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Weltbild, Heilspragmatik und Herrschaftslegitimation im vorkolonialen Bali

  • Kartonierter Einband
  • 595 Seiten
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Warum wurden im vorkolonialen Bali (16.-19. Jh.) die Prinzipien der höfischen Sozialordnung trotz wechselnder Machtkonstellationen... Weiterlesen
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Beschreibung

Warum wurden im vorkolonialen Bali (16.-19. Jh.) die Prinzipien der höfischen Sozialordnung trotz wechselnder Machtkonstellationen nicht effektiv in Frage gestellt? Unter welchen konkreten Bedingungen war die Legitimierung eines individuellen Herrschaftsanspruchs erfolgreich? Inwiefern waren symbolische Praktiken der balinesischen Elite rationale politische Strategien? In Auseinandersetzung mit der Forschung vor und nach Clifford Geertz' Theaterstaat-Modell beschreibt der Autor zunächst die sozio-ökonomische Struktur des balinesischen "early state". Auf Basis der klassischen balinesischen Literatur und anderer historischer Quellen wird der logische Zusammenhang zwischen den Kategorien des traditionellen Weltbildes und den herrschaftslegitimierenden Praktiken deutlich.

Autorentext
Der Autor: Martin Ramstedt studierte von 1981 bis 1997 Völkerkunde, Volkskunde, Psychologie, Prähistorie und Indologie in München. Von 1988 bis 1990 war er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Danach arbeitete er als freier Schriftsteller, Übersetzer und Redaktionsassistent für einige Münchner Verlage, als Studienreiseleiter nach Indonesien und als Bühnentechniker und Musiker. Zur Zeit ist er research fellow am International Institute for Asian Studies in Leiden, Niederlande.

Klappentext

Warum wurden im vorkolonialen Bali (16.-19. Jh.) die Prinzipien der höfischen Sozialordnung trotz wechselnder Machtkonstellationen nicht effektiv in Frage gestellt? Unter welchen konkreten Bedingungen war die Legitimierung eines individuellen Herrschaftsanspruchs erfolgreich? Inwiefern waren symbolische Praktiken der balinesischen Elite rationale politische Strategien? In Auseinandersetzung mit der Forschung vor und nach Clifford Geertz' Theaterstaat-Modell beschreibt der Autor zunächst die sozio-ökonomische Struktur des balinesischen «early state». Auf Basis der klassischen balinesischen Literatur und anderer historischer Quellen wird der logische Zusammenhang zwischen den Kategorien des traditionellen Weltbildes und den herrschaftslegitimierenden Praktiken deutlich.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Analyse des westlichen Diskurses über Herrscher und Herrschaft in den indisierten Reichen Südostasiens respektive Balis - Analyse des höfischen Diskurses und der diskursiven Praxis im vorkolonialen Bali - Ritual und Kunst Balis.

Produktinformationen

Titel: Weltbild, Heilspragmatik und Herrschaftslegitimation im vorkolonialen Bali
Untertitel: Eine Analyse des höfischen Diskurses
Autor:
EAN: 9783631320921
ISBN: 978-3-631-32092-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Ethnologie
Anzahl Seiten: 595
Gewicht: 793g
Größe: H213mm x B154mm x T41mm
Jahr: 1998
Auflage: Neuausg.

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