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Hermann Kurz und die 'Poesie der Wirklichkeit'

  • Fester Einband
  • 742 Seiten
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Leseprobe
Die Buchreihe Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte deckt das gesamte Spektrum der germanistischen Literaturforschung a... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Buchreihe Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte deckt das gesamte Spektrum der germanistischen Literaturforschung ab und umfasst Monographien und Sammelbände über einzelne Epochen vom ausgehenden Mittelalter bis zur Gegenwart. Sie versammelt Beiträge zur Erklärung zentraler Begriffe der Literaturgeschichte, zu einzelnen Autoren und Werken.

Hermann Kurz (1813-1873) zählt mit seinen Romanen "Schillers Heimatjahre" und "Der Sonnenwirt" zu den Begründern des historischen, realistischen und sozialen Erzählens im deutschen Vormärz. Die Studie widmet sich aber dem bislang kaum gewürdigten Frühwerk, um die biographischen und ästhetischen Grundlagen sowie die Leit- und Entwicklungslinien des Autors nachzuzeichnen. Wie sich zeigt, stellt dieser frühe Werkkomplex (1828-1845) ein Schreibkontinuum quer durch fast alle Gattungen dar, mit beachtlichen Anteilen an Übersetzungen (aus mehreren europäischen Sprachen und dem Mittelhochdeutschen). Pionierhafte Textinterpretationen erschließen das Erzählverfahren und die Funktion insbesondere der frühen Erzählungen über Reutlingen, Tübingen und die Schwäbische Alb, aber auch der frühen Gedichte, Essays und literarhistorischen Arbeiten. Dabei werden Ansätze einer eigenständigen Poetik in Anschluss an die neuere (Schiller, Uhland, Schwab, Hauff, Mörike) und ältere Literatur (Gottfried von Straßburg, Grimmelshausen) deutlich. Der Editionsanhang präsentiert neben den Jugendgedichten die verschollene Endfassung der Meisternovelle "Die beiden Tubus". Die Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Gustav-Schwab-Preis 2017 des Schwäbischen Heimatbundes.

Autorentext
Matthias Slunitschek, Schwäbisch Hall.

Klappentext

Hermann Kurz (1813-1873) zählt mit seinen Romanen "Schillers Heimatjahre" und "Der Sonnenwirt" zu den Begründern des historischen, realistischen und sozialen Erzählens im deutschen Vormärz. Die Studie widmet sich aber dem bislang kaum gewürdigten Frühwerk, um die biographischen und ästhetischen Grundlagen sowie die Leit- und Entwicklungslinien des Autors nachzuzeichnen. Wie sich zeigt, stellt dieser frühe Werkkomplex (1828-1845) ein Schreibkontinuum quer durch fast alle Gattungen dar, mit beachtlichen Anteilen an Übersetzungen (aus mehreren europäischen Sprachen und dem Mittelhochdeutschen). Pionierhafte Textinterpretationen erschließen das Erzählverfahren und die Funktion insbesondere der frühen Erzählungen über Reutlingen, Tübingen und die Schwäbische Alb, aber auch der frühen Gedichte, Essays und literarhistorischen Arbeiten. Dabei werden Ansätze einer eigenständigen Poetik in Anschluss an die neuere (Schiller, Uhland, Schwab, Hauff, Mörike) und ältere Literatur (Gottfried von Straßburg, Grimmelshausen) deutlich. Der Editionsanhang präsentiert neben den Jugendgedichten die verschollene Endfassung der Meisternovelle "Die beiden Tubus". Die Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Gustav-Schwab-Preis 2017 des Schwäbischen Heimatbundes.

Produktinformationen

Titel: Hermann Kurz und die 'Poesie der Wirklichkeit'
Untertitel: Studien zum Frühwerk, Texte aus dem Nachlass
Autor:
EAN: 9783110543230
ISBN: 978-3-11-054323-0
Format: Fester Einband
Herausgeber: Gruyter, Walter de GmbH
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 742
Gewicht: 1211g
Größe: H236mm x B159mm x T45mm
Veröffentlichung: 25.08.2017
Jahr: 2017
Land: DE

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