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Zur rechtlichen Durchsetzung von europäischen Straßen

  • Kartonierter Einband
  • 187 Seiten
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Beschreibung

In der vorliegenden Dissertation "Zur rechtlichen Durchsetzung von europäischen Straßen" erarbeitet die Autorin an der Schnittstelle zwischen Europa- und Verwaltungsrecht die Bedeutung europäischer Verkehrsplanung für die bundesdeutsche Fernstraßenplanung. Es wird untersucht, welchen Einfluß die europäischen Leitlinien gem. Art. 129 c EGV auf den Bedarfsplan ausüben. Ausgangspunkt ist die starke Verkehrszunahme.

Im ersten Teil der Arbeit wird dargelegt, wie deutsche Fernstraßenplanung gesteuert wird und welchen Begrenzungen sie unterliegt. Der zweite Teil zeigt die Entwicklung der europäischen Infrastrukturplanung mit Schwerpunkt Straßenplanung. Es wird vor allem auf die durch den Vertrag von Maastricht aufgenommenen Art. 129 b-d EGV eingegangen, die den Rahmen der transeuropäischen Netze und die Grundlage der den Verkehrssektor betreffenden Leitlinien darstellen. Im dritten Teil erarbeitet Gottschewski die Bindungswirkung von Art. 129 b-d EGV und der Leitlinien. Demnach ist die Berücksichtigung europäischer Belange für die Fernstraßenplanung weder gem. Art. 129 b-d EGV noch verfassungsrechtlich oder einfachgesetzlich geboten. Im vierten Teil beleuchtet die Autorin schließlich die tatsächlichen Einwirkungsmöglichkeiten der Leitlinien auf die deutsche Fernstraßenplanung. Weiter wird dargelegt, welche Chancen ein zu entwickelnder "Europäischer Bedarfsplan" für die Durchsetzung europäischer Belange bieten könnte.

Als Ergebnis bleibt festzuhalten, daß die europäische Verkehrsplanung in Form der Leitlinien lediglich im Abwägungsprozeß der Fernstraßenplanung als europäisches Gütesiegel berücksichtigt wird. Eine verbindliche europäische Verkehrsplanung findet trotz der Schaffung der Art. 129 b-d EGV noch nicht statt.

Klappentext

In der vorliegenden Dissertation "Zur rechtlichen Durchsetzung von europäischen Straßen" erarbeitet die Autorin an der Schnittstelle zwischen Europa- und Verwaltungsrecht die Bedeutung europäischer Verkehrsplanung für die bundesdeutsche Fernstraßenplanung. Es wird untersucht, welchen Einfluß die europäischen Leitlinien gem. Art. 129 c EGV auf den Bedarfsplan ausüben. Ausgangspunkt ist die starke Verkehrszunahme. Im ersten Teil der Arbeit wird dargelegt, wie deutsche Fernstraßenplanung gesteuert wird und welchen Begrenzungen sie unterliegt. Der zweite Teil zeigt die Entwicklung der europäischen Infrastrukturplanung mit Schwerpunkt Straßenplanung. Es wird vor allem auf die durch den Vertrag von Maastricht aufgenommenen Art. 129 b-d EGV eingegangen, die den Rahmen der transeuropäischen Netze und die Grundlage der den Verkehrssektor betreffenden Leitlinien darstellen. Im dritten Teil erarbeitet Gottschewski die Bindungswirkung von Art. 129 b-d EGV und der Leitlinien. Demnach ist die Berücksichtigung europäischer Belange für die Fernstraßenplanung weder gem. Art. 129 b-d EGV noch verfassungsrechtlich oder einfachgesetzlich geboten. Im vierten Teil beleuchtet die Autorin schließlich die tatsächlichen Einwirkungsmöglichkeiten der Leitlinien auf die deutsche Fernstraßenplanung. Weiter wird dargelegt, welche Chancen ein zu entwickelnder "Europäischer Bedarfsplan" für die Durchsetzung europäischer Belange bieten könnte. Als Ergebnis bleibt festzuhalten, daß die europäische Verkehrsplanung in Form der Leitlinien lediglich im Abwägungsprozeß der Fernstraßenplanung als europäisches Gütesiegel berücksichtigt wird. Eine verbindliche europäische Verkehrsplanung findet trotz der Schaffung der Art. 129 b-d EGV noch nicht statt.



Inhalt

Inhaltsübersicht: A. Einleitung - B. Deutsche Fernstraßenplanung unter besonderer Berücksichtigung des Bedarfsplans: Stufen der deutschen Fernstraßenplanung - Politische Bedeutung des Bedarfsplans - Materielle Anforderungen an Fernstraßenplanung - Funktion des Bedarfsplans im System der Fernstraßenplanung - C. Europäische Straßenplanung unter besonderer Berücksichtigung der Art. 129 b-d EGV: Europäische Infrastruktur-, Straßenplanung - Art. 129 b bis d EGV - Leitlinien - D. Berücksichtigung der Belange europäischer Straßen für den Bedarfsplan: Auslegung von Art. 129 b/c EGV - Berücksichtigung verfassungsrechtlich geboten, Art. 23 GG - Berücksichtigung aus dem Fernstraßengesetz/Fernstraßenausbaugesetz - Berücksichtigung aus dem Raumordnungsgesetz (ROG) - Berücksichtigung auf Grund anderer Gesetze - Zusammenfassung - E. Tatsächliche Berücksichtigung von europäischen Straßen und europäischer Bedarfsplan: Relevanz der Leitlinien bei Entsprechung der Straßenprojekte mit Bedarfsplan - Relevanz der Leitlinien bei Nichtentsprechung der Straßenprojekte mit Bedarfsplan - Europäischer Bedarfsplan - F. Gesamtergebnis und Stellungnahme - Literaturverzeichnis - Sachregister

Produktinformationen

Titel: Zur rechtlichen Durchsetzung von europäischen Straßen
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783428093090
ISBN: 978-3-428-09309-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Internationales Recht
Anzahl Seiten: 187
Gewicht: 262g
Größe: H233mm x B159mm x T10mm
Jahr: 1998
Auflage: 1. Auflage

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