die Gesamtgläubigerschaft

  • Kartonierter Einband
  • 215 Seiten
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Beschreibung

Die Gesamtgläubigerschaft, geregelt in den 428-430 BGB als Form obligatorischer Mitberechtigung, erweist sich bei näherem Hinsehen bald als unzureichend erforschtes Institut. Ihr Anwendungsbereich gilt als schmal, kaum ein Fall ist unumstritten; ihr Zweck und ihr Konzept sind unklar, Darstellungen in Lehrbüchern und Kommentaren knapp und kasuistisch. Verschiedene rechtshistorisch orientierte Beiträge haben indes jüngst die Erkenntnis geschärft, dass der Weg zu einem sachgerechten Verständnis der Gesamtgläubigerschaft im geltenden Recht nur über den Blick auf ihre römisch-rechtlichen Grundlagen führt. Dies nimmt Maximilian Engelbrecht zum Anlass für eine dogmatische Untersuchung, die ihr besonderes Augenmerk auf die Einbeziehung dogmengeschichtlicher Auslegungsgesichtspunkte richtet: Auf Grundlage einer eingehenden Betrachtung der Dogmengeschichte von den römischen Ursprüngen bis zur Kodifikation im BGB entwirft der Autor ein in sich geschlossenes dogmatisches Konzept der BGB-Gesamtgläubigerschaft.

Autorentext

Maximilian Engelbrecht, 1980 geboren, studierte nach dem Abitur und dem Zivildienst von 2001 bis 2007 Rechtswissenschaften mit wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung an der Universität Bayreuth, der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und dem University College Dublin. Nach dem Ersten Juristischen Staatsexamen war er von 2007 bis 2010 Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Römisches Recht und Historische Rechtsvergleichung von Professor Dr. Jan Dirk Harke sowie freier Mitarbeiter eines juristischen Repetitoriums. Seit 2010 ist er Rechtsreferendar im OLG-Bezirk Nürnberg. Die Promotion erfolgte mit mündlicher Prüfung im Februar 2011.



Klappentext

Die Gesamtgläubigerschaft, geregelt in den §§ 428-430 BGB als Form obligatorischer Mitberechtigung, erweist sich bei näherem Hinsehen bald als unzureichend erforschtes Institut. Ihr Anwendungsbereich gilt als schmal, kaum ein Fall ist unumstritten; ihr Zweck und ihr Konzept sind unklar, Darstellungen in Lehrbüchern und Kommentaren knapp und kasuistisch. Verschiedene rechtshistorisch orientierte Beiträge haben indes jüngst die Erkenntnis geschärft, dass der Weg zu einem sachgerechten Verständnis der Gesamtgläubigerschaft im geltenden Recht nur über den Blick auf ihre römisch-rechtlichen Grundlagen führt. Dies nimmt Maximilian Engelbrecht zum Anlass für eine dogmatische Untersuchung, die ihr besonderes Augenmerk auf die Einbeziehung dogmengeschichtlicher Auslegungsgesichtspunkte richtet: Auf Grundlage einer eingehenden Betrachtung der Dogmengeschichte von den römischen Ursprüngen bis zur Kodifikation im BGB entwirft der Autor ein in sich geschlossenes dogmatisches Konzept der BGB-Gesamtgläubigerschaft.



Inhalt

Inhaltsübersicht: Einleitung - 1. Kapitel: Die Gesamtgläubigerschaft im Römischen Recht: I. Praktische Bedeutung: Die "Sicherung" der Forderung als originäre Funktion - II. Entstehungsgründe: Die römische Gesamtgläubigerschaft als Produkt der Parteidisposition - Die Sonderfall der argentarii socii - III. Rechtsfolgen: Die Einzelverfügungsbefugnisse der rei stipulandi - Der Innenausgleich - IV. Die Gesamtgläubigerschaft aus Vermächtnis - 2. Kapitel: Die Gesamtgläubigerschaft von der Rezeption bis zum BGB: I. Praktische Bedeutung und Kodifikation: Das Aussterben der Gesamtgläubigerschaft und ihre Zweckbestimmung in der Wissenschaft - Die Erwägungen des BGB-Gesetzgebers - Entwicklungen unter dem BGB - II. Die Wirkung von Tatsachen: Erfüllungssurrogate und Verfügungen - Klageerhebung und Urteil - Konfusion - III. Entstehungsgründe: Entstehungsgründe vor dem BGB - Die Lage unter dem BGB - IV. Der Innenausgleich: Der Innenausgleich vor dem BGB - Der Innenausgleich nach § 430 BGB - 3. Kapitel: Die Gesamtgläubigerschaft im geltenden Recht - Versuch einer dogmatischen Ordnung: I. Die vertragliche Gesamtgläubigerschaft - II. Die nichtrechtsgeschäftliche Gesamtgläubigerschaft - Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse zum geltenden Recht - Literaturverzeichnis - Sachwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Die Gesamtgläubigerschaft
Untertitel: Eine dogmengeschichtliche und dogmatische Untersuchung
Autor:
EAN: 9783428136360
ISBN: 978-3-428-13636-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 215
Gewicht: 301g
Größe: H236mm x B156mm x T15mm
Jahr: 2011
Auflage: 1. Auflage

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