Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Dilemmakompetenz als psychotherapeutischer Fokus

  • Kartonierter Einband
  • 100 Seiten
(0) Erste Bewertung abgegeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Das Selbstverständnis der klinischen Psychologie sowie das Standardisieren von Behandlungsmethoden im Hinblick auf konkrete Störun... Weiterlesen
20%
68.00 CHF 54.40
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.

Beschreibung

Das Selbstverständnis der klinischen Psychologie sowie das Standardisieren von Behandlungsmethoden im Hinblick auf konkrete Störungsbilder bringt es mit sich, dass am Anfang jeder Behandlung die Frage steht, ob ein therapierwürdiges Störungsbild vorliegt oder nicht. Auf diese Weise werden psychotherapeutische Wirkfaktoren vorab in den Dienst einer Wiederherstellung von Normalität gestellt.Die Problematik besteht darin, dass der Ruf nach effizienter Beseitigung von Störungen eine Unzahl von Gütekriterien schafft, aufgrund derer Heilungserfolge wissenschaftlich gemessen und entsprechend belegt werden können. Das individuelle Wohlergehen eines Menschen ist damit aber nicht erfasst. Es ist nicht jedermanns Sache normal zu sein. Unter der Annahme, dass eine entwicklungskonforme Individuation des Einzelmenschen der beste Garant für einen gesunden Körper und gesunden Geist in einer lebendigen Gesellschaft darstellt, muss die Bedeutung der Normalität relativiert werden.Durch die Analyse der Dilemmatoleranz im psychotherapeutischen Prozess lässt sich die wirksame Stossrichtung für die Therapie besser evaluieren.

Autorentext

M. Arter arbeitet im Kanton Zürich als Psychologe auf der Depressionstation der Clienia Schlössli AG und als Psychotherapeut im Ambulatorium ISAPZUERICH. Seine psychologische Ausrichtung orientiert sich an der Tiefenpsychologie von C.G. Jung. Er ist Vater von drei Töchtern und lebt in Meilen am Zürichsee.



Klappentext

Das Selbstverständnis der klinischen Psychologie sowie das Standardisieren von Behandlungsmethoden im Hinblick auf konkrete Störungsbilder bringt es mit sich, dass am Anfang jeder Behandlung die Frage steht, ob ein therapierwürdiges Störungsbild vorliegt oder nicht. Auf diese Weise werden psychotherapeutische Wirkfaktoren vorab in den Dienst einer Wiederherstellung von "Normalität" gestellt.Die Problematik besteht darin, dass der Ruf nach "effizienter" Beseitigung von Störungen eine Unzahl von Gütekriterien schafft, aufgrund derer Heilungserfolge "wissenschaftlich gemessen" und entsprechend belegt werden können. Das individuelle Wohlergehen eines Menschen ist damit aber nicht erfasst. Es ist nicht jedermanns Sache normal zu sein. Unter der Annahme, dass eine entwicklungskonforme Individuation des Einzelmenschen der beste Garant für einen gesunden Körper und gesunden Geist in einer lebendigen Gesellschaft darstellt, muss die Bedeutung der Normalität relativiert werden.Durch die Analyse der Dilemmatoleranz im psychotherapeutischen Prozess lässt sich die wirksame Stossrichtung für die Therapie besser evaluieren.

Produktinformationen

Titel: Dilemmakompetenz als psychotherapeutischer Fokus
Untertitel: Adäquate Dilemmatoleranz anstelle von erzwungener Normalität
Autor:
EAN: 9783639133844
ISBN: 978-3-639-13384-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VDM Verlag
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 100
Gewicht: 168g
Größe: H219mm x B152mm x T10mm
Veröffentlichung: 01.03.2009
Jahr: 2009

Bewertungen

Gesamtübersicht

Meine Bewertung

Bewerten Sie diesen Artikel


Zuletzt angesehen
Verlauf löschen