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Nachamtliche Tätigkeitsbeschränkungen für politische Amtsträger

  • Kartonierter Einband
  • 368 Seiten
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Der Wechsel von politischen Amtsträgern in die Privatwirtschaft unterliegt in Deutschland keinen Beschränkungen. In anderen Staate... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Wechsel von politischen Amtsträgern in die Privatwirtschaft unterliegt in Deutschland keinen Beschränkungen. In anderen Staaten, aber auch bei anderen deutschen Ämtern wird die sog. Drehtür hingegen durch gesetzliche Vorgaben gebremst. Deshalb und mangels einschlägiger rechtswissenschaftlicher Untersuchungen ließ sich die Legitimität eines Wechsels bisher allenfalls am Maßstab medialer Aufmerksamkeit messen. Bamberger konturiert erstmalig die hinter den "Drehtüreffekten" stehende Gemengelage. Mittels sozial- und rechtswissenschaftlicher Maßstäbe werden problematische Fälle benannt und Gründe für und wider den status quo gewichtet. Auf dieser Grundlage formuliert er einen Gesetzentwurf, an dem er exemplarisch Kriterien für eine sachadäquate und verfassungskonforme Regulierung der Wechselpraxis herausarbeitet und zu dem Ergebnis kommt: Je nach Amtstypus und konkreter Vorgeschichte sind bestimmte nachamtliche Tätigkeiten dringend regulierungsbedürftig - ohne dass rechtliche oder tatsächliche Gründe entscheidend gegen eine Beschränkung sprächen. Matthias Bamberger wurde für seine Arbeit mit dem Harry-Westermann-Preis 2013 ausgezeichnet.

Autorentext

Matthias Bamberger wurde 1982 in Trier geboren. Dort begann er sein Studium der Rechtswissenschaft, das er in Lausanne und Münster fortführte bzw. abschloss. Von 2010 bis 2013 promovierte und arbeitete er bei Prof. Dr. Fabian Wittreck (WWU Münster). In dieser Zeit war er ferner als Dozent am Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung sowie für die »Examensvorbereitung« der juristischen Fakultät Bonn tätig. Während Studium und Promotion war er Stipendiat des Cusanuswerks; seine Dissertation wurde 2013 mit dem Harry-Westermann-Preis ausgezeichnet.



Klappentext

Der Wechsel von politischen Amtsträgern in die Privatwirtschaft unterliegt in Deutschland keinen Beschränkungen. In anderen Staaten, aber auch bei anderen deutschen Ämtern wird die sog. Drehtür hingegen durch gesetzliche Vorgaben gebremst. Deshalb und mangels einschlägiger rechtswissenschaftlicher Untersuchungen ließ sich die Legitimität eines Wechsels bisher allenfalls am Maßstab medialer Aufmerksamkeit messen. Bamberger konturiert erstmalig die hinter den »Drehtüreffekten« stehende Gemengelage. Mittels sozial- und rechtswissenschaftlicher Maßstäbe werden problematische Fälle benannt und Gründe für und wider den status quo gewichtet. Auf dieser Grundlage formuliert er einen Gesetzentwurf, an dem er exemplarisch Kriterien für eine sachadäquate und verfassungskonforme Regulierung der Wechselpraxis herausarbeitet. Das Ergebnis der mit dem Harry-Westermann-Preis ausgezeichneten Arbeit: Je nach Amtstypus und konkreter Vorgeschichte sind bestimmte nachamtliche Tätigkeiten dringend regulierungsbedürftig - ohne dass rechtliche oder tatsächliche Gründe entscheidend gegen eine Beschränkung sprächen.



Zusammenfassung
quot;In den Debatten über Transparenz- und Unvereinbarkeitsbestimmungen für Politiker wird immer wieder der Vorwurf erhoben, dass nur allgemeine, auf internationaler Basis formulierte Modelle zur Diskussion stehen, und dass kein Eingehen auf landesspezifische Bedingungen erfolge. Der große Wert der Arbeit von Bamberger besteht darin, dass sie genau diesen Kontext erschließt und ein darin entwickeltes Modell zur Diskussion stellt." Dr. Christoph Konrath, in: Zeitschrift für Öffentliches Recht, Band 72, Heft 3/2017 "Abschließend bleibt festzustellen, dass dem Verfasser ein großer Wurf gelungen ist, der hoffentlich das laufende Gesetzgebungsverfahren positiv beeinflussen wird." Prof. em. Dr. Dr. h.c. Ulrich Battis, in: Deutsches Verwaltungsblatt, 13/2015 "Die kluge und sorgsam durchkomponierte Studie Bambergers analysiert den Drehtüreffekt umfassend und offeriert einen Gesetzesvorschlag, der in bestehend klarer Weise einen gerechten Interessenausgleich herbeiführt und nicht ein plumpes temporäres Berufsverbot postuliert." Priv.-Doz. Dr. Norbert Janz, in: Nordrhein-Westfälische Verwaltungsblätter, 8/2015

Inhalt

1. Einleitung Problemstellung - Untersuchungsgegenstand - Methode und Gang der Untersuchung 2. De lege lata: Dimensionen der bestehenden Wechseloptionen Sozialwissenschaftliche Erkenntnisse zum »Drehtüreffekt« - Verfassungsrechtliche Bewertung des »Drehtüreffekts« - Die Regulierung des »Drehtüreffekts« nach geltendem Recht. Reichweite und konzeptionelle Mängel 3. De lege ferenda: Möglichkeiten und Grenzen nachamtlicher Tätigkeitsbeschränkungen Perspektiven des geltenden Rechts, zugleich: ein Normentwurf - Verfassungsrechtliche Zulässigkeit nachamtlicher Tätigkeitsbeschränkungen - Gesetzesfolgenabschätzung: nachamtliche Tätigkeitsbeschränkungen auf dem rechtspolitischen Prüfstand 4. Schlussbetrachtung Literaturverzeichnis, Amtliche Dokumente etc., Stichwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Nachamtliche Tätigkeitsbeschränkungen für politische Amtsträger
Untertitel: Eine verfassungsrechtliche, rechtspolitische und rechtssoziologische Untersuchung zu den Möglichkeiten und Grenzen einer Regulierung von politischen Beamten, Regierungsmitgliedern und parlamentarischen Staatssekretären
Autor:
EAN: 9783428143092
ISBN: 978-3-428-14309-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Öffentliches Recht
Anzahl Seiten: 368
Gewicht: 487g
Größe: H233mm x B156mm x T27mm
Jahr: 2014
Auflage: 1. Auflage.

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