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Der Planet der Kinder

  • Kartonierter Einband
  • 85 Seiten
Nichts ahnend wird der kleine Peter in einem UFO auf den geheimnisvollen Planeten der Kinder geflogen. Und was ihn dort erwartet, ... Weiterlesen
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Hinweis: Dieser Artikel ist für Jugendliche unter 8 Jahren nicht geeignet.

Beschreibung

Nichts ahnend wird der kleine Peter in einem UFO auf den geheimnisvollen Planeten der Kinder geflogen. Und was ihn dort erwartet, raubt ihm den Atem! Außerirdische Kinder aus der ganzen Galaxie haben sich versammelt und haben nur ein Thema: die Erde! Peter sieht Dinge und erlebt Abenteuer, die er nicht für möglich gehalten hätte, findet Freunde aus den unterschiedlichsten Welten und wird dabei vor allem an Eines erinnert: dass alles, was er sucht, bereits in ihm selbst verborgen liegt. Ein Buch von der Lebensfreude, Unbeschwertheit und einem kleinen Jungen auf dem Weg zu seinem großen Abenteuer auf dem Planeten der Kinder!

Autorentext

Max Kuhlmann: 1985er Jahrgang, kommt aus Telgte, einer Kleinstadt nahe Münster und studiert derzeit Politikwissenschaft in Berlin. Nach seinem Abitur 2004 zog er wegen eines Schauspielstudiums an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in die Hauptstadt, entschied sich dann jedoch für einen anderen Weg und hat 2011 seinen Bachelor in Politik abgeschlossen. Neben dem Schreiben von Geschichten gehören zu seinen Hobbies auch das Verfassen eigener Songs und manchmal auch noch die Schauspielerei. Seit Oktober 2011 ist Max zudem ausgebildeter Qi-Gong-Lehrer. Vor allem aber widmet er sich dem Studium seines eigenen Selbst: Tägliche, tiefe Meditation ist fester Bestandteil seines Alltags und zugleich Quelle der Inspiration für Bücher, das Leben und andere kreative Projekte.



Zusammenfassung
Spätestens seit dem "Kleinen Prinzen" von Antoine de Saint-Exupéry ist die Planetenallegorie ein Genre, um der irdischen Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten. Der extraterrestrische Standpunkt gibt einem Autor die Möglichkeit, einen fremden Blick auf den blauen Planeten zu werfen und unvoreingenommen alles, aber auch wirklich alles in Frage zu stellen, und zwar grundsätzlich in Frage zu stellen. Die kindliche Perspektive kann die großen Fragen ganz naiv und damit philosophisch stellen: Wie sind die Menschen? Und warum sind die Menschen so, wie sie sind? Der "Kleine Prinz" erschien 1943 - und genau siebzig Jahre später hat sich ein junger Autor daran gewagt, eben diese Perspektive zu übernehmen und unsere Welt von außen zu betrachten. Ja, er hat die Perspektive noch dadurch verschärft, dass die Handlung durch den Lehr-Lernprozess in einer Schulklasse ausgelöst wird: Unterricht auf dem Planet der Kinder, irgendwo im All, auf einem Planeten, dessen besonderes Merkmal die unendliche Vielfalt von Intelligenz ist. Keiner gleicht dem anderen, alle sind anders, aber zugleich wollen alle glücklich werden - und fragen, warum jene Bewohner auf dem blauen Planeten es nicht sind. Von außen und aus der Ferne sei er doch so schön. Die Lehrerin hat Antworten parat - die die Kinder kaum glauben können: Obwohl die Erdenkinder doch wissen, dass durch "Liebe" alles geregelt werden könnte, lernten sie die "Liebe" in der Schule gar nicht. Stattdessen lernten sie Lesen und Schreiben und Stillsitzen. Man merkt, das Buch zielt auf das Grundsätzliche: Es geht nicht um Gegenvorschläge, um realistische Alternativen gar - es geht um einfache, aber grundsätzliche Fragen, die zu stellen wir vergessen haben. Der Autor stellt sie in Stellvertretung, lässt seine multiplanetarischen Kinder diese Fragen verwundert stellen - und nach und nach fragt man sich, warum man selbst diese Fragen nicht (mehr oder öfter) stellt. Die Grundthese des Buches ist, dass wir das Glück (und Gott) nicht finden, wenn wir es in der Welt suchen. Es sei gut versteckt, sodass wir es nicht sofort finden, obwohl es ganz nahe liegt: in uns selbst. Wir Menschen finden das Glück nicht, wenn wir es außerhalb von uns suchen. Wir finden es nur in uns selbst und durch uns selbst. Das ist schon wunderbar gedacht, und mag erklären helfen, warum so viele Menschen unglücklich sind (der Autor überträgt diese These auf das Beispiel eines Ehekonflikts): Die Menschen suchen das Glück im anderen und durch etwas anderes: Sie erwarten, dass der andere sie glücklich macht. Und sie glauben, man werde glücklich, wenn man etwas erwirbt und besitzt. Aber führt ein "immer mehr" wirklich zu einem "immer besser"? Kuhlmann legt diese Auffassung auch auf die Religion aus: "Und so sitzt Gott in unserem Herzen und wartet darauf, dass wir ihn entdecken" (S. 73). Das Buch hat eine klare Bildsprache und vielleicht mag es beim ersten Lesen erscheinen, als werde die Welt auf eine Formel gebracht (das ist das Problem aller Allegorien in der Moderne - auch des "Kleinen Prinzen"), vielleicht sogar auf eine zu einfache Formel. Aber diese Betrachtungsweise würde die literarische Anlage des Buches verkennen - es behält konsequent die kindliche Fragestellung bei und antwortet in der Gestalt der Lehrerin im Horizont kindlichen Verstehens. Aus dieser Perspektive erscheint der blaue Planet neu betrachtet - aus der Perspektive universaler Kindlichkeit (oder doch zumindest von Kindern des Universums). So gibt das Buch wunderbare Anlässe, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen. Prof. Volker Ladenthin Zeitschrift engagement - Jg. 32 - 4 / 2014

Produktinformationen

Titel: Der Planet der Kinder
Autor:
EAN: 9783861961635
ISBN: 978-3-86196-163-5
Format: Kartonierter Einband
Altersempfehlung: 8 bis 18 Jahre
Herausgeber: Papierfresserchens MTM-VE
Genre: Kinder- & Jugendbücher
Anzahl Seiten: 85
Gewicht: 130g
Größe: H212mm x B139mm x T10mm
Veröffentlichung: 01.08.2012
Jahr: 2012
Auflage: Ungek. Ausg.
Land: PL
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