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Steinmale, die trösten

  • Kartonierter Einband
  • 108 Seiten
Viele Menschen sind auf der Suche nach noch unentdeckter oder entdeckter, aber unerschlossener Kultur. Sie reisen in der Regel in ... Weiterlesen
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Beschreibung

Viele Menschen sind auf der Suche nach noch unentdeckter oder entdeckter, aber unerschlossener Kultur. Sie reisen in der Regel in andere Länder, um das Erwünschte zu finden. Allerdings entpuppen sich dann die Reiseziele als bereits entdeckte und für Touristen längst erschlossene Kulturstätten; letztendlich auch durch entsprechende Literatur bekannt und gar nicht noch neu zu entdecken. Hier auf dem israelitischen Friedhof in Dessau, an der Straße Am Leipziger Tor, bietet sich eine Welt sichtbar entdeckter Grabmale. Aber nur wenige wissen, was darauf steht und an wen sie erinnern sollen. Wer macht sich schon die Mühe, die hebräische Schrift und Sprache zu erlernen und danach die Inschriften zu entziffern? Und wer steht bereit, die Inschriften zu erklären? Ich habe den Titel 'hagalim l' nachama - Steinmale, die trösten' gewählt, weil der Inhalt vieler Inschriften den Hinterbliebenen, und nicht nur denen, Trost spenden soll. Schon die Bezeichnung für einen Friedhof: 'Haus der Ewigkeit' ist eine Glaubensaussage.

Autorentext

Max-Friedrich Hahn, Jahrgang 1938. Theologiestudium 1956 - 1961 in Halle/Saale. Pfarrer in der Dessauer Jakobusgemeinde von 1981 - 1999. Der israelitische Friedhof liegt im Bereich dieser Gemeinde.



Leseprobe
1 Am Tage 3 (Dienstag), 16. Menachem (=Aw) 2 starb und wurde begraben 3 die angesehen(st)e Frau 4 von den gerechten und erleuchteten Frauen 5 Tochter des betagten Herrn Schimschon, Tag und Nacht 6 (war sie) eine Krone ihres Le- bens, ihr Herz (war) für Gott 7 ihre Seele verschied 8 in Reinheit, Frau Hannah 9 Ehefrau des Herrn unseres Lehrers Mordochai 10 Berlin 11 Ihre Seele sei eingebunden das Bündel des Lebens In den unteren Ecken des Grabsteines befindet sich die Jahreszahl 175x. Die rechte Ecke, an der die Ziffer nach der 5 gestanden hat, ist leider verletzt. So bleibt uns nur übrig, in der Datumstabelle nachzuschauen, in welchem Jahr der Sterbe- und Begräbnistag am 16. Av (Menachem) ein Dienstag ist. Das ist nur in den Jahren 510 oder 517 möglich, das sind also die Jahre 1750 oder 1757. Der 16. Menachem 510 kl.Z. oder 517 kl.Z. kann der 19. August 1750 oder der 3. August 1757 sein.

Produktinformationen

Titel: Steinmale, die trösten
Untertitel: Steine Nr. 1 - 100 auf dem israelitischen Friedhof in Dessau
Autor:
EAN: 9783955440619
ISBN: 978-3-95544-061-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Kinzel, Manuela Verlagsgr
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 108
Gewicht: 225g
Größe: H211mm x B187mm x T17mm
Veröffentlichung: 01.10.2016
Jahr: 2016
Land: DE
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